Sep21
2012
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UPS setzt auf Mercedes-Benz Sprinter: Andreas Burkhart, Mercedes-Benz Vans, Jürgen Spier, Firma Spier, sowie Rudolf Schulz, UPS Europe.

UPS setzt auf Mercedes-Benz Sprinter: Andreas Burkhart, Mercedes-Benz Vans, Jürgen Spier, Firma Spier, sowie Rudolf Schulz, UPS Europe.

UPS, der weltweit größte Paketdienst und Logistikdienstleister setzt auf den Mercedes-Benz Sprinter. Der Transporter wurde durch einen Integralaufbau und weitere Modifikationen des Systemspezialisten Spier den besonderen Anforderungen des Zustelldienstes angepasst. Das neue Zustellfahrzeug überzeugt durch deutlich weniger Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership). Dazu kommen ein komfortablerer Einstieg, eine bessere Rundumsicht sowie eine stark reduzierte Geräuschkulisse.

Bei UPS – mit Hauptsitz in Atlanta, USA, und der Deutschlandzentrale in Neuss – sind seit über 25 Jahren Fahrzeuge von Mercedes-Benz auf Vario-Basis und deren Vorgänger erfolgreich im Einsatz. Als vor gut einem Jahr die Entscheidung für einen Vario-Nachfolger auf Sprinter-Basis fiel, ging alles sehr schnell. Im September 2011 wurden die notwendigen Eigenschaften für das neue Fahrzeug festgelegt. Ein Projektteam mit Experten von UPS, des Aufbauherstellers Spier und von Mercedes-Benz setzten die Vorgaben in ein Konzept um. Dieses gab das US-Unternehmen im Januar 2012 frei. Bereits im August war der erste Prototyp fertig.

Am 19. September, auf der 64. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover, fiel der Startschuss für den ausgiebigen Praxistest. „Die Entwicklungszeit von knapp einem Jahr ist rekordverdächtig, zugleich zeigt sie unsere Möglichkeiten, den Sprinter für einen speziellen Einsatzzweck entwickeln und herstellen zu können“, erklärt Andreas Burkhart, Leiter Vertrieb Mercedes-Benz Vans.

Auch die Fahrzeugdaten sind rekordverdächtig. Hinsichtlich Kostensenkung, Fahrzeughandling und Lärmreduzierung wurden neue Bestwerte erzielt, auch im Vergleich mit dem UPS-Vorgängermodell auf Basis Mercedes-Benz Vario. Unter anderem konnte das Leergewicht des Fahrzeugs im Vergleich zum Vorgänger um 1.000 Kilogramm merklich gesenkt werden. Zusätzlich wird mittels der strömungsgünstig geformten Dachhaube der Luftwiderstand minimiert, sodass der Kraftstoffverbrauch und die Schadstoffemissionen reduziert werden können.

Die maximale Nutzlast liegt bei 2.300 Kilogramm. Die höhere Nutzlast wird unter anderem durch die Verkleinerung des Tanks auf 50 Liter erreicht. „Die Tankgröße und Arbeitserleichterungen wie die Türverriegelung per Funk sind spezielle Anforderungen, die wir an unsere Fahrzeuge haben“, betont Rudolf Schulz, Director Automotive UPS Europe. „Unsere Fahrzeuge sind Arbeitsplätze, deren optimale Gestaltung die Produktivität bei der Paketzustellung erhöht. Mercedes-Benz und Spier haben es nicht nur geschafft, unsere Anforderungen zu erfüllen, sie konnten durch neue Entwicklungen auch das Gewicht des Fahrzeugs reduzieren. Wir werden das neue Fahrzeug nun ausgiebig in der Praxis erproben.“

Die Glasfläche auf der Beifahrerseite wurde um 38 Prozent vergrößert. Dies bewirkt eine deutlich verbesserte Rundumsicht und erhöht die Verkehrssicherheit signifikant. Der Fahrersitz weist eine höhere Sitzmitte und flachere Seitenführungen auf, was das Aufstehen erleichtert. Signifikant konnte das Geräuschniveau gesenkt werden, was wiederum Fahrer und Umwelt stark entlastet. Die leisen Fahrgeräusche des KEP-Sprinters kommen vor allem im Bereich unter 50 Stundenkilometern zum Tragen, also im Stadtverkehr sowie bei den Zustellanfahrten und -abfahrten.

Das Aufbaukonzept mit Schiebetür auf der Beifahrerseite überzeugt mit einer für diese Fahrzeugklasse außergewöhnlichen Ergonomie für Fahrer/Zusteller. Der Einstieg von der Beifahrerseite zum Laderaum wurde in der Breite um 45 Prozent vergrößert und in der Einstiegs-Höhe um zehn Prozent verkleinert. Der großzügige Laderaum kann schnell und sicher direkt vom Fahrerhaus erreicht werden. Der Durchgang von Fahrerhaus zu Laderaum ist eben gestaltet, was somit die Unfallgefahr reduziert.

Der Alu-Integralaufbau von Spier bietet ein Ladevolumen von 20,8 Kubikmeter. „Bei der Entwicklung des Laderaums hieß die Devise: Sinnvolles Volumen im Verhältnis zur Nutzlast“, bestätigt Jürgen Spier, geschäftsführender Gesellschafter von Spier.

 

Foto: Daimler AG

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Freitag, den 21. September 2012 um 19:23 Uhr  |  2.909 Besuche

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