Dez08
2013
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Allrad für alle – die 4MATIC-Modelle der Kompaktklasse beim Gipfeltreffen in Österreich

Allrad für alle – die 4MATIC-Modelle der Kompaktklasse beim Gipfeltreffen in Österreich

Die aktuelle 4×4-Familie von Mercedes-Benz umfasst über 60 Modelle. Damit steht immer eine auf die jeweilige Fahrzeugklasse maßgeschneiderte 4×4-Technik zur Verfügung – von der neuen Kompaktklasse-Modellfamilie und den Fahrzeugen der C-, E-, S-, CLS- und CL-Klasse bis hin zu der umfangreichen SUV- und Geländewagenpalette mit GLA-, GLK-, M-, GL- und G-Klasse. Gemeinsame Merkmale sind hohe Traktionsreserven und ausgezeichnete Agilität bei bester Fahrsicherheit und Energieeffizienz. Beim 4MATIC-Workshop unter winterlichen Bedingungen in Hochgurgl, Österreich, steht in diesem Jahr die Kompaktklasse-Modellfamilie im Mittelpunkt. A-, B- und CLA-Klasse sind auf Wunsch mit der neuen Generation des permanenten Allradsystems 4MATIC mit vollvariabler Momentenverteilung erhältlich. Ab März 2014 ergänzt zudem der neue GLA die SUV-Modellpalette von Mercedes-Benz.

Zu den innovativsten Komponenten der neuen 4MATIC gehören der in das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT integrierte Nebenantrieb zur Hinterachse und das Hinterachsgetriebe mit integrierter, hydraulisch aktuierter Lamellenkupplung. Damit können die Antriebsmomente vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt werden. Das im Vergleich zu den Wettbewerbern geringe Systemgewicht und ein hoher Wirkungsgrad sind weitere Vorteile dieser Konstruktion. Alle 4MATIC-Modelle überzeugen wie die frontgetriebenen Versionen mit einer guten Energieeffizienz. Die neue 4MATIC wird mit dem siebenstufigen, automatisierten Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT kombiniert. Den Leistungsfluss zum hinteren Antriebsstrang übernimmt eine kompakte Power Take-off Unit (PTU), die vollständig in das Hauptgetriebe integriert ist und über dessen Ölhaushalt mit Schmierstoff versorgt wird. Im Vergleich zu konkurrierenden Systemen, bei denen der Abzweig über eine Add-on-Komponente mit eigenem Ölkreislauf realisiert ist, ergeben sich deutliche Gewichtsvorteile. Zusammen mit den reibungsminimierten Kegelrollenlagern überzeugt die PTU so mit einem sehr guten Wirkungsgrad.

Das geringe Systemgewicht hat die 4MATIC nicht nur der PTU zu verdanken. Ein kompaktes Hinterachsgetriebe, induktiv gehärtete gewichtsoptimierte Hinterachs-Seitenwellen und gewichtsoptimierte Gelenkwellen gehören zu den weiteren Diätmaßnahmen. Im Vergleich zu den Allradversionen der Wettbewerber liegt das Systemgewicht dieser 4MATIC bis zu 25 Prozent niedriger. Die zweiteilige Gelenkwelle ist schwingungstechnisch entkoppelt. Ein vorderes, axial bewegliches Gelenk kompensiert die Bewegungen der Motor-Getriebe-Einheit in Längsrichtung, während eine elastische Gelenkscheibe den Eintrag von hochfrequenten Verzahnungsanregungen am Hinterachsgetriebe vermindert. Zur Minimierung der Crashbelastungen ist die Gelenkwelle mit einem teleskopierbaren Element ausgestattet.

Für die vollvariable Momentenverteilung sorgt die in das Hinterachsgetriebe integrierte, hydraulisch betätigte Lamellenkupplung. Grundsätzliches Prinzip: Ist die Lamellenkupplung offen, treibt ausschließlich die Vorderachse das Fahrzeug an. Bei geschlossener Kupplung kommt die Hinterachse ins Spiel. Allerdings können die Antriebsmomente situationsabhängig vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse verschoben werden (Torque on demand). Den Systemdruck zur Aktivierung der Hinterachse stellt die ins Hinterachsgetriebe integrierte Gerotorpumpe in Millisekunden bereit. Die Pumpe wird automatisch bereits bei geringen Drehzahlunterschieden zwischen Vorder- und Hinterachse aktiviert, die Druckregelung und damit die Momentenregelung zur Hinterachse erfolgt durch ein in die Hinterachse integriertes Proportionalventil.

