Artikel mit ‘Fahrverbot’ getagged

Reifen, TÜV, Maut und Kfz-Steuer – Das ändert sich 2018 für Autofahrer

Dienstag, 05. Dezember 2017
Reifen, TÜV, Maut und Kfz-Steuer – Das ändert sich 21018 für Autofahrer

Reifen, TÜV, Maut und Kfz-Steuer – Das ändert sich 2018 für Autofahrer

Mit dem neuen Jahr treten auch einige neue Regeln und Vorschriften für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer in Kraft.

Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

1.1.2018: Änderung bei Winter- und Ganzjahresreifen

Zum Stichtag sind nur noch Winter- und Ganzjahresreifen mit dem Alpine-Symbol (Schneeflocke vor Berg-Silhouette) zulässig. Das alleinige M+S-Symbol bei Ganzjahresreifen reicht im Rahmen der situativen Winterreifenpflicht nicht mehr aus. M+S-Reifen ohne Schneeflockensymbol, die bis zum 31.12.2017 produziert wurden, dürfen bis 30.9.2024 gefahren werden. Das Produktionsdatum lässt sich an der DOT-Nummer (Wochen/Jahr) an den Reifenflanken ablesen.

Daimler AG ist zur Nachrüstung älterer Diesel bereit

Samstag, 08. Juli 2017
Daimler AG ist zur Nachrüstung älterer Diesel bereit

Daimler AG ist zur Nachrüstung älterer Diesel bereit

Nach wie vor sind Dieselfahrzeuge in Deutschland von Fahrverboten bedroht. Im einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 25. Juni äußerte sich Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars zum aktuellen Thema.

„Fahrverbote seien zwar eine politische Antwort, führten aber zu keiner realen Veränderung.“ Zetsche zeigte sich grundsätzlich offen für die softwaregestützte Nachrüstung von Fahrzeugen mit der Abgasnorm 5. „Damit sei eine nennenswerte Verbesserung der Emissionen möglich.“  Zur Nachbesserung älterer Diesel sei die Daimler AG auch bereit. Zetsche warb in diesem Zusammenhang für ein „Gesamtpaket“, mit dem man sicherstelle, dass damit Einfahrverbote vermieden werden könnten. 

Harte Strafen für Raser: Die Grünen fordern Beschlagnahmung der Autos

Montag, 19. Juni 2017

 

Harte Strafen für Raser: Die Grünen fordern Beschlagnahmung der Autos

Harte Strafen für Raser: Die Grünen fordern Beschlagnahmung der Autos

Mit einem Fahrverbot ist es nicht getan! Diesen Standpunkt vertritt die grüne Bundestagsfraktion hinsichtlich der Strafen für Raser im Straßenverkehr und fordert in einem Antrag an den Bundestag eine Beschlagnahmung der „Tatwaffe“.

Die große Koalition aus CDU und SPD hat angekündigt, dass Veranstalter oder Teilnehmer illegaler Rennen härter bestraft werden sollen – mit bis zu zwei Jahren Haft, wenn dabei niemand zu Schaden kommt, und mit bis zu zehn Jahren bei Personenschäden. Dies aber greift nach Ansicht von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter zu kurz.

Section Control statt Blitzer – Testphase startet noch 2017 in Deutschland

Samstag, 17. Juni 2017

 

Section Control statt Blitzer – Testphase startet noch 2017 in Deutschland

Section Control statt Blitzer – Testphase startet noch 2017 in Deutschland

Die sogenannte „Abschnittsmessung“ ist in vielen Ländern schon seit langem ein probates Mittel Raser dingfest zu machen. In Deutschland wurde sie bislang nicht eingesetzt. Das soll sich in Zukunft aber ändern. Ein Pilotprojekt soll noch in diesem Jahr starten.

