Archiv für die Kategorie ‘Transporter’

Der neue Canter von Fuso – wirtschaftlicher, funktioneller und komfortabler

Samstag, 03. September 2011

Rundum überarbeitet startet der Fuso Canter in seine nächste Generation. Als erster Hersteller bringt Fuso ein Doppelkupplungsgetriebe für Lkw auf den Markt.

Der neue Fuso Canter

Rundum aufgewertet startet der Fuso Canter in seine nächste Generation. Der robuste Leicht-Lkw verfügt nun als erstes Nutzfahrzeug überhaupt optional über ein Doppelkupplungsgetriebe. Zusammen mit verlängerten Service-Intervallen, vergrößerter Nutzlast und seiner nochmals aufbaufreundlicheren Konstruktion ist der neue Fuso Canter mehr denn je das Wirtschaftswunder seiner Fahrzeugkategorie.

Das Fahrwerk profitiert bei der 3.5-t-Variante von einer Einzelradaufhängung vorn und dem optionalen Elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP, bei den Typen 6S und 7C). Die außen wie innen neu gestaltete Fahrerkabine bietet noch mehr Bedienungskomfort. Die Serienproduktion des neuen Canter für Europa im Werk Tramagal/Portugal beginnt im September.

Mercedes-Benz Vario fährt weiter

Montag, 28. Juni 2010

Der Vario wird bis mindestens 2013 in Ludwigsfelde gebaut werden.

Mercedes’ Großtransporter Vario startet in die nächste Runde. Der Vario wird modellgepflegt und erhält einen neuen Antriebsstrang. Um den Anforderungen der künftigen Abgasgesetzgebung zu entsprechen, erfolgt die Umrüstung des Vario auf ein neues Aggregat, das über eine neue Abgastechnik in Kombination mit der bewährten SCR-Technologie verfügen wird und damit die Euro6 Norm erfüllt. Der Vario wird auch über das Jahr 2013 hinaus im Werk Ludwigsfelde produziert.

Dass sich die Investition in das Fahrzeug und in den Standort Ludwigsfelde bei Berlin lohnt, beweist der langjährige Markterfolg des Vario im Segment der Großraumtransporter. Der größte Vertreter der Mercedes-Benz Transporter-Produktfamilie verbindet nicht nur die hohe Ladekapazität eines „leichten LKW“ mit den handlichen Fahreigenschaften eines Transporters, sondern überzeugt darüber hinaus durch ausgereifte Produktqualität, Zuverlässigkeit und einzigartige Kombinations- und Spezialaufbaumöglichkeiten.

Die Geschichte der Mercedes-Benz Transporter, Teil 4.2

Sonntag, 16. Mai 2010

Die große Transporteroffensive ab Mitte der 1990er Jahre (2)

Vario (seit 1996)

Das Transporterprogramm 2010: Vito, Sprinter und Vario

Das Transporterprogramm 2010: Vito, Sprinter und Vario

Im September 1996 wurde der Großraumtransporter Vario präsentiert, der den bisherigen Großtransporter T2 im Gewichtssegment von 4,8 bis 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ablöste. Die inzwischen transporttypischen Merkmale Wirtschaftlichkeit, Variantenvielfalt und hohe Zuverlässigkeit wurden auch beim Vario realisiert. Die Unterschiede zum Vorgänger sind recht gering: Scheinwerfer, Blinker und Kühlergrill wurden neu gestaltet; der Innenraum wurde überarbeitet. Gebaut wird der Vario im Werk Ludwigsfelde bei Berlin, wohin die T2-Produktion 1992 von Düsseldorf hin verlegt wurde. Spektakulärer als die Modifikationen an Exterieur und Interieur ist jedoch, was sich unter der legendären Kurzhaube des Vario getan hat. Dort arbeitet nun ein Vertreter der neuen Baureihe 900, die das angesehene und stets “up-to-date” gehaltene Veteranenduo OM 364 und OM 366 ablöst. Zwei sparsame, moderne Dieselmotoren mit 2,9 Liter und 4,2 Liter Hubraum bieten bereits bei niedrigen Drehzahlen viel Leistung und Drehmoment.

Die Geschichte der Mercedes-Benz Transporter, Teil 4.1

Montag, 10. Mai 2010

Die große Transporteroffensive ab Mitte der 1990er Jahre (1)

Sprinter (T1N), Baureihe 901–905 (1995-2006)

Die erste Sprinter-Generation: Modelleinführung 1995 (links), Modellpflege 2000 (Mitte) und 2003 (rechts)

Die erste Sprinter-Generation: Modelleinführung 1995 (links), Modellpflege 2000 (Mitte) und 2003 (rechts)

Mitte der Neunziger stehen die Zeichen bei Daimler-Benz auf Produktoffensive. Wie bei auf der Pkw-Seite, wo zahlreiche neue Baureihen präsentiert werden, wird auch bei den Nutzfahrzeugen komplett erneuert. Den Auftakt zu diesem radikalen Schnitt macht im Frühjahr 1995 ein neuer Transporter, der als erstes Nutzfahrzeug des Unternehmens einen Namen statt Kürzel oder Ziffernkombination trägt. “Sprinter” heißt der Neue, der mit längs eingebautem Frontmotor und Antrieb auf die Hinterachse ans technische Konzept seines Vorgängers anknüpft. Bald darauf folgen mit Vito, Vario, Actros und Atego innerhalb von 36 Monaten komplett neue Transporter und Lkw in allen Gewichtsklassen. Sie bilden, wenn auch inzwischen sämtlich grundlegend weiterentwickelt oder gar völlig erneuert, bis heute das Rückgrat der Nutzfahrzeuge der Marke Mercedes-Benz.

