Nov23
2017
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Ein Truck für alle Fälle: Der Mercedes-Benz Arocs - Hochspezialisierter Alleskönner unter den schweren Baufahrzeugen

Ein Truck für alle Fälle: Der Mercedes-Benz Arocs – Hochspezialisierter Alleskönner unter den schweren Baufahrzeugen

Er ist so individuell wie die Einsätze der Betreiber in der Baubranche: Der Mercedes-Benz Arocs ist als Spezialist von Kopf bis Fuß auf den Bauverkehr eingestellt. Dank der großen Auswahl von Fahrerhäusern, Motoren und Antriebsvarianten sowie Radformeln ist er jeder Aufgabe gewachsen. Ob Kipper, Baustofftransport oder Schwerlastzugmaschine– der Arocs kann‘s. Im laufenden Jahr hat der Arocs mit neuen Varianten nochmals zugelegt und setzt erneut Maßstäbe in Praxistauglichkeit, Effizienz, Sicherheit, aber auch Komfort. Bei den Arocs Performance Days präsentierte der Bauspezialist die ganze Bandbreite seines Könnens, auf der Straße, in der Kiesgrube sowie auf dem legendären Testgelände „Sauberg“ im extremen Gelände. 

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Er ist der Vollprofi für den Bauverkehr: Mercedes-Benz bietet mit dem Arocs eine eigenständige Baureihe mit schweren Lkw speziell für die Bauwirtschaft. Vor vier Jahren als Weltpremiere vorgestellt, ist der Arocs mit einem extrem breit angelegten und ständig wachsenden Programm lieferbar.

Es gibt den Arocs in allen denkbaren Radformeln als 4×2 und 4×4, als Drei­achser 6×2 mit Nachlauf- oder Vorlaufachse sowie als 6×4 und 6×6. Vierachser sind als 8×2 mit Nachlaufachse lieferbar, als 8×4, als 8×4 mit Nachlaufachse, als 8×6 und 8×8. Im Angebot sind Stahl- und Luftfederung, Rahmen für den überwiegenden Straßen- oder Offroad-Einsatz, zahlreiche Radstände, Fahrerhäuser und Motoren, drei Allradsysteme, Pritschenwagen, Kipper, Betonmischer-Fahrgestelle und Schwerlastzugmaschinen sowie Sonderfahrzeuge.

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Vorkonfektionierte Spezialisten erleichtern die Auswahl. Der Arocs Loader ist als zweiachsige Sattelzugmaschine oder als Betonmischer-Fahrgestell konsequent auf niedriges Eigengewicht und hohe Nutzlast ausgelegt. Das betrifft unter anderem Fahrerhaus, Fahrgestell, Motorisierung und Bereifung. Der Arocs Grounder ist ein extrem robuster Spezialist für besonders harte Einsätze. Merkmale sind ein hochstabiler Rahmen, Mehrblatt-Parabelfedern mit harter Federkennlinie, speziell abgestimmte Stoßdämpfer, Außenplanetenachsen und besonders langlebige Felgen und Reifen mit hoher Tragfähigkeit.

Die Palette des Arocs gipfelt in einer spektakulären Schwerlastzugmaschine. Gesamtzuggewicht bis 250 t, drei, vier und mit Andockachse sogar fünf Achsen, zwei angetriebene Achsen oder Allradantrieb, bärenstarke Motorisierung bis 625 PS Leistung und 3.000 Nm Drehmoment, 16 feingestufte Gänge des Mercedes PowerShift-Getriebes– die Schwerlastzugmaschinen Mercedes-Benz Arocs SLT und Actros SLT und überzeugen mit spektakulären Daten.

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Zum maßgeschneiderten Konzept des SLT gehört die Turbo-Retarder-Kupplung (TRK) als Kombination von hydraulischer Anfahrkupplung und Retarder in einer gemeinsamen Komponente. Die TRK ermöglicht feinfühliges Anfahren und Rangieren selbst bei niedrigsten Geschwindigkeiten und entwickelt als Primärretarder eine Bremsleistung von 476 PS. Gemeinsam mit der bis zu 646 PS starken High Performance Engine Brake sorgt die TRK für höchste Sicherheit. Im elegant verkleideten Heckkühlturm hinter dem Fahrerhaus sind Kühlanlage, Hydraulikanlage, der Kraftstofftank mit 900 Liter Volumen, Druckluftkessel und weitere Komponenten untergebracht.

