Okt31
2016
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Zehn Mercedes-Benz Citaro Erdgasomnibusse für Oldenburg

Zehn Mercedes-Benz Citaro Erdgasomnibusse für Oldenburg

Die Stadt Oldenburg und die für den Nahverkehr zuständige Verkehr und Wasser GmbH (VWG) haben im Oktober dieses Jahres den kompletten Omnibusbetrieb auf Erdgasantrieb umgestellt. Mit der Indienststellung von zehn Mercedes-Benz-Citaro NGT (Natural Gas Technology) ist der letzte Schritt der Umstellung vollzogen worden. Schon heute werden alle Buslinien der VWG in Oldenburg mit umweltfreundlichen Bioerdgasbussen bedient und fahren damit CO2-neutral. Andre Martin, Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse, übergab am 21. Oktober 2016 den symbolischen Schlüssel der zehn Mercedes-Benz-Citaro NGT Omnibusse im Rahmen der öffentlichen Fahrzeugpräsentation an Michael Emschermann, Geschäftsführer der Verkehr und Wasser GmbH (VWG).

Die bisherigen Erdgasfahrzeuge fahren bereits mit Bio-Erdgas und sparen so bilanziell circa 8.500 Tonnen CO2pro Jahr. Mit der Umstellung des kompletten Omnibus-Fuhrparks spart die Stadt Oldenburg rund 9.500 Tonnen CO2 jährlich ein. Geschäftsführer der VWG Michael Emschermann: „Einsteigen und sauber abfahren, so lautet unser Motto für die Umstellung auf die neue Erdgasflotte. Denn gegenüber mit Dieselkraftstoff betriebenen Fahrzeugen reduzieren wir CO2 und zusätzlich noch die Stickstoffoxidemissionen. Schwefeldioxid und Rußpartikel werden praktisch vollständig vermieden, damit fahren Oldenburgs Busse schon heute in die Zukunft.“

Andre Martin: „Das Herzstück unserer Erdgas-Citaro ist zweifelsohne der Motor. Er arbeitet sauber und kann seine kompakte und leichte Bauweise direkt in einen für Verkehrsbetriebe wichtigen Vorteil umsetzen. Der Antrieb beeinträchtigt den Fahrgastraum in keiner Weise und so lassen sich in dieser Ausstattung beispielsweise bis zu 99 Fahrgäste befördern.“

Zehn Mercedes-Benz Citaro Erdgasomnibusse für Oldenburg. Foto: Andre Martin, Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse, übergab den symbolischen Schlüssel der Fahr-zeuge an Michael Emschermann, Geschäftsführer der Verkehr und Wasser GmbH Oldenburg (VWG).

Zehn Mercedes-Benz Citaro Erdgasomnibusse für Oldenburg. Foto: Andre Martin, Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse, übergab den symbolischen Schlüssel der Fahr-zeuge an Michael Emschermann, Geschäftsführer der Verkehr und Wasser GmbH Oldenburg (VWG).

Der Erdgasmotor Mercedes-Benz M 936 G ist ein stehend eingebauter Reihensechszylinder und kann als monovalenter Motor mit komprimiertem Erd- oder Biogas betrieben werden. Er leistet 302 PS bei 2.000/min und erreicht sein maximales Drehmoment von 1.200 Nm konstant zwischen 1.200 und 1.600/min. Die CO2-Emissionen des Mercedes-Benz Erdgasmotors liegen bis zu zehn Prozent unter denen eines Dieselmotors. Mit Verwendung von Bio-Erdgas wird diese CO2-Bilanz nochmals attraktiver, dann fährt der Erdgasbus nahezu CO2-neutral. Der Citaro NGT unterschreitet die Euro VI Abgasgrenzwerte damit zum Teil erheblich.

Bei der eigentlichen Fahrzeugausstattung hat die VWG auf die Themen Sicherheit und Komfort Wert gelegt. So sind beispielsweise beide Türen der 12 Meter großen Fahrzeuge als elektrische Schwenkschiebetüren ausgelegt. Das schafft im Innenraum mehr Platz und der Fahrgastfluss beim Ein- und Ausstieg wird beschleunigt. Darüber hinaus ist jedes Fahrzeug mit zwei Sondernutzungsflächen für Kinderwagen, Fahrgästen mit Behinderung oder als Stehperron ausgestattet. Für die Fahrgastsicherheit zeichnen unter anderem fünf gleichmäßig verteilte Kameras verantwortlich.

Mercedes-Benz Citaro NGT

Mercedes-Benz Citaro NGT

Die Verkehr und Wasser GmbH, kurz VWG genannt, steht für Mobilität in Oldenburg und der Region. Die VWG legt dabei größten Wert auf ein bürgerfreundliches Fahrplanangebot, schnelle Verbindungen, Pünktlichkeit sowie moderne, niederflurige und umweltfreundliche Fahrzeuge. Mit der Indienststellung der 10 Citaro NGT wurden die letzten dieselbetriebenen Omnibusse abgelöst. Rund 18,2 Mio. Fahrgäste nutzen das Omnibusangebot der VWG jährlich. Durch den Einsatz von Bioerdgas als Treibstoff für die Linienbusse trägt das Unternehmen aktiv zum Klimaschutz der Stadt Oldenburg bei. Für die Herstellung des Bio-Erdgases werden landwirtschaftliche Reststoffe genutzt.

 