Die Geschichte der Mercedes-Benz Transporter, Teil 3.2

Samstag, 01. Mai 2010

Die Kurzhauber-Generation von 1967 bis in die neunziger Jahre (2)

Mercedes-Benz Transporter TN, Baureihe 601 (1977 – 1995)

1977 entsteht der "Transporter Neu", der sich weltweit zum Standard auf dem Transportermarkt etablieren soll

1977 entsteht der "Transporter neu", der sich weltweit zum Standard auf dem Transportermarkt etablieren soll

Als den “Mercedes unter den Transportern” kündigt Daimler-Benz das neue Fahrzeugkonzept an, das unter der Bezeichnung “TN” (Transporter neu) im Jahr 1977 mit Gesamtgewichten von 2,55 bis 3,5 Tonnen als 207 D, 208, 307 D und 308 in insgesamt 252 serienmäßig ab Werk lieferbaren Varianten an den Start geht. Sie sollen den Großtransporter nach unten ergänzen und den betagten Harburger Transporter ablösen.

Die Geschichte der Mercedes-Benz Transporter, Teil 3.1

Montag, 26. April 2010

Die Kurzhauber-Generation von 1967 bis in die neunziger Jahre (1)

Mercedes-Benz Transporter L 406/408,  Baureihe 309 & 310 (1967 – 1986)

Mercedes-Benz Transporter 1955 - 1995: Der erste neu entwickelte Nachkriegstransporter als Kleinbus O 319 und als L 319 für den Lastentransport. Diese Baureihe wurde durch den "Düsseldorfer" abgelöst (1967-1986, Mitte, 408), der 1977 durch die Baureihe T1 ergänzt wurde (bis 1995, 208 D Kastenwagen, ganz rechts 310 D Kombi mit Busausbau).

Mercedes-Benz Transporter 1955 - 1995: Der erste neu entwickelte Nachkriegstransporter als Kleinbus O 319 und als L 319 für den Lastentransport. Diese Baureihe wurde durch den "Düsseldorfer" abgelöst (1967-1986, Mitte, 408), der 1977 durch die Baureihe T1 ergänzt wurde (bis 1995, 208 D Kastenwagen, ganz rechts 310 D Kombi mit Busausbau).

Nach der Änderung der Nomenklatur seiner Nutzfahrzeuge im Jahr 1963 setzt sich die Typenbezeichnung von den Transportern und Lkw von Daimler-Benz nun aus einer dreistelligen Zahl zusammen: Die erste Stelle nennt das (abgerundete) zulässige Gesamtgewicht in Tonnen und die beiden letzten Ziffern stehen für die (gerundete) Leistung in PS als Zehnerstelle. So hatte ein 207 D bis 2,8 t Gesamtgewicht (2) und 72 PS (07) und ein 616 CDI bis 6,0 t Gesamtgewicht (6) und 156 PS (16).

Die Geschichte der Mercedes-Benz Transporter, Teil 2

Donnerstag, 22. April 2010

Die Nachkriegsepoche von 1945 bis 1967

 

L 319 – Meilenstein in 50 Jahren Transporter-Geschichte

L 319 – Meilenstein in der Transporter-Geschichte

Seit dem Auslaufen des L 1100 im Jahr 1941 liegt das leichte Segment der Transporter brach. An die Entwicklung neuer Fahrzeugbaureihen ist nach Kriegsende nicht zu denken – es mangelte an Facharbeitern wie auch an Rohstoffen.

1946 beginnt Mercedes-Benz nach Vorbild des bereits von 1936 bis 1942 gebauten Typs 170 V (W136) wieder mit der Produktion, allerdings vorerst keine Personenkraftwagen sondern Lieferwagen und kleine Nutzfahrzeuge auf Basis dieser Baureihe, an denen in der Zeit des Wiederaufbaus dringender Bedarf bestand.

 

Die Geschichte der Mercedes-Benz Transporter, Teil 1

Donnerstag, 15. April 2010

Die Anfänge bis zum zweiten Weltkrieg

Combinations-Lieferungswagen von 1896: Carl Benz baut seine Pkw erstmal zu Transportern aus.

Combinations-Lieferungswagen von 1896: Carl Benz baut seine Pkw erstmal zu Transportern aus.

1896 wurde der erste Daimler Lastwagen fertig gestellt. Der Erstling war ausgerüstet mit einem Viergang-Riemengetriebe und einem Zweizylinder- Phoenix-Motor, der damals noch die Glührohrzündung, aber bereits den Spritzvergaser besaß. Der Motor leistete stolze 4 PS. Der Daimler Lastwagen verfügte über eine Nutzlast von 1.500 kg und war damit aus heutiger Sicht eigentlich ein Transporter. Das erste Exemplar wurde nach England geliefert.


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