Mrz06
2020
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Produktion der A-Klasse Plug-in-Hybrid im Mercedes-Benz Werk Rastatt erfolgreich gestartet

Produktion der A-Klasse Plug-in-Hybrid im Mercedes-Benz Werk Rastatt erfolgreich gestartet

Die Elektrooffensive erreicht im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars den nächsten Meilenstein: Der Produktionsanlauf der ersten Mercedes-Benz Kompaktfahrzeuge mit Plug-in-Hybridantrieb im Mercedes-Benz Werk Rastatt ist ein strategisch wichtiger Schritt für den Standort und wurde erfolgreich umgesetzt. Unterstützt durch eine konsequente Digitalisierung der Prozesse in der Produktion realisierte das Mercedes-Benz Werk Rastatt mit seiner hochqualifizierten Mannschaft parallel den Anlauf von gleich zwei Karosserievarianten: A 250 e sowie A 250 e Limousine. Ihre Weltpremiere feierten die Mercedes-Benz A- und B-Klasse mit Hybridantrieb auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2019 in Frankfurt am Main. Plug-in-Hybride sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren. Bei den neuen Kompaktfahrzeugen mit Plug-in-Hybridantrieb EQ Power stehen die (elektrische) Fahrfreude und Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Die elektrische Reichweite beträgt 70 bis 75 km (NEFZ). Bis 2039 soll die Neuwagenflotte von Mercedes-Benz Cars CO2-neutral werden, bereits 2030 peilt das Unternehmen mehr als 50 Prozent des Pkw-Absatzes mit Plug-in-Hybriden oder rein elektrischen Fahrzeugen an. Dies schließt auch den Produktionsprozess ein: Seit 2011 konnte das Mercedes-Benz Werk Rastatt bereits mit verschiedenen Maßnahmen den spezifischen CO2-Ausstoß pro Fahrzeug in der Produktion nahezu halbieren.

„Der Anlauf der Mercedes-Benz A-Klasse in zwei Varianten mit Plug-in-Hybridantrieb ist ein strategischer Meilenstein unserer globalen Elektrooffensive. Damit vergrößern wir das Plug-in-Hybrid Angebot von Mercedes-Benz und erweitern es erstmals auch um unser volumenstarkes Kompaktwagen-Segment. Mit dem gleichzeitigen Produktionsstart von zwei Plug-in-Hybrid Varianten der A-Klasse beweist das Mercedes-Benz Werk Rastatt erneut seine enorme Flexibilität und Effizienz im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars. Dementsprechend ist das Mercedes-Benz Werk Rastatt auch optimal für den baldigen Anlauf der hybriden B-Klasse vorbereitet“, sagt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstandes der Mercedes-Benz AG, verantwortlich für Produktion und Supply Chain Management. 

Produktion der A-Klasse Plug-in-Hybrid im Mercedes-Benz Werk Rastatt erfolgreich gestartet Foto (v.l.n.r.): Stellvertretend für alle Beschäftigten des Standorts freuen sich Thomas Geier, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Rastatt; Murat Sür, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Rastatt; Snjezana Graf; Andreas Popov; Norbert Schmeiser; Michael Müller.

Produktion der A-Klasse Plug-in-Hybrid im Mercedes-Benz Werk Rastatt erfolgreich gestartet Foto (v.l.n.r.): Stellvertretend für alle Beschäftigten des Standorts freuen sich Thomas Geier, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Rastatt; Murat Sür, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Rastatt; Snjezana Graf; Andreas Popov; Norbert Schmeiser; Michael Müller.

Die Beschäftigten im Mercedes-Benz Werk Rastatt sind – unterstützt durch eine Vielzahl digitaler Prozesse wie das Arbeiten mit mobilen Endgeräten, fahrerlosen Transportsystemen und der „papierlosen Fabrik“ – jederzeit in der Lage, flexibel und effizient auf unterschiedliche Kundenwünsche bei Sonderausstattungen sowie Antriebsvarianten zu reagieren. 

„Mit der Produktion der neuen A-Klasse mit EQ Power startet das Mercedes-Benz Werk Rastatt in eine neue Ära und untermauert seine Bedeutung im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars. Unsere Mannschaft hat sich akribisch auf die neue Herausforderung vorbereitet und bestätigt wieder einmal, wofür sie steht: höchste Qualität, Kompetenz sowie herausragende Leistung. Das Werk Rastatt und seine hochmotivierten Beschäftigten sind hervorragend aufgestellt, um künftig auch kompakte Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge zu produzieren“, sagt Thomas Geier, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Rastatt.

