Nov13
2012
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smart fortwo electric drive überzeugt bei der ADAC eRallye Südtirol

smart fortwo electric drive überzeugt bei der ADAC eRallye Südtirol

Die Herausforderung für die 19 Kandidaten bei der ersten ADAC eRallye Südtirol: 650 Kilometer, 12.000 Höhenmeter in fünf Tagen. Angetreten zum Rennen sind neben dem smart fortwo electric drive weitere Elektrofahrzeuge internationaler Hersteller.

Zwar steht das Elektroauto allgemein wegen der geringen Reichweite, des sehr hohen Anschaffungspreises und vor allem wegen der fehlenden Ladeinfrastruktur in der Kritik, dennoch sollte die ADAC eRallye Südtirol beweisen, wie alltagstauglich und wettbewerbsfähig es ist.

Diesen Beweis hat die Rallye erbracht. Alle Fahrzeuge erreichten die gesteckten Etappenziele problemlos. Auffallend dabei: die Fahrzeuge verbrauchten unterschiedlich viel Energie. Bestätigt wurde erneut die bekannte Erkenntnis: schadstofffrei sind die E-Mobile nicht, obwohl beim knapp dreistündigen Nachladen ausschließlich Strom aus 100 Prozent regenerativen Ressourcen verwendet wurde, entstand CO2.

Das Fahrverhalten der Elektrofahrzeuge beschreiben die Rallyeteilnehmer als ausgewogen. Beeindruckt hat das enorme Drehmoment der Elektromotoren. Viele konnten sich auch den Umstieg auf einen Stromer im Alltag vorstellen. Bisher sprechen aber vor allem die hohen Anschaffungspreise noch dagegen.

Dies spiegeln auch die aktuellen Zulassungszahlen von Elektroautos in Deutschland wider: Mitte des Jahres waren gerade einmal 4.600 E-Mobile zugelassen. Die Nachfrage hinkt den hohen Erwartungen der Bundesregierung (bis 2020 mehr als eine Million Elektrofahrzeuge) klar hinterher. Einige Hersteller haben die Produktion der Fahrzeuge zeitweise schon wieder eingestellt. Sicherlich auch ein Grund, warum die Bundesregierung die Zielvorgabe von einer Million Elektroautos auf 600.000 nach unten korrigierte.

Der smart fortwo electric drive überzeugte bei der ADAC eRallye Südtirol. Der kleine Stadtflitzer fuhr auf den zweiten Platz. Der durchschnittliche Stromverbrauch auf 100 Kilometer lag bei 13 kWh. Hierbei produzierte der smart 57,4 g/km CO2.

 

Fotos: Daimler AG, Homepage ADAC

www.adac.de

www.adac.de

 

Weitere Informationen zur ADAC eRallye Südtirol finden Sie in der ADAC Motorwelt Ausgabe Nummer 11

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Dienstag, den 13. November 2012 um 13:12 Uhr  |  1.874 Besuche

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