Die vielfältigen Baumuster des SLT teilen sich in die zwei Baureihen Arocs SLT und Actros SLT. Der stahlgefederte Arocs SLT basiert auf dem extrem robusten Arocs Grounder mit den Fahrerhäusern BigSpace und StreamSpace in 2,3 m Breite. Der luftgefederte Actros SLT ist mit den geräumigen Fahrerhäusern GigaSpace und BigSpace mit 2,5 m Breite lieferbar. Als Hightech-Schwerlastzugmaschine ist der SLT auf bis zu 250 t Gesamtzuggewicht ausgelegt. Für die Bauwirtschaft steht er als Semi-SLT zum Transport schwerer Baumaschinen im Mittelpunkt. In diesem Fall kann auf die Zusatzkühlanlage und wahlweise auf die TRK verzichtet werden. Das zulässige Gesamtzuggewicht beläuft sich auf bis 120 t, mit Einschränkungen auf maximal 155 t.

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Der Mercedes-Benz Arocs passt sich fortwährend an die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden an, das zeigt die aktuelle Modellpalette. Wenn sich der Arocs auf Baustellen und an Einfahrten klein machen muss, bietet sich zum Beispiel das Fahrerhaus ClassicSpace LowRoof in M- und L-Ausführung mit 2.300 mm Breite an. Es ist 100 mm niedriger als die ursprüngliche Variante. In der Kombination Motor OM 470, Motortunnel 320 mm und ClassicSpace LowRoof sinkt die Dachhöhe sogar um 280 mm.

Für den Arocs mit 2,5 m breitem Fahrerhaus stehen jetzt ebenfalls die beiden Ausstattungslinien Home-Line und Style-Line zur Verfügung. Zum Kipper mit Komfort wird der Arocs durch die Einrichtung SoloStar Concept und ihrem großzügigen Ruhebereich für die StreamSpace- und BigSpace-Fahrerhäuser.

Auch rund um Fahrwerk und Antrieb hat der Arocs weiter zugelegt. So gibt es die elektrisch unterstützte Servotwin-Lenkung ebenfalls für die Vierachser Arocs 8×4 sowie in weiteren Radständen. Die zuschaltbare hydraulische Anfahrhilfe HAD (Hydraulic Auxiliary Drive) kann zusätzlich in Sattelzug­maschinen-Varianten mit 3.300 mm Radstand sowie für Gefahrguttransporte genutzt werden. Neu sind für den Arocs mit HAD die Motortunnelhöhe 320 mm für L-Fahrerhäuser sowie eine Schüttgutabdeckung beim M-Fahrerhaus.

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Wer feinfühlig anfahren oder bei niedrigsten Geschwindigkeiten rangieren muss, wählt die Turbo-Retarder-Kupplung (TRK). Sie ist in allen Arocs 6×4-Fahrgestellen mit Luftfederung und Frontunterfahrschutz mit Abstandshalte-Assistent und dem Notbremsassistenten Active Brake Assist kombinierbar. Zusammen mit der Motorisierung OM 471 ist ein zusätzlicher motorseitiger Nebenabtrieb bis 80 kW und 350 Nm in Kombination mit der TRK realisierbar.

Für die zweiachsigen Sattelzugmaschinen Arocs 4×2 sowie den Arocs 4×4 steht ab April 2018 ein neues Kipphydraulik-Paket ab Werk zur Verfügung. Die Hydraulikanlage ist je nach Einsatzzweck als Einkreis- oder Zweikreis-System ausgelegt.