Allrad für alle – die 4MATIC-Modelle der Kompaktklasse beim Gipfeltreffen in Österreich

Allrad für alle – die 4MATIC-Modelle der Kompaktklasse beim Gipfeltreffen in Österreich. von links: CLA, GLA, A-Klasse und B-Klasse.

Grundsätzlich folgt die Ansteuerung der 4MATIC dem Prinzip „So oft wie nötig, so selten wie möglich“. Das heißt: Wenn es die Randbedingungen erlauben, fahren die allradgetriebenen Kompaktmodelle im besonders wirtschaftlichen Frontantriebmodus. Sobald die Fahrsituation es erfordert, wird ein situationsgerechtes Antriebsmoment an der Hinterachse eingeregelt. Umgekehrt geht es natürlich genauso schnell: Sobald ein zusätzliches Antriebsmoment an der Hinterachse nicht mehr nötig ist – beispielsweise bei starken Bremsmanövern mit ABS-Eingriff – wird der hintere Antriebsstrang abgeschaltet und das Moment auf null reduziert. Bei drohendem Unter- oder Übersteuern unter Last wird zunächst das Antriebsmoment so verteilt, dass sich das Fahrzeug stabilisiert. Erst wenn diese Maßnahmen nicht zu einer Beruhigung führen, greifen die auf die 4MATIC-Bedingungen adaptierten Regelsysteme ESP® oder 4ETS ein und halten das Fahrzeug auf Kurs. Mit dieser Strategie verbinden die Entwickler zwei Hauptforderungen des Lastenheftes: bestmögliche Energieeffizienz bei höchster Fahrdynamik und Fahrsicherheit.

Die Momentenverteilung ist auch abhängig von dem aktivierten Schaltprogramm des Doppelkupplungsgetriebes 7G-DCT. Für das Programm ECO erfolgt die Momentenverteilung eher konservativ. Die Hinterachse wird weniger angesteuert, das Fahrverhalten wirkt sanfter und unterstützt die ökonomische Fahrweise bei niedrigeren Drehzahlen. In den Modi SPORT oder MANUELL werden die Aktivierungszeiten verkürzt und im Sinne einer dynamisch-sportlichen Fahrweise wird mehr Antriebsmoment zur Hinterachse geleitet. GLA mit 4MATIC besitzen serienmäßig ein Offroad-Fahrprogramm. Bei diesem Modus werden die Getriebeschaltpunkte und Gaspedalkennlinien zusätzlich so angepasst, dass die Anforderungen von Fahrten durch leichtes Gelände, insbesondere auch auf losem Untergrund, erfüllt werden können. Bei den AMG-Versionen von A- und CLA-Klasse erfolgt die Adaption der 4MATIC-Steuerung dem 3-Stufen-ESP®.

Mercedes-Benz A 250 4MATIC (W176)

Mercedes-Benz A 250 4MATIC (W176)

Mit der neuen A-Klasse (W176) hat Mercedes-Benz ein neues Kapitel im Kompaktsegment aufgeschlagen: ausgesprochen emotional im Design, dynamisch, hocheffizient und mit dem klassenbesten cw-Wert von 0,27 (0,26 bei der BlueEFFICIENCY Edition). Gleichzeitig unterstreicht sie, dass Sicherheit bei Mercedes-Benz keine Preisfrage ist – unter anderem ist das radargestützte Assistenzsystem COLLISION PREVENTION ASSIST serienmäßig an Bord.

Seit Sommer 2013 ergänzt der A 250 4MATIC die Modellpalette. Sein Turbo-Vierzylinder mit 1.991 cm3 Hubraum leistet 211 PS und stellt 350 Nm maximales Drehmoment von 1.200/min bis 4.000/min zur Verfügung. Die Fahrleistungen liegen mit 7,1 Sekunden für den Standardspurt und 230 km/h Höchstgeschwindigkeit auf Sportwagenniveau.