Die A-Klasse mit Plug-in-Hybridantrieb wird im Mercedes-Benz Werk Rastatt auf derselben Linie gebaut wie Autos mit konventionellem Antrieb. Entsprechend kann die Produktion von Fahrzeugen unterschiedlicher Antriebsarten flexibel und effizient angepasst werden. So wird das Werk optimal ausgelastet und der hohe Fertigungs- und Qualitätsstandard von Mercedes-Benz garantiert. Die hohen Standards in der Produktion von Mercedes-Benz Cars stellen fahrzeugübergreifend weltweit eine hohe Qualität sicher. 

„Das Werk Rastatt befindet sich bereits auf dem Weg der Transformation, hin zu neuen Technologien, Antriebsformen und Veränderung von Arbeitsumfängen. Der Anlauf der kompakten Plug-in-Hybride ist dabei ein Meilenstein. Vor diesem Hintergrund ist Sicherheit ein zentrales Thema: Sicherheit für den Standort, die Arbeitsplätze unserer Kolleginnen und Kollegen, die Region und unseren Nachwuchs. Die Zukunft gehört uns, indem wir sie mit Sicherheit gestalten“, sagt Murat Sür, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Rastatt. 

Erste Erfahrungen mit dem Bau von Elektrofahrzeugen sammelte das Mercedes-Benz Werk Rastatt bereits von 2014 bis 2017. In dieser Zeit wurde mit dem B 250 e ein Fahrzeug mit reinem Elektroantrieb und einer Normreichweite von bis zu 230 Kilometern produziert. 

Mit der Produktion von Hybrid- und künftig reinen Elektrofahrzeugen leistet das Mercedes-Benz Werk Rastatt einen wichtigen Beitrag zur „Ambition2039“. Damit beschreibt Mercedes-Benz Cars den ehrgeizigen Weg zu nachhaltiger Mobilität und mehr Klimaschutz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bis 2039 strebt der Konzern eine CO2-neutrale Pkw-Neuwagenflotte an, bereits 2030 will Mercedes-Benz mehr als die Hälfte des weltweiten Pkw-Absatzes mit Plug-in-Hybriden oder rein elektrischen Fahrzeugen erreichen.

Bei der CO?-neutralen Produktion kommen zwei Stellhebel zum Einsatz: Energie-effizient erzeugen und den Energieverbrauch reduzieren. Mit Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmeräder oder Wärmerückgewinnung ist es dem Mercedes-Benz Werk Rastatt gelungen, seit 2011 den spezifischen CO2-Ausstoß pro Fahrzeug in der Produktion um fast die Hälfte zu reduzieren. Ein weiteres Beispiel ist der neue Energie- und Umweltinformationspfad im Mercedes-Benz Werk Rastatt. Das nächste große Projekt steht bereits auf dem Programm: Ab 2022 soll der Strom für das Mercedes-Benz Werk Rastatt, wie auch in den anderen europäischen Mercedes-Benz Werken, komplett aus regenerativen Quellen wie Wind, Solar und Wasserkraft stammen. 

Produktion der A-Klasse Plug-in-Hybrid im Mercedes-Benz Werk Rastatt erfolgreich gestartet

Produktion der A-Klasse Plug-in-Hybrid im Mercedes-Benz Werk Rastatt erfolgreich gestartet

Das Hybrid-Modul, das die A-Klasse antreibt, ist äußerst kompakt: Der Elektromotor ist in das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe integriert. Erstmals bei Mercedes-Benz erfolgt der Zustart des Verbrenners ausschließlich durch die E-Maschine, die Kompakt-Hybriden besitzen keinen separaten Starter („Anlasser“). Die E-Maschine leistet 75 kW. Zusammen mit dem 1,33 Liter großen Vierzylindermotor ergibt dies eine Systemleistung von 218 PS und ein Systemdrehmoment von 450 Nm. Durch die EQ Power der E-Maschine reagieren die Fahrzeuge besonders spontan auf den Tritt aufs Gaspedal, die Fahrleistungen sind beachtlich: So braucht der A 250 e beispielsweise 6,6 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 km/h, und seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 235 km/h. 

Als elektrischer Energiespeicher kommt eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einer Gesamtkapazität von ca. 15,6 kWh zum Einsatz, die an einer externen elektrischen Energiequelle mit Wechsel- oder Gleichstrom aufgeladen werden kann. Die Hochvoltbatterien werden von der 100-prozentigen Mercedes-Benz Tochter Accumotive am Standort Kamenz gefertigt. Seit 2012 laufen in Kamenz Batteriesysteme für elektrische und elektrifizierte Fahrzeuge von Mercedes-Benz und smart sowie Nutzfahrzeuge vom Band. Der aus zwei Batteriefabriken bestehende Standort gehört zu den modernsten und größten in der weltweiten Automobilindustrie. Insgesamt besteht der Batterie-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars künftig aus neun Fabriken an sieben Standorten auf drei Kontinenten. 

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Weitere Information zur A- und B-Klasse mit EQ Power finden Sie hier.

Fotos: Daimler AG

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Freitag, den 06. März 2020 um 00:05 Uhr  |  775 Besuche

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