Okt31
2014
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Bus Rapid Transit (BRT): Daimler demonstriert Kompetenz in Japan. Foto: Separate Spuren, barrierefreie Haltestellen sowie niedrige Bau- und Betriebskosten machen das Bus Rapid Transit-System in Metropolen weltweit zu einem nachgefragten Mobilitätskonzept.

Bus Rapid Transit (BRT): Daimler demonstriert Kompetenz in Japan. Foto: Separate Spuren, barrierefreie Haltestellen sowie niedrige Bau- und Betriebskosten machen das Bus Rapid Transit-System in Metropolen weltweit zu einem nachgefragten Mobilitätskonzept.

Die nachhaltigen Verkehrskonzepte von Daimler stoßen weltweit auf positive Resonanz: Bei einem von Mercedes-Benz und FUSO organisierten Forum informierten sich diese Woche knapp einhundert Kunden sowie Vertreter aus Japans Politik, Verwaltung und Medien über das Bus Rapid Transit (BRT)-System. BRT bezeichnet ein Nahverkehrskonzept, bei dem Linienbusse auf ihnen vorbehaltenen Spuren sowie mit separaten Haltestellen und eigener Ampelschaltung für verlässliche innerstädtische Mobilität sorgen. Da Tokio im Jahr 2020 die Olympischen Sommerspiele austragen wird, ist das Interesse an intelligenten Mobilitätsdienstleistungen gerade in der japanischen Hauptstadt besonders ausgeprägt.

„Daimler ist nicht nur der größte Hersteller von Nutzfahrzeugen weltweit, sondern auch führender Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen. Einen besonders guten Beweis dafür liefert unsere umfassende Kompetenz bei Schnellbus-Trassen, kurz BRT“, erläutert Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses. „Wir bieten Metropolen Antworten auf die Frage, wie immer mehr Menschen im urbanen Raum zuverlässig, umweltschonend und kostengünstig an ihr Ziel kommen.“

Dr. Albert Kirchmann, Präsident und CEO von Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC), ergänzt: „Beim Thema BRT profitieren wir in Japan einmal mehr von der globalen Aufstellung von Daimler Trucks and Buses. Wir bringen die Stärken unserer Marken Mercedes-Benz und FUSO zusammen, um Verkehr nachhaltig zu gestalten.“

Bereits in den 1980er-Jahren implementierte Daimler Buses im australischen Adelaide ein BRT-System und baute im Lauf der Jahre umfassendes Know-how und Erfahrung auf. Bis heute setzen mehr als 30 Städte rund um den Globus auf die Expertise der BRT-Spezialisten von Daimler. Darunter befinden sich so unterschiedliche Metropolen wie Rio de Janeiro, Istanbul und Straßburg.

Bus Rapid Transit (BRT): Daimler demonstriert Kompetenz in Japan. Foto: Im Alltagsverkehr, wie hier in Istanbul, überzeugt das Bus Rapid Transit-Konzept Kommunen und Passagiere als verlässliche, umweltschonende und schnelle Art der Fortbewegung.

Bus Rapid Transit (BRT): Daimler demonstriert Kompetenz in Japan. Foto: Im Alltagsverkehr, wie hier in Istanbul, überzeugt das Bus Rapid Transit-Konzept Kommunen und Passagiere als verlässliche, umweltschonende und schnelle Art der Fortbewegung.

Das BRT-Expertenteam von Daimler Buses unterstützt nicht nur weltweit bei der Entwicklung von Flottenkonzepten, sondern unterstützt Städte und Betreiber auch bei der Planung und Einführung eines für sie maßgeschneiderten Gesamtsystems. Basierend auf umfassenden Verkehrsanalysen erarbeiten Exprten von Daimler Buses Konzepte zur Optimierung des öffentlichen Verkehrs unter Berücksichtigung optimaler Zugangsmöglichkeiten, Systemauslastung und Wirtschaftlichkeit. Dies beinhaltet Lösungen, wie z.B. individuelle Linienführungen, Taktzeiten und getrennte Busspuren. Darüber hinaus entwickeln erfahrene Verkehrsplaner Haltestellen- und Ticketingkonzepte zur Sicherung eines optimalen Fahrzeug- und Passagierflusses.

Insgesamt sorgen weltweit rund 180 BRT-Systeme mit einer Flotte von 40.000 Bussen für den Transport von 30 Millionen Passagieren pro Tag. Neben dem Alltagseinsatz hat sich das Konzept insbesondere im Zusammenhang mit Großereignissen bewährt: So setzten neun der zwölf brasilianischen WM-Austragungsorte auf diese Art der öffentlichen Mobilität.

Kommunen überzeugt, dass in der Regel sowohl Bau- als auch Unterhaltungskosten von BRT-Anlagen günstiger sind als diejenigen anderer Verkehrsmittel mit vergleichbarer Transportkapazität. Zudem lassen sich Busschnellwege rascher errichten als Trassen für Straßen- oder U-Bahnen. Die für das System typischen barrierefreien Haltestellen vereinfachen den Einstieg auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Schließlich verringert ein Vorab-Fahrscheinverkauf die Wartezeit und trägt so zusätzlich zur Attraktivität für Betreiber wie Passagiere bei.

„BRT hat sich auf allen Kontinenten zur Erfolgsgeschichte entwickelt. Wir sind sicher, dass das Konzept auch in Japan die Nahverkehrsinfrastruktur wirkungsvoll ergänzen kann“, fasst Gustav Tuschen, Leiter Entwicklung Daimler Buses, zusammen.

Fotos: Daimler AG

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Freitag, den 31. Oktober 2014 um 00:15 Uhr  |  3.019 Besuche

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