Dez08
2011
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Anfang Dezember ist am Produktionsstandort Peking (BBAC – Beijing Benz Automotive Co., Ltd.) erstmals der kompakte Geländewagen GLK vom Band gelaufen. Daimler und sein chinesischer Joint Venture-Partner BAIC hatten im Juni 2011 vereinbart, ihre Zusammenarbeit in China mit verschiedenen Projekten – darunter dem GLK – weiter auszubauen.

Mercedes-Benz GLK (X204) läuft erstmals auch in China vom Band

Mercedes-Benz GLK (X204) läuft erstmals auch in China vom Band

Dr. Wolfgang Bernhard, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans, erklärt: „Der Startschuss für die lokale Produktion des GLK in China steht exemplarisch für den konsequenten globalen Ausbau unserer marktnahen Fertigung. So unterstützen wir auch produktionsseitig in der jeweiligen Region den Markterfolg und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020.“
Ulrich Walker, Chairman & CEO Daimler North East Asia, ergänzt: „Der GLK kommt bei den Kunden in China hervorragend an – er ist daher eine ideale Ergänzung unseres lokalen Produktionsportfolios.“ Mit Blick auf die Bedeutung des chinesischen Marktes betont Walker weiter: „Nichts steht greifbarer für die Langfristigkeit unseres Engagements in China als die Fahrzeugproduktion vor Ort: Die Lokalisierung weiterer Baureihen ist ein wichtiges Element unserer Wachstumsstrategie für den chinesischen Markt. Schon 2015 wollen wir zwei Drittel aller in China verkauften Mercedes-Benz Pkw lokal fertigen. Der Anlauf des GLK belegt unsere guten Fortschritte.“
Der Mercedes-Benz GLK stößt seit seiner Einführung im Jahr 2008 auf große Resonanz bei Kunden weltweit. Gerade auch in China begeistern sich immer mehr Kunden für das kompakte SUV der Marke, von dem im laufenden Jahr dort bereits deutlich über 20.000 Einheiten abgesetzt wurden. China hat sich damit weltweit zu einem der wichtigsten Märkte für den GLK entwickelt.
Mercedes-Benz hat in diesem Jahr in China (inkl. Hongkong) von Januar bis November bereits 168.940 Fahrzeuge abgesetzt, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 29,9 Prozent. Der Gesamtabsatz des Vorjahres wurde bereits im Oktober übertroffen. Auch die kommenden Jahre werden im Zeichen weiteren Wachstums stehen: Im Jahr 2015 sollen bereits mehr als 300.000 Mercedes-Benz Pkw in China verkauft werden.
Zu Daimler Northeast Asia mit Sitz in Peking gehören Mercedes-Benz (China) Ltd, Mercedes-Benz Auto Finance Ltd, Daimler Northeast Asia Parts Trading & Services Co., Ltd., die Joint Ventures Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC), Fujian Daimler Automotive (FJDA), Shenzhen BYD Daimler New Technology Co. Ltd. (BDNT) sowie Vertriebs-Gesellschaften in Hong Kong, Korea und Taiwan.
Die lokale Fertigung von Mercedes-Benz Pkw begann 2006 im 50/50-Joint Venture Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC) mit der Vorgängerbaureihe der E-Klasse; im Frühjahr 2008 lief als zweite Baureihe die C-Klasse an. Seit Mai 2010 fertigt BBAC die aktuelle E-Klasse in einer speziell für die Anforderungen des chinesischen Marktes zugeschnittenen Langversion.
Im Juni 2011 haben Daimler und sein Joint Venture-Partner BAIC einen strategischen Rahmenvertrag unterzeichnet, mit dem die beiden Partner ihre Zusammenarbeit in China weiter ausbauen. Vereinbart wurden darin die folgenden Projekte: Ausweitung der lokalen Produktion ab 2011 um den GLK und ab 2013 schrittweise um drei Baureihen der neuen Kompakten, Ausweitung der Fertigungskapazitäten für die C-Klasse und die Langversion der E-Klasse, Aufnahme der Produktion von 4-Zylinder-Ottomotoren ab 2013 für den Einsatz in lokal gefertigten Mercedes-Benz Pkw und Vans sowie Einrichtung eines neuen R&D Centers für Fahrzeugtests/-anpassungen und R&D-Tätigkeiten mit Lieferanten. Für diese Projekte werden bei BBAC insgesamt rund 2 Mrd. Euro investiert.
Im November 2011 haben Daimler und BAIC zudem mit einer Absichtserklärung vereinbart, ihre umfassende strategische Partnerschaft weiter zu vertiefen. BAIC und Daimler werden dazu Möglichkeiten der technologischen Zusammenarbeit und bei Fahrzeugen mit alternativen Antrieben bewerten. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit beider Partner in China weiter zu stärken.
Foto: Daimler AG

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 10:36 Uhr  |  2.540 Besuche

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