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Auch beim Thema Sicherheit ist der Arocs vorbildlich. Mercedes-Benz bietet ihn jetzt zum Beispiel optional mit einer Reifendruck-Kontrollanlage mit neuem Anzeigekonzept an. Der Solldruck im Reifen wird präzise in Abhängigkeit von der Außentemperatur angezeigt. Vor allem aber ist der Arocs als Zwei- und Dreiachser mit Straßenzulassung (N3) optional mit dem neuen Active Brake Assist 4 lieferbar, dem einzigen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung.

Für Baufahrzeuge mit Fokus auf Straßentransporte hat Mercedes-Benz flankierend zum Arocs einen Actros als 4×2 LS Sattelzugmaschine entwickelt. Das Spezialgebiet des Kippsattels sind Schüttguttransporte mit einem Gesamtzuggewicht bis zu 44 t. Die Sattelzugmaschine überzeugt mit sechs Zentimeter mehr Bodenfreiheit und ist auf Wunsch mit Pendeleinstieg lieferbar. Der Gewichtsvorteil gegenüber einem vergleichbaren Arocs 4×2 liegt bei bis zu 150 kg. Es gibt die Sattelzugmaschine mit den Motortunnelvarianten 320 mm und 170 mm und den Triebwerken OM 470 und OM 471 in allen Leistungsstufen. Ein weiteres Plus des straßenorientierten Actros im Bauverkehr: Er tritt optional mit der ganzen umfangreichen Palette der Sicherheits-Assistenzsysteme der Straßenfahrzeuge an, einschließlich des revolutionären Abbiege-Assistenten zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern. Damit ist der Actros unter anderem prädestiniert für Baustellen im urbanen Umfeld.

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Bauverkehr heißt mehr als Baugrube, Robustheit, maximale Traktion und Gummistiefel, Bauverkehr ist eine logistische Glanzleistung unter häufig extremen Bedingungen. Er ist meist weitaus komplexer als Straßentransport, da vor Ort mehrere Partner koordiniert werden müssen und für eine einzige Aufgabe zum Teil dutzende Fahrzeuge zusammengezogen werden. Die Lösung für diese Mammutaufgabe heißt Vernetzung. Ein Fall für Fleetboard und seine vielfältigen Möglichkeiten, die weit über ein reines Telematiksystem hinausgehen. Dabei profitiert Fleetboard von fast zwei Jahrzehnten Erfahrung mit vernetzten Diensten und der sinnvollen Nutzung daraus gewonnener Daten.

Das Herzstück des vernetzten Arocs ist das optional eingebaute Konnektivitätsmodul Truck Data Center. Hier werden alle Echtzeit-Daten empfangen und gesendet. Die Hardware empfängt Daten von allen im Lkw verbauten Sensoren, Kameras, etc. und wertet diese für unterschiedlichste Anwendungen aus. Zudem ist der Fahrzeugrechner die Schnittstelle für sämtliche vernetzte Dienste und die Außenkommunikation des Lkw. Daraus resultieren eine Vielzahl nützlicher Dienste, Software-Anwendungen und Apps innerhalb der Segmente Transportmanagement, Fahrzeugmanagement und Zeitwirtschaft. Die Spanne reicht von der Disposition über die Einsatzanalyse bis zu Zeiterfassung und Massenspeicherdownload, um alle relevanten Fahrer- und Lkw-Daten aus der Ferne auszulesen, zu übermitteln und gesetzeskonform zu archivieren.

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Speziell für die Anwendung im Bauverkehr interessant ist die Berücksichti­gung der Einsatzart und die Anzeige der Standzeit bei laufendem Motor zur Ermittlung des exakten Stand- und Fahrverbrauchs. Positionen und Tourverläufe werden fortlaufend erfasst, mit Zeitangabe zu aktiviertem Nebenabtrieb, den ein- oder ausgeschalteten Motor oder Zündung. Geofencing bietet Informationen über Fahrzeugposition und -status, bei Verlassen oder Befahren von Produktionswerken oder Baustellen gibt es automatisch Meldungen. Baustellen oder Abladestellen verfügen meist nicht über klassische Postadressen. Das Zielführungssystem berücksichtigt deshalb auch reine Geokoordinaten.

