Mai14
2012
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Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für das Ressort Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars: „Dahinter steckt die konsequente Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, auch beim Absatz bis spätestens 2020, weltweit der Premium-Hersteller Nummer eins zu sein.“

Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für das Ressort Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars: „Dahinter steckt die konsequente Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, auch beim Absatz bis spätestens 2020, weltweit der Premium-Hersteller Nummer eins zu sein.“

In seiner Onlineausgabe vom 13. Mai 2012 meldete Automobilwoche – Die Branchen- und Wirtschaftszeitung: Mit einer umfassenden Neuorganisation seines Vorstandsressorts Forschung & Entwicklung will Daimler die Serienreife alternativer Antriebe voranbringen und sich stärker mit den Anschlussmöglichkeiten für Unterhaltungselektronik im Auto (Connectivity) auseinandersetzen.

Dazu werden neben einzelnen Strukturen auch zahlreiche Zuständigkeiten verändert. „Die neu definierten strukturellen und personellen Veränderungen ermöglichen uns, noch schlanker, schlagkräftiger und effizienter zu arbeiten, die alternativen Antriebe schneller für den Kunden verfügbar zu machen und auch Themen wie das ,Digital Life‘ schneller ins Fahrzeug zu bringen“, sagte Daimler-Forschungschef Dr. Thomas Weber der Automobilwoche.

Der Optimierung des Bereichs Forschung und Entwicklung ging ein intensiver Analyse- und Bewertungsprozess voraus. Definierte Zielsetzung: der konsequente Ausbau des Modellportfolios, die Serienreife alternativer Antriebe, die Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf die im Jahr 2020 geforderten 95 Gramm je Kilometer, die Umsetzung der Designstrategie und die immer wichtiger werdende Connectivity. All das benötige neue Impulse, neue Denkprozesse, neue Abläufe und auch neue Strukturen.

Der Neuordnung des Ressorts fallen allerdings einige Baureihenleiter zum Opfer, weil ihre Zahl auf drei verringert wird. Sie werden nun als Produktgruppenleiter bezeichnet und sind nach Segmenten eingeteilt. Uwe Ernstberger leitet künftig die großen Mercedes-Baureihen mit Heck- und Allradantrieb sowie die Sportwagen. Michael Krämer ist jetzt Produktgruppenchef für C- und E-Klasse und deren Varianten. Jörg Prigl verantwortet die neue Kompaktklasse NCCG („New Compact Car Group“) mit all ihren Derivaten. Den drei Produktgruppenchefs sind in Sinne einer Matrix-Organisation fünf Direktionen zugeordnet, die quer über alle Segmente hinweg arbeiten.

Das Design aller Baureihen inklusive Vans und Trucks verantwortet weiterhin Gorden Wagener - Designchef von Mercedes-Benz.

Das Design aller Baureihen inklusive Vans und Trucks verantwortet weiterhin Gorden Wagener - Designchef von Mercedes-Benz (hier mit der neuen A-Klasse).

Die neu gebündelte Direktion „Fahrzeugfunktionen und Fahrwerk“ leitet künftig Stephan Wolfsried. Dort werden alle Serien- sowie Vorentwicklungsthemen zu Fahrwerks- und Fahrerassistenzsysteme, aktive Sicherheit, NVH und Aerodynamik zusammengefasst. Thomas Merker übernimmt von Ulrich Mellinghoff, der in den Ruhestand geht, die Direktion „Karosserie, Sicherheit, Telematik“. Der Bereich „Powertrain“ wird auch künftig von Bernhard Heil geführt.

Die beiden bisher getrennten Forschungsbereiche werden in Zukunft unter der Leitung von Herbert Kohler als „Konzernforschung & Nachhaltigkeit“ gebündelt. Der bisherige Chef fürs Qualitätsmanagement von Mercedes-Benz Cars, Harald Kröger, erhält eine neue Aufgaben. Er wird Leiter der neu geschaffenen Direktion „e-Drive & Elektrik/Elektronik“, Themen, die zuvor in den beiden Forschungsbereichen angesiedelt waren. Im Gegenzug übernimmt Eike Böhm, der im Oktober den Posten „Forschung und Vorentwicklung Elektroniksysteme und Sicherheit“ von Bharat Balasubramanian (geht Mitte des Jahres in den Ruhestand) übernommen hatte, die Funktion des Qualitätschefs. Böhm war zuvor Entwicklungschef beim japanischen Nutzfahrzeug-Partner Fuso. Nun verantwortet er weltweit alle Aktivitäten in Bezug auf die Produktqualität. Böhm berichtet an Produktions- und Einkaufsvorstand Wolfgang Bernhard.

Jörg Prigl (hier zusammen mit Dr. Klaus Maier bei der Präsentation der Mercedes-Benz A-Klasse (W169) auf der AMI Leipzig 2008) verantwortet zukünftig die neue Kompaktklasse NCCG ("New Compact Car Group“) mit all ihren Derivaten.

Jörg Prigl (hier zusammen mit Dr. Klaus Maier bei der Präsentation der Mercedes-Benz A-Klasse (W169) auf der AMI Leipzig 2008) verantwortet zukünftig die neue Kompaktklasse NCCG ("New Compact Car Group“) mit all ihren Derivaten.

Fotos: Daimler AG

 Mehr Informationen zum Thema Umstrukturierung bei Mercedes-Benz – Neuorganisation des Vorstandsressorts Forschung und Entwicklung finden Sie in der Onlineausgabe von Automobilwoche – Die Branchen- und Wirtschaftszeitung.

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Montag, den 14. Mai 2012 um 18:48 Uhr  |  9.319 Besuche

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