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Rückblick: Wie Mercedes-Benz mit den C111-Prototypen die Zukunft formte

Sonntag, 12. Juni 2016
Rückblick: Wie Mercedes-Benz mit den C111-Prototypen die Zukunft formte

Rückblick: Wie Mercedes-Benz mit den C111-Prototypen die Zukunft formte

Unter dem Codenamen C 111 baute Mercedes-Benz in den 1960er und 1970er Jahren eine Reihe von spektakulären Prototypen, die leider nie den Weg in die Serie fanden. Aber die Zukunftstechnologie von damals ist dennoch in den heutigen Modellen mit an Bord.

Das erste C-111-Konzeptfahrzeug war ein kühner, orangefarbener Keil, der 1969 bei der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt für Furore sorgte. Vor allem die Flügeltüren ließen die Fachwelt spekulieren, hier endlich doch den Nachfolger des legendären 300 SL zu erleben. Nicht wenige Kaufwillige schickten damals sogar Blankoschecks zu Mercedes-Benz. Doch seine Schöpfer hatten mit dem visionären Experiment etwas ganz anderes vor.

German Wings – Die Geschichte der Flügeltürer

Montag, 13. September 2010

Praktisch unbemerkt von der Öffentlichkeit, die sich neue und erfolgreiche Renneinsätze von Silberpfeilen sehnlichst wünscht, hat der Vorstand von Daimler-Benz am 15. Juni 1951 ein Projekt beschlossen, deren Auswirkungen das Unternehmen in seiner gesamten Tragweite zum damaligen Zeitpunkt nicht im Entferntesten erahnen kann: Mercedes-Benz soll wieder auf die Rennstrecken der Welt zurückkehren und an die legendären Zeiten der Silberpfeile in den dreißiger Jahren anknüpfen. Wie sich später herausstellt, ist es eine äußerst glückliche und weitgehende Entscheidung, die eine neue Ära einleitet. Denn sie bringt der Marke Mercedes-Benz in den fünfziger Jahren nicht nur internationale Erfolge und Titel im Motorsport, sondern ist gleichzeitig auch die Geburtsstunde einer unsterblichen Auto-Faszination: des Mythos SL.

März 1970: Mercedes-Benz präsentiert den C 111-II

Donnerstag, 25. Februar 2010

C 111-II von 1970

C 111-II von 1970

Als Mercedes-Benz auf dem Genfer Automobil-Salon im März 1970 den C 111-II vorstellt, erfüllen sich Träume: eine atemberaubende Form, innovative Materialien und wegweisende Technik, dazu Fahrwerte im Spitzenbereich.

Die Weiterentwicklung der 1969 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main mit Dreischeiben-Wankelmotor gezeigten Studie tritt in Genf mit einem bis zu 257 kW starken Vierscheiben-Drehkolbenmotor an. Der Motor vom Typ DB M950 KE409 hat Kammervolumina von jeweils 600 Kubikzentimetern, er ist die höchste Evolutionsstufe der bei Mercedes-Benz entwickelten Drehkolbenmaschinen. Der Motor gibt seine Kraft über ein Fünfganggetriebe an die Hinterräder ab, in 4,8 Sekunden beschleunigt der C 111-II aus dem Stand auf 100 km/h, seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 300 km/h.


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