Stationäre Blitzer schrecken Raser nur für wenige Meter ab und ihre Standorte sind meist schnell bekannt. Selbst die Aufbauorte mobiler Kontrollen verbreiten sich in sozialen Netzwerken oft wie ein Lauffeuer. Außerdem sind für mobile und semistationäre Kontrollen immer Menschen nötig, die Anlagen betreiben oder warten. Eine Möglichkeit, weite Strecken ohne großen Aufwand zu überwachen, bietet die sogenannte „Abschnitssmessung“ oder „Section Control“.

Fahrverbote bei Handynutzung und Vermummungsverbot – Neue Strafen geplant

Mittwoch, 14. Juni 2017

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant nach einem Bericht der Saarbrücker Zeitung (SZ) neue Verkehrsstrafen bei Handy-Nutzung und Gesichtsverschleierung.

Nach Angaben der Saarbrücker Zeitung soll die Strafe für das Telefonieren oder SMS schreiben während der Fahrt von derzeit 60 auf 100 Euro herauf gesetzt werden. Bei einer Gefährdung könnte auch ein Fahrverbot verhängt werden. Auch für Radfahrer soll das aktuelle Bußgeld entsprechend von 25 auf 55 Euro steigen. Als Begründung wird im Plan des Verkehrsministers angegeben, daß die derzeitige Regelung „nicht ernst genommen“ werde.

Die blaue Plakette liegt auf Eis, doch das Umweltbundesamt dringt auf die Einführung

Donnerstag, 06. Oktober 2016

Die blaue Plakette liegt auf Eis, doch das Umweltbundesamt dringt auf die Einführung

Die blaue Plakette liegt auf Eis, doch das Umweltbundesamt dringt auf die Einführung

Die Präsidentin des Umweltbundesamts, Maria Krautzberger, drängt nach wie vor auf die Einführung der blauen Plakette für schadstoffarme Dieselfahrzeuge. „Es werde niemand um schärfere Umweltzonen umhin kommen“, sagte Krautzberger Mitte September der „Mitteldeutschen Zeitung“. Sie wünsche sich, dass Bund und Länder endlich die blaue Plakette einführten.

Kommt die blaue Plakette, dann könnten Innenstädte mit hoher Stickoxid-Belastung nur noch von Dieselfahrzeugen mit der strengeren Euro-6-Norm befahren werden dürfen. „Eine Alternative wären Fahrverbote für einzelne hochbelastete Straßen oder für alle Diesel-Fahrzeuge“, sagte Krautzberger dem Blatt. „Das könne sich niemand wünschen. Mittelfristig brauche es mehr Elektromobile, auch für Post- und Lieferwagen, um die Luftqualität in den Städten spürbar zu verbessern. Aber das braucht seine Zeit.“

Statt 3 bald 6 Monate? Justizminister will maximale Fahrverbots-Dauer verdoppeln

Mittwoch, 21. September 2016

Statt 3 bald 6 Monate? Justizminister will maximale Fahrverbots-Dauer verdoppeln

Statt 3 bald 6 Monate? Justizminister will maximale Fahrverbots-Dauer verdoppeln

Bundesjustizminister Heiko Maas plant, das maximale Fahrverbot von drei auf sechs Monate zu verdoppeln. Im Rahmen der Diskussion eines Führerscheinentzugs für Straftäter – unabhängig von einem Verkehrsdelikt – könnten so laut der Zeitschrift „Auto Bild“ durch die Hintertür längere Fahrverbote für Verkehrsdelikte eingeführt werden, die dann für alle Autofahrer gelten.

Es sei damit zu rechnen, dass Vergehen wie Straßenverkehrsgefährdung und Trunkenheit am Steuer, bei denen die Fahrerlaubnis ausnahmsweise nicht entzogen werden kann, künftig immer mit sechs Monaten Fahrverbot belegt werden. Auch bei Bußgeldangelegenheiten wie Geschwindigkeitsüberschreitungen und Abstandsverstößen könne dann ein sechsmonatiges Fahrverbot verhängt werden.


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