Einen faszinierenden Einstieg in die Welt von AMG bietet der A 45 AMG. Das emotionale Exterieur-Design der neuen Mercedes-Benz A-Klasse mit dem neuen dynamischen Stil, der skulpturalen Form und den seitlichen Charakterlinien erweitert Mercedes-AMG durch betont sportliche und muskulöse Akzente. Der AMG 2,0-Liter-Turbomotor ist mit einer Leistung von 360 PS und einem maximalen Drehmoment von 450 Newtonmetern der weltweit stärkste in Serie produzierte Vierzylindermotor. Serienmäßig ist der A 45 AMG mit einem variablen, Performance-orientierten AMG Allradantrieb 4MATIC ausgerüstet. Das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe verfügt über sieben Gänge, drei eigenständige Fahrprogramme, eine fahrprogrammabhängige Zwischengasfunktion und RACE START für bestmögliche Beschleunigungswerte. Wie für jedes AMG High-Performance-Automobil typisch, verfügt der A 45 AMG über eine aufwendige Achstechnologie. Für mehr Fahrdynamik ist die McPherson-Vorderachse mit steiferen Achsschenkeln und einer neuen Elastokinematik ausgestattet.

Mercedes-Benz A 250 4MATIC (W176)

Mercedes-Benz A 250 4MATIC (W176)

Hier die 4MATIC Modelle der A-Klasse im Überblick:

Modell A 250 4MATIC A 250 Sport 4MATIC  A 45 AMG
Zylinder Zahl/Anordnung  4/R 4/R 4/R
Hubraum (cm3 1991 1991 1991
Nennleistung (kW/PS bei 1/min)  155/211 bei 5500 155/211 bei 5500 265/360 bei 6000
Nenndrehmoment (Nm bei 1/min) 350 bei1200-4000 350 bei1200-4000 450 bei2250-5000

 

Verbrauch kombiniert ab (l/100 km)  6,5 6,6 6,9
CO2-Emission kombiniert ab (g/km)  151 154 161
Effizienzklasse  C C D
Beschleunigung 0-100 km/h (s)  7,1 6,5 4,6
Höchstgeschwindigkeit (km/h)  230 240 250
Mercedes-Benz B 220 4MATIC (W246)

Mercedes-Benz B 220 4MATIC (W246)

Die zweite Generation der B-Klasse (W246) hat konzeptionell wie technologisch das neue Kompaktklasse-Zeitalter bei Mercedes-Benz eingeläutet. Die B-Klasse ist ein typischer Mercedes Sports Tourer, bietet als Steilheck-Limousine viel Raum und gleichzeitig eine überzeugende Dynamik. Serienmäßig verfügt die B-Klasse über die radargestützte Kollisionswarnung COLLISION PREVENTION ASSIST mit adaptivem Bremsassistenten, was die Gefahr eines Auffahrunfalls verringert.

Mit einem ausgezeichneten Luftwiderstandsbeiwert von cW = 0,26 (BlueEFFICIENCY Edition: 0,24) setzt sich die B-Klasse deutlich an die Spitze ihres Marktsegments. Entscheidend für dieses sehr gute Ergebnis sind neben dem aerodynamischen Exterieurdesign viele Optimierungen im Detail wie etwa bei der Vorderradumströmung, der Unterbodengestaltung und der Kühlluftströmung. Im September 2013 startete mit dem B 220 4MATIC die erste B-Klasse mit Allradantrieb – zugleich der günstigste allradgetriebene Mercedes-Benz.

Mercedes-Benz B 220 4MATIC (W246)

Mercedes-Benz B 220 4MATIC (W246)

Hier die Daten im Überblick:

Modell B 220 4MATIC 
Zylinder Zahl/Anordnung 4/R 
Hubraum (cm3) 1991 
Nennleistung (kW/PS bei 1/min) 135/184 bei 5500 
Nenndrehmoment (Nm bei 1/min) 300 bei 1200-4000 
Verbrauch kombiniert ab (l/100 km) 6,5 
CO2-Emission kombiniert ab (g/km) 151 
Effizienzklasse
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 7,5 
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 225 
Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC (C117)

Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC (C117)

Mit weltbester Aerodynamik (cw 0,22 für die BlueEFFICIENCY Edition), avantgardistischem Coupé-Design und dem optionalen Allradantrieb 4MATIC begründet der CLA (C117) ein neues Segment. Als kompaktes viertüriges Coupé folgt er der Idee des CLS, dessen Konzept seit seinem Debüt 2003 bereits zahlreiche Nachahmer fand. Serienmäßig verfügt der CLA ebenfalls über das radargestütztes Bremssystem (COLLISION PREVENTION ASSIST), das ab 7 km/h den Fahrer vor einem Hindernis warnt und beim Betätigen des Bremspedals eine zielgenaue Bremsung einleitet.