Der neue Fleetboard Store für Apps ist der Marktplatz für Apps rund um den Lkw. Über die offene Plattform können Kunden, Branchenpartner wie Aufbauhersteller sowie App-Entwickler nützliche Apps für alle am Transport Beteiligten zur Verfügung stellen. Der Betreiber wählt Apps im Fleetboard Store aus und sendet sie an die Fahrer-Tablets DispoPilot.guide in den Fahrzeugen, ganz nach Bedarf an einzelne, mehrere oder alle Lkw der Flotte.

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Der ideale Lkw fährt ohne Ausfall. Mit Mercedes-Benz Uptime kommt der Arocs diesem Optimum durch intelligente Vernetzung nahe – selbst unter den harten Bedingungen des Bauverkehrs. Uptime überprüft kontinuierlich die Fahrzeugsysteme, die mit Sensoren ausgestattet sind. Auch der Zustand der Verschleißteile und Betriebsmittel einschließlich AdBlue gehören dazu. Deutet sich Reparatur- oder Wartungsbedarf an, meldet sie der Lkw automatisch über Fleetboard an den Mercedes-Benz Service.

Die Daten werden in Echtzeit analysiert und mit konkreten Handlungsempfehlungen an die Service-Organisation weitergeleitet. Droht akut der Ausfall eines Lkw, kontaktiert sie den Kunden und organisiert einen Werkstattstopp entlang der geplanten Route. Ferner wird frühzeitig erkannter Reparatur- und Wartungsbedarf automatisch an den vom Kunden ausgewählten Mercedes-Benz Servicepartner übermittelt. Er bündelt anstehende Arbeiten und vereinbart mit dem Kunden einen Termin, der auf Tourenplanung und Wartungsbedarf abgestimmt ist. Informationen und konkrete Handlungsempfehlungen zu anstehenden Instandsetzungsmaßnahmen, welche sich leicht selbst durchführen lassen, werden dem Kunden über das Mercedes-Benz Uptime Portal und per Email rechtzeitig übermittelt. Damit steigt die Verfügbarkeit erheblich. Uptime ist inzwischen in 18 europäischen Märkten sowie der Türkei verfügbar.

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Kühlergrill mit markanter Baggerzahn-Optik, geriffelte Außenspiegelblende, Pendeleinstieg, dreiteiliger Stoßfänger mit Stahlecken – der Arocs ist auf den ersten Blick als robuster Lkw für den schweren Bauverkehr identifizierbar. Zwei Fahrerhausbreiten, drei Längen, zwei Motortunnelhöhen sowie ein ebener Boden summieren sich zu neun unterschiedlichen Basis-Fahrerhäusern.

Vom kompakten S-Fahrerhaus ClassicSpace bis zum geräumigen L-Fahrerhaus BigSpace erfüllt der Arocs jeden Wunsch. Das gilt auch für Spezialitäten wie Fahrerhäuser mit abgesenktem Dach. Wer alle Varianten addiert, kommt auf rund zwei Dutzend Ausführungen. Wer den Arocs verfeinern will, wählt beim 2,5 m breiten Fahrerhaus zwischen den beiden optionalen Ausstattungslinien Home-Line und Style-Line oder greift gar zur Einrichtung SoloStar Concept mit ihrem großzügigen Ruhebereich auf der Beifahrerseite. Dazu passt die enorme Spanne der Motorisierungen. Hochmoderne Reihen-sechszylinder mit 7,7 Liter, 10,7 Liter, 12,8 Liter und 15,6 Liter Hubraum decken alle Wünsche ab. Insgesamt stehen 18 Leistungsstufen zur Wahl, dicht gestaffelt von 238 PS bis 625 PS und von 1.000 Nm bis 3.000 Nm.

