Jan10
2011

Neues Einstiegsmodell von AMG geplant

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Geschrieben 10. Januar 2011 von
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Gute Neuigkeiten aus Affalterbach. Der Chef von AMG Ola Källenius hat die Ausweitung der Modellpalette und ein neues Einstiegsmodell angekündigt.

Nach seinen Angaben soll es nicht bei Modellerneuerungen wie dem gerade vorgestellten Mercedes-Benz CLS 63 AMG, den Sportversionen vom Geländewagen M-Klasse, Roadster SLK und der offenen Variante des Flügeltürers SLS bleiben. Vor allem denke man in Affalterbach intensiv über ein neues Einstiegsmodell nach.

Bislang hat man bei AMG um die Mercedes-Benz Modelle A- und B-Klasse einen Bogen gemacht, weil die beiden Fronttriebler mit ihrem hohen Aufbau nicht zum Markenkern passten. Weil aber die nächste Generation der Mercedes-Benz A-Klasse, die 2012 erwartet wird, deutlich flacher und dynamischer werde, könnte sich das bald ändern, deutete AMG Chef Ola Källenius an: „Das könnte ein exklusives Einstiegssegment für uns sein.“

In Branchenkreisen war bereits über eine AMG-Version der nächsten Mercedes-Benz A-Klasse spekuliert worden, die mit Blick auf Konkurrenzfahrzeuge aus München oder Ingolstadt mindestens 340 PS bekommen dürfte.

Neben dem Einstiegsmodell schürt Ola Källenius die Spekulationen über einen zweiten Sportwagen von AMG, der genau wie der SLS ohne Pendant in der Mercedes-Großserie entwickelt würde. „Wir haben Blut geleckt“, sagt er nach dem erfolgreichen Start des Flügeltürers und denkt laut über ein weiteres Modell nach. „Es ist nichts entschieden, aber als Idee ist das Thema reizvoll.“ In welche Richtung die Affalterbacher Mercedes-Tochter dabei geht, lässt er noch offen.

Denkbar ist sowohl ein weiterer Supersportwagen für die Liga ab 250.000 € aufwärts, als auch ein kleiner Bruder des SLS, der gegen Fahrzeuge wie den Porsche 911 antreten würde.

Neben der Modellerweiterung will AMG vor allem am Verbrauch der Flotte arbeiten. Auf Basis des Wertes von 2008 soll der CO2-Ausstoß bis 2012 zum Beispiel mit dem bereits eingeführten V8-Motor mit Aufladung, Direkteinspritzung und Start-Stopp-System um 30 Prozent sinken.

Foto: Daimler AG

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Montag, den 10. Januar 2011 um 11:02 Uhr  |  4.550 Besuche

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