Archiv für die Kategorie ‘Zukunft’

Spannende Zukunft: Mehr als 20 Neuheiten in den kommenden vier Jahren

Dienstag, 20. Juli 2010

Das Beste oder nichts” – diesen historischen Anspruch des Konzern hat  Marketing- und Vertriebschef Joachim Schmidt nun als Leitspruch reaktiviert. Und passend zu diesem Motto renoviert und erweitert unsere Lieblingsmarke mit dem Stern in den kommenden vier Jahren fast seinen gesamtes PKW-Programm. Was davon Realität und was Wunschdenken ist, lassen wir mal dahingestellt. Dennoch ist es Grund genug für uns, diese spannende Neuheitensalve kurz und prägant zusammenzufassen, nachdem wir das kommende Jahr vor einigen Tagen schon genauer unter der Lupe hatten.

2010

Mercedes-Benz Neuigkeiten 2011

Freitag, 09. Juli 2010

Im nächsten Jahr erscheinen die überarbeitete C-Klasse, das neue C-Coupé, der neue SLK, der SLS Roadster, die neue B-Klasse und die neue M-Klasse.

Im Frühjahr 2011 wird auf dem Genfer Automobilsalon das neue C-Klasse Coupé präsentiert. Das eigenständige Coupé ersetzt den CLK und fährt unter anderem mit neuen Scheinwerfern und einer dynamischer geformten Frontschürze vor. Der Zweitürer kann neben dem serienmäßigen Müdigkeitssensor auch optional mit dem Spurhalteassistent und Abstandsregelautomat bestellt werden. Im Innenraum erwartet den Fahrer eine neugestaltete Instrumententafel.

Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell und Limousine, C 63 AMG

Bereits im Januar 2011 erhalten die C-Klasse Limousine und das T-Modell eine optische Auffrischung.

Premiere auf der “Auto China 2010″: das Concept Shooting Break

Mittwoch, 21. April 2010

Mit dem viertürigen Coupé CLS begründet Mercedes-Benz im Oktober 2004 ein neues Marktsegment. Vier Jahre später zeigen die Stuttgarter mit dem Design-Showcar Concept FASCINATION eine weitere Interpretation des emotionalen Coupé-Themas. Nun geben die Designer bei Mercedes mit dem Concept Shooting Break, der seine Premiere auf der Auto China 2010 feiert, einen weiteren Hinweis darauf, wie sich das Themas Coupé in naher Zukunft weiterentwicklen kann.

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Concept Shooting Break 2010

März 1970: Mercedes-Benz präsentiert den C 111-II

Donnerstag, 25. Februar 2010

C 111-II von 1970

C 111-II von 1970

Als Mercedes-Benz auf dem Genfer Automobil-Salon im März 1970 den C 111-II vorstellt, erfüllen sich Träume: eine atemberaubende Form, innovative Materialien und wegweisende Technik, dazu Fahrwerte im Spitzenbereich.

Die Weiterentwicklung der 1969 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main mit Dreischeiben-Wankelmotor gezeigten Studie tritt in Genf mit einem bis zu 257 kW starken Vierscheiben-Drehkolbenmotor an. Der Motor vom Typ DB M950 KE409 hat Kammervolumina von jeweils 600 Kubikzentimetern, er ist die höchste Evolutionsstufe der bei Mercedes-Benz entwickelten Drehkolbenmaschinen. Der Motor gibt seine Kraft über ein Fünfganggetriebe an die Hinterräder ab, in 4,8 Sekunden beschleunigt der C 111-II aus dem Stand auf 100 km/h, seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 300 km/h.

Mercedes-Benz F 800 Style

Mittwoch, 24. Februar 2010

Mit dem Forschungsfahrzeug F 800 Style zeigt Mercedes-Benz die Zukunft des Premiumautomobils aus einer neuen Perspektive: Die fünfsitzige Oberklasselimousine kombiniert hocheffiziente Antriebstechnologien mit einzigartigen Sicherheits- und Komfortfunktionen sowie einer emotionalen Formensprache, die das moderne Mercedes-Benz Design im Sinne der markentypisch kultivierten Sportlichkeit interpretiert.

Der F 800 Style - 13. Forschungsfahrzeug aus dem Hause Mercedes-Benz

Der F 800 Style - 13. Forschungsfahrzeug aus dem Hause Mercedes-Benz

Der F 800 Style bietet einen großzügigen Innenraum mit intelligenten Sitz-, Bedien- und Anzeigekonzepten. Weltweit einmalig für große Limousinen ist auch eine neu entwickelte Multiantriebsplattform. Sie eignet sich sowohl für einen Elektroantrieb mit Brennstoffzelle, der fast 600 Kilometer Reichweite ermöglicht, als auch für den Einsatz eines Plug-in-Hybriden, der bis zu 30 Kilometer weit rein elektrisch fahren kann. Beide Varianten des F 800 Style ermöglichen somit lokal emissionsfreie Mobilität auf Premiumniveau, verbunden mit voller Alltagstauglichkeit und einem dynamischen Fahrerlebnis.