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Aktuell steht die neueste Generation des Reihensechszylinders OM 470 im Mittelpunkt. Er bietet maximale Effizienz bei minimalen Emissionen und herausragender Performance. Die Neuheiten in Stichworten: höherer maximaler Raildruck und maximaler Einspritzdruck von 2.700 bar, neue Siebenloch-Einspritzdüse mit höherem Durchfluss, asymmetrische Einspritzung zwischen den Zylindern eins bis drei sowie vier bis sechs, neue Brennraumform mit einer omegaförmigen Mulde im Kolben, höhere Verdichtung, patentierte stufenlos regulierbare Abgasrückführung mit reduzierter Rate. Der neue Turbolader stammt aus eigener Fertigung. Der Betrieb erfolgt rein vorgesteuert. Wastegate-Ventil, Ladedruckregelung, AGR-Sensor und AGR-Regelung entfallen.

Neue Spitzenausführung des Mercedes-Benz OM 470 ist eine Variante mit 456 PS Leistung und einem kraftvollen Drehmomentmaximum von 2.200 Nm. Beide Angaben unterstreichen die herausragende Performance des OM 470. Mit einer spezifischen Leistung von 31,4 kW pro Liter Hubraum (42,7 PS/l) und einem spezifischen Drehmoment von 206 Nm/l gehört der OM 470 zu den leistungsfähigsten Triebwerken seiner Größenordnung.

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Damit haben Kunden die Wahl zwischen zwei gleichwertigen Motorisierungen in einer unterschiedlichen Ausprägung. Hier der OM 471 mit seiner betont bulligen Charakteristik bei niedrigsten Drehzahlen, dort der kompakte OM 470 mit einem leichten Leistungsplus in mittleren und höheren Drehzahlen sowie einem Gewichtsvorteil von rund 150 kg gegenüber dem hubraumgrößeren Motor.

Sowohl der Mercedes-Benz OM 470 mit 10,7 Liter Hubraum als auch die größeren Reihensechszylinder OM 471 mit 12,8 Liter Hubraum und OM 473 mit 15,6 Liter Hubraum profitieren von weiteren Effizienzmaßnahmen. Sie umfassen neue Leichtlauf-Motorenöle sowie weiterentwickelte Getriebe und Achsen sowie eine nochmals verfeinerte Fahrstrategie des vorausschauenden Tempomaten Predictive Powertrain Control (PPC).

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Beim OM 473 steht darüber hinaus das weiterentwickelte Einspritzsystem X-Pulse im Mittelpunkt. Auch hier wurde der maximale Raildruck von 900 bar auf 1.160 bar erhöht. Parallel dazu stieg der maximale Einspritzdruck ebenfalls auf 2.700 bar. Die Leistungs- und Drehmomentvarianten des OM 473 blieben ebenso unverändert wie Aufladung und Abgasrückführung.

Vierter Motor ist unverändert der kompakte und leichte Reihensechszylinder Mercedes-Benz OM 936 mit 7,7 Liter Hubraum. Er empfiehlt sich für den Solobetrieb und, je nach Leistungsstufe, für gelegentlichen Zugbetrieb im überwiegenden Straßeneinsatz ohne Ausnutzung der maximalen Gesamtzuggewichte.

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Motor, Getriebe und Achse des Arocs tragen den Stern und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Serienmäßig übernehmen vollautomatisierte Getriebe der Baureihe Mercedes PowerShift 3 mit 8, 12 oder auf Wunsch 16 Gängen die Kraftübertragung. Eine Direktschaltung vom ersten in den Rückwärtsgang erlaubt schnelles Rangieren. Die Fahrprogramme „Offroad“ oder „Power“ mit jeweils mehreren Fahrmodi stellen sich auf den individuellen Fahrbetrieb ein. Zusatzfunktionen unterstützen den Fahrer, zum Beispiel der zuschaltbare Freischaukel-Modus bei Traktionsproblemen im Gelände. Optional sind ebenfalls manuelle Schaltungen lieferbar. Wer mit hohen Gewichten besonders feinfühlig und verschleißfrei anfahren muss, wählt die Turbo-Retarder-Kupplung (TRK). Sie kombiniert eine hydraulische Anfahrkupplung und Retarder in einer Komponente.

Für den Offroad-Einsatz bietet Mercedes-Benz unterschiedliche Allradvarianten an. Stehen Nutzlast und Kraftstoffverbrauch im Vordergrund, ist der zuschaltbare Allradantrieb die richtige Wahl. Ist maximale Traktion gefordert, heißt die Lösung permanenter Allradantrieb plus Gelände-Untersetzung.

