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Juwelen aus Rennsport und Markengeschichte: Mercedes-Benz Classic beim Pebble Beach Concours d’Elegance 2012

Sonntag, 22. Juli 2012
Juwelen aus Rennsport und Markengeschichte: Mercedes-Benz Classic beim Pebble Beach Concours d’Elegance 2012. Mercedes-Benz Typ 300 SL (W 194) mit der Chassisnummer 2 und der SL der Baureihe R 231.

Juwelen aus Rennsport und Markengeschichte: Mercedes-Benz Classic beim Pebble Beach Concours d’Elegance 2012. Mercedes-Benz Typ 300 SL (W 194) mit der Chassisnummer 2 und der SL der Baureihe R 231.

Mercedes-Benz Classic setzt gleich mehrere Glanzlichter beim diesjährigen Pebble Beach Concours d’Elegance in den USA. Die Veranstaltung am 18. Grün des Golfplatzes „Pebble Beach Golf Links“ in Kalifornien gehört international zu den renommiertesten Treffen historischer Automobile. Im Mittelpunkt der Markenpräsenz steht der 60. Geburtstag des 300 SL Rennsportwagens (W 194) von 1952. Außerdem trägt die Stuttgarter Marke mit weiteren historischen Fahrzeugen aus der eigenen Fahrzeugsammlung zu den Themenschwerpunkten „Cars of the Maharajas“ und „German Motorcycles“ bei.

November 1885: Der Daimler Reitwagen fährt von Cannstatt nach Untertürkheim

Montag, 08. November 2010

Im Jahr 1885 entstand in der Werkstatt Gottlieb Daimlers der sogenannte "Reitwagen" als Versuchsträger, um die Tauglichkeit der Gas- bzw. Petroleumkraftmaschine von Daimler und Wilhelm Maybach unter Beweis zu stellen. Die Aufnahme zeigt die Gottlieb-Daimler-Gedächtnisstätte in Bad Cannstatt mit dem Daimler-Reitwagen, welcher heute als das erste Motorrad der Welt gilt.

Im November 1885 fährt der Daimler Reitwagen erstmals eine längere Strecke in der Öffentlichkeit: Gottlieb Daimlers Sohn Adolf bewältigt mit ihm den rund drei Kilometer langen Weg von Cannstatt nach Untertürkheim. Was aus heutiger Sicht ein Katzensprung ist, war damals eine Großtat. Denn der Reitwagen ist das erste Fahrzeug mit einem schnell laufenden Verbrennungsmotor und somit der direkte Vorläufer des Automobils.

Automobil auf zwei Rädern: Daimlers Reitwagen wird 125 Jahre alt

Dienstag, 10. August 2010

Die Geburt des Automobils im heutigen Wortsinn findet im Jahr 1886 statt: Die Gründerväter der heutigen Daimler AG, Carl Benz und Gottlieb Daimler, erfinden unabhängig voneinander ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor – Benz seinen dreirädrigen Patent-Motorwagen, Daimler seine vierrädrige Motorkutsche.

Daimler-Reitwagen von 1885

Doch bereits im Spätsommer 1885 bewegt sich der zweirädrige „Reitwagen“ von Gottlieb Daimler ebenfalls mit Verbrennungsmotor aus eigener Kraft. Damit ist er im ursprünglichen Wortsinn ebenfalls ein Automobil: Die Bezeichnung leitet sich ab aus dem griechischen auto („selbst“) und dem lateinischen mobilis („beweglich“). Erst später hat sich das Wort Automobil als Gattungsbegriff für mehrspurige Fahrzeuge etabliert.

Vor 125 Jahren: Daimler meldet seine Standuhr zum Patent an

Montag, 29. März 2010

Grundlegende Erfindung: der von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach entwickelte Viertaktmotor mit dem Spitznamen „Standuhr“. Das erste Exemplar läuft erfolgreich im Jahr 1884.

Grundlegende Erfindung: der von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach entwickelte Viertaktmotor mit dem Spitznamen „Standuhr“. Das erste Exemplar läuft erfolgreich im Jahr 1884.

Am 3. April 1885 wird im Reichspatentamt eine Erfindung angemeldet, die als eine der Schlüsselerfindung in die Technikgeschichte eingehen und diese maßgeblich beeinflussen wird.

Unter dem DRP (Deutsches Reichspatent) 34926 meldet Gottlieb Daimler seinen Einzylinder-Motor mit stehendem Zylinder – aufgrund seines charakteristischen Aussehens „Standuhr“ genannt – zum Patent an. Denn weil er für damalige Verhältnisse vergleichsweise leistungsfähig und kompakt ist, lässt er damals die Vision eines Fahrzeugs ohne ziehende Pferde in greifbare Nähe rücken. 1885 bauen Daimler und sein damaliger Angestellter Wilhelm Maybach die Standuhr zunächst in ein Zweirad, ein Jahr später folgen ein vierrädriger Motorwagen und ein Boot.


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