A-Klasse E-CELL: Mercedes-Benz erweitert sein Modellangebot auf drei Elektrofahrzeuge

Samstag, 09. Januar 2010

Als erster Automobilhersteller fährt das Stuttgarter Traditionsunternehmen schon dieses Jahr mit drei serienreifen Modellen ins emissionsfreie Zeitalter der Elektromobilität. Neu ist die Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL. Sie ergänzt dieses Jahr ab Herbst das Angebot von Mercedes-Benz an rein elektrisch angetrieben Fahrzeugen. Dazu zählt bereits der smart fortwo electric drive, Pionier bei batterie-elektrischen Fahrzeugen, der schon seit November 2009 vom Band läuft. Ebenfalls begonnen hat die Serienproduktion der mit Brennstoffzelle ausgerüsteten Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL. Im Oktober 2010 wird der Serienanlauf für die A-Klasse E-CELL in Rastatt folgen. Geplant ist zunächst eine Kleinserie von mehr als 500 Fahrzeugen, die für vier Jahre (oder 60.000 Kilometer) an ausgewählte Kunden vermietet werden sollen.

Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL, B-Klasse F-CELL und smart electric drive

Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL, B-Klasse F-CELL und smart electric drive

Die neue Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL

Sonntag, 13. Dezember 2009

729948_1324064_5376_3272_09C745_29Mit der neuen B-Klasse F-CELL bringt Mercedes-Benz sein erstes unter Serienbedingungen gefertigtes Elektrofahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb auf die Straße. Die Kleinserienproduktion des umweltfreundlichen Elektroautos ist bereits gestartet. Im Frühjahr nächsten Jahres werden die ersten der rund 200 Fahrzeuge an Kunden in Europa und den USA ausgeliefert. Herzstück der B-Klasse F-CELL ist die neue Generation des Elektroantriebs mit Brennstoffzelle, der kompakt, leistungsfähig, sicher und voll alltagstauglich ist.

smart fortwo electric drive geht mit Elektroantrieb der zweiten Generation in Serie

Freitag, 11. Dezember 2009

748320_1361112_4972_3175_09C1204_016Seit Mitte November 2009 läuft im französischen Hambach der neue smart fortwo electric drive vom Band. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der elektrisch angetriebene smart fortwo der zweiten Generation mit einer hocheffizienten Lithium-Ionen-Batterie ausgerüstet. Sie ist platzsparend zwischen den Achsen untergebracht, so dass das Raumangebot und das Sicherheitskonzept des intelligenten Zweisitzers vollständig erhalten bleiben.

Im Heck steckt ein 30kW-Elektromotor. Mit 120 Nm Drehmoment, die direkt beim Start zur Verfügung stehen, sorgt er für gute Beschleunigung und dank des schaltfreien Elektroantriebs auch für hohe Agilität. Für rund zwei Euro lässt sich der smart fortwo electric drive direkt an der Haushaltssteckdose vollständig wieder aufladen. Damit kommt er rund 135 Kilometer weit – mehr als genug im urbanen Verkehr. So macht smart den lokal emissionsfreien Elektroantrieb zur idealen Alternative.

November 1969: Daimler-Benz Forschung gegründet

Dienstag, 20. Oktober 2009
Prof. Dr. Hans Scherenberg neben dem Mercedes-Benz Experimentier-Sicherheitsfahrzeug ESF 22 bei der Präsentation anlässlich der vierten ESV-Konferenz im März 1973 in Tokio.

Prof. Dr. Hans Scherenberg neben dem Mercedes-Benz Experimentier-Sicherheitsfahrzeug ESF 22 bei der Präsentation anlässlich der vierten ESV-Konferenz im März 1973 in Tokio.

Im November 1969 gibt Hans Scherenberg das Startsignal zur Gründung der Daimler-Benz Forschung. Sie schafft die Grundlagen für viele wichtige Entwicklungen der Kraftfahrzeugtechnik, beispielsweise des Anti-Blockier-Systems, des Airbag und des Navigationssystems. Heute verantwortet das Daimler Vorstandsmitglied Thomas Weber sowohl die Konzernforschung als auch die Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Formal wird der Forschungsbereich zwar erst 1971 vom Vorstand etabliert, doch die Vorbereitungen beginnen sofort, nachdem Scherenberg, ordentliches Vorstandsmitglied für die Entwicklung, seinem Mitarbeiter Hans-Joachim Förster den Auftrag zum Aufbau gegeben hatte. Scherenberg leitet die Notwendigkeit aus drängenden Fragen der Zeit ab – nach Autoantrieben mit geringeren Emissionen beispielsweise und auch nach immer sichereren Fahrzeugen. Der promovierte Ingenieur weiß, dass das Unternehmen fundierte Antworten benötigt, um weiterhin in der Automobiltechnik ganz vorn zu sein und Maßstäbe zu setzen.