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Als dritte Variante hat die hydraulische Anfahrhilfe „Hydraulic Auxiliary Drive“ (HAD) in der Branche für Furore gesorgt. HAD deckt mit zuschaltbaren Radnabenmotoren an der Vorderachse den straßenorientierten Einsatz mit gelegentlich erhöhten Traktionsforderungen ab. Mit HAD entpuppt sich der Arocs als echter Allrounder. Der Fahrer schaltet HAD per Knopfdruck zu. Anschließend wird die notwendige Kraftübertragung effizient und stufenlos schlupfabhängig geregelt.

Vorzüge des hydraulischen Antriebs sind das vergleichsweise geringe Mehrgewicht, Verbrauchs- und Emissionsvorteile und große Vielseitigkeit bei der Fahrzeugkonfiguration. Im Fall von Mercedes-Benz kommen Wartungsfreiheit, ein geringer Verbrauch bei aktiviertem hydrostatischem Antrieb sowie vor allem die Kombination mit dem Getriebe Mercedes PowerShift hinzu. Der Arocs HAD setzt in seinem Segment Maßstäbe: Er ist leistungsstark, leichter als ein Allradantrieb, einfach zu bedienen sowie wartungsfrei und langlebig. Er senkt den Kraftstoffverbrauch und schont damit durch niedrige Emissionen zugleich die Umwelt.

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Bauverkehr heißt maximale Traktion – aber ebenfalls minimale Kosten. Vor allem für straßenorientierte Baufahrzeuge gilt: Jeder gesparte Liter Kraftstoff bedeutet für Unternehmen bares Geld in der Kasse. Wer auf maximale Effizienz setzt, wählt deshalb Baufahrzeuge mit dem vorausschauenden Tempomaten Predictive Powertrain Control (PPC). PPC passt Gangwahl sowie Geschwindigkeit voll automatisiert an individuelle Streckenverläufe an. Die aktuelle Generation von PPC zeichnet sich durch eine noch weiter verfeinerte Schaltstrategie aus. Die Schaltzeitpunkte wurden dazu nochmals optimiert, und bergauf spart eine nach unten auf bis zu 10 km/h einstellbare Hysterese noch mehr Kraftstoff.

Der Effekt von PPC lässt sich anhand eines typischen Solofahrzeugs wie dem Arocs 8×4/4 schnell berechnen. PPC senkt den Kraftstoffverbrauch im Straßenbetrieb um bis zu fünf Prozent. Bei einer Laufleistung von 60.000 km im Jahr mit einem Autobahn- und Bundesstraßenanteil von 35 bis 40 Prozent kann PPC die Kosten je nach Kraftstoffpreis um etwa 400 bis 500 Euro im Jahr senken. Damit kann sich der Mehrpreis innerhalb von rund zwei Jahren amortisieren.

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Manchmal jedoch verlangen rund um das Thema Bauverkehr extreme Aufgaben in erster Linie nach außergewöhnlichen Fahrzeugen. Die Experten dafür gibt es bei Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks (CTT) in Molsheim im Elsass. CTT ist die Manufaktur für hochspezialisierte Fahrzeuge des Geschäftsbereichs Mercedes-Benz Special Trucks. CTT fertigt die Schwerlastzugmaschine SLT und setzt ebenfalls Sonderwünsche um, ob als Einzelstücke oder als Sonderserien. Das große Plus: CTT liefert individualisierte Trucks mit Stern aus einer Hand und mit einer Rechnung. Geprüft, freigegeben und mit allen Garantien sowie dem weltweiten Service der Marke Mercedes-Benz. Geht nicht gibt’s nicht: Ob Radstandsänderungen oder der Arocs als Fünfachser in der Achskonfiguration 10×4, das CTT fertigt außergewöhnliche Lkw-Varianten für Kunden in aller Welt.

Fotos: Daimler AG

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Donnerstag, den 23. November 2017 um 00:05 Uhr  |  232 Besuche

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