Der CLA 250 4MATIC mit 211 PS verfügt über die 4MATIC mit vollvariabler Momentenverteilung. Er beschleunigt in 6,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Dabei verbraucht er im Durchschnitt nur 6,4 Liter/100 km, was einem CO2-Wert von 151 g/km entspricht. Seit Oktober kann mit dem CLA 250 Sport ein sportliches Serienmodell „engineered by AMG“ bestellt werden. Der CLA 250 Sport bietet mit seiner speziellen Motor- und Getriebeabstimmung sowie einer veränderten ESP®-Auslegung ein besonderes Fahrerlebnis. Dazu trägt ebenso der emotionalere Sound aufgrund der modifizierten Abgasanlage bei. Zusätzlich unterstreichen rote Akzente an AMG Front- und Heckschürze die expressive Positionierung des Modells. Innen setzt sich die Akzentuierung mit designo Sicherheitsgurten in Rot fort.

Der CLA 45 AMG 4MATIC folgt der Philosophie des erfolgreichen CLS 63 AMG, dem Trendsetter bei den viertürigen High-Performance-Coupés. Ein Blick auf das Hightech-Paket beweist, dass auch das viertürige Coupé die typische DNA besitzt und das AMG Markenversprechen Driving Performance perfekt repräsentiert: Mit einer Höchstleistung von 360 PS und einem maximalen Drehmoment von 450 Newtonmetern besitzt er nicht nur den weltweit stärksten in Serie produzierten Vierzylindermotor. Gleichzeitig überzeugt der Turbomotor durch höchste Effizienz und erfüllt die EU6-Abgasnorm.

Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC (C117)

Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC (C117)

Hier die 4MATIC Modelle der CLA-Klasse im Überblick:

Modell CLA 250 4MATIC CLA 250 Sport 4MATIC CLA 45 AMG 4MATIC 
Zylinder Zahl/Anordnung 4/R 4/R 4/R 
Hubraum (cm3) 1991 1991 1991 
Nennleistung (kW/PS bei 1/min) 155/211 bei 5500 155/211 bei 5500 265/360 bei 6000 
Nenndrehmoment (Nm bei 1/min) 350 bei1200-4000 350 bei1200-4000 450 bei2250-5000
Verbrauch kombiniert ab (l/100 km) 6,4 6,6 6,9 
CO2-Emission kombiniert ab (g/km) 151 154 161 
Effizienzklasse C C
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 6,6 6,6 4,6 
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 240 250 250 
Mercedes-Benz GLA 220 CDI 4MATIC (X156)

Mercedes-Benz GLA 220 CDI 4MATIC (X156)

Progressiv beim Design, souverän im Alltag und mobil auch abseits befestigter Straßen: Als Wanderer zwischen den automobilen Welten interpretiert der Mercedes-Benz GLA das Segment der kompakten SUV überzeugend neu. Leichtfüßig nimmt er alle Hürden des Alltags und ist gleichzeitig robust genug für die kleinen Fluchten zwischendurch. Bestellt werden kann er ab dem 29. November, zu den Händlern kommt der neue GLA 2014. Mit dem GLA setzt sich eine weitere Baureihe bei den Strömungseigenschaften an die Spitze ihres Segments. Der cw-Wert beträgt 0,29.

Als erstes Mercedes SUV verfügt der GLA (X156) auf Wunsch über die neue Generation des permanenten Allradsystems 4MATIC mit vollvariabler Momentenverteilung. Fahrzeuge mit 4MATIC besitzen serienmäßig die Bergabfahrhilfe DSR (Downhill Speed Regulation) sowie ein Offroad-Fahrprogramm. Über eine Bedientaste in der Mittelkonsole ist DSR aktivierbar, das den Fahrer bei anspruchsvollen Bergab-Passagen unterstützt, indem im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten bei Bergabfahrt eine langsame, manuell einstellbare Fahrgeschwindigkeit eingehalten wird. Dies geschieht mit Hilfe der Motor- und Getriebesteuerung sowie gezielten Bremseingriffen. Durch die Anwahl des Offroad-Fahrprogramms über den Fahrprogramm-Schalter werden die Getriebeschaltpunkte und Gaspedalkennlinien zusätzlich so angepasst, dass die Anforderungen von Fahrten durch leichtes Gelände, insbesondere auch auf losem Untergrund, erfüllt werden können. In Kombination mit Audio 20 CD (Serie) und COMAND Online (Sonder­ausstattung) kann zudem in der Headunit auf einen On-&Offroad-Bildschirm umgeschaltet werden. Angezeigt werden dort der Lenkwinkel, das gewählte Offroad-Fahrprogramm sowie ein Kompass. Außerdem wird noch über die Seitenneigung in Grad, die Steigung in Prozent und die Aktivierung der Bergabfahrhilfe DSR informiert. Eine breitere und hellere Ausleuchtung der Strecke ermöglicht die Offroad-Lichtfunktion (in Verbindung mit Intelligent Light System). Dabei schwenken die Bi-Xenon-Scheinwerfer 6° nach außen, die Lichtverteilung wird symmetrisch eingestellt und die Lichtleistung erhöht.

Mercedes-Benz GLA 220 CDI 4MATIC (X156)

Mercedes-Benz GLA 220 CDI 4MATIC (X156)

Hier die 4MATIC Modelle der neuen GLA-Klasse im Überblick:

Modell GLA 250 4MATIC GLA 200 CDI 4MATIC GLA 220 CDI 4MATIC 
Zylinder Zahl/Anordnung  4/R 4/R 4/R
Hubraum (cm3) 1991 2143 2143 
Nennleistung (kW/PS bei 1/min) 155/211 bei 5500 100/136 bei3400-4000 125/170 bei3400-4000

 

Nenndrehmoment(Nm bei 1/min) 350 bei 1200-4000 300 bei1400-3000 350 bei1400-3400
Verbrauch kombiniert ab (l/100 km)  6,5 4,9 4,9
CO2-Emission kombiniert ab (g/km)  151 129 129
Effizienzklasse  C A A
Beschleunigung0-100 km/h (s)

 

7,1 9,9 8,3
Höchstgeschwindigkeit (km/h)  230 200 215

 

Die aktuelle 4x4-Familie von Mercedes-Benz umfasst über 60 Modelle. Damit steht immer eine auf die jeweilige Fahrzeugklasse maßgeschneiderte 4x4-Technik zur Verfügung – von der neuen Kompaktklasse-Modellfamilie und den Fahrzeugen der C-, E-, S-, CLS- und CL-Klasse bis hin zu der umfangreichen SUV- und Geländewagenpalette mit GLA-, GLK-, M-, GL- und G-Klasse. Gemeinsame Merkmale sind hohe Traktionsreserven und ausgezeichnete Agilität bei bester Fahrsicherheit und Energieeffizienz.

Die aktuelle 4×4-Familie von Mercedes-Benz umfasst über 60 Modelle. Damit steht immer eine auf die jeweilige Fahrzeugklasse maßgeschneiderte 4×4-Technik zur Verfügung – von der neuen Kompaktklasse-Modellfamilie und den Fahrzeugen der C-, E-, S-, CLS- und CL-Klasse bis hin zu der umfangreichen SUV- und Geländewagenpalette mit GLA-, GLK-, M-, GL- und G-Klasse. Gemeinsame Merkmale sind hohe Traktionsreserven und ausgezeichnete Agilität bei bester Fahrsicherheit und Energieeffizienz.

Wie jedes Allradsystem müssen die verschiedenen 4MATIC-Versionen den Gesetzen der Fahrphysik folgen. Die Grundregel: Ein Reifen kann nur eine bestimmte Gesamtkraft auf die Fahrbahn übertragen. Wird beispielsweise beim Beschleunigen oder Bremsen besonders viel Kraft in Längsrichtung benötigt, reduzieren sich die zur Verfügung stehenden Seitenkräfte. Beim Kurvenfahren kehrt sich dieser Zusammenhang um. Hier wird besonders viel Seitenkraft zur Spurhaltung benötigt, das Kraftpotenzial in Längsrichtung ist begrenzt. Die Kunst der Ingenieure bei der Konstruktion der Antriebsmechanik und Abstimmung der Regelsysteme besteht darin, diese Zusammenhänge so zu nutzen, dass ein bestmögliches Fahrverhalten unter allen Bedingungen gewährleistet ist. Das physikalische Haftungsvermögen zwischen Reifen und Untergrund beschreibt dabei der Reibungskoeffizient µ. Auf trockener Straße liegt dieser Wert hoch (µ = 0,9), auf Schneefahrbahn niedrig (µ = 0,3). Trotz allem Engagement der Ingenieure bestimmt letztendlich der Fahrer, wie sicher er unterwegs ist. Er sollte seine Fahrweise immer den winterlichen Straßenverhältnissen anpassen und sein Fahrzeug entsprechend ausrüsten. Unabdingbar sind hier Winterreifen.

 

Fotos: Daimler AG

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Sonntag, den 08. Dezember 2013 um 22:03 Uhr  |  2.929 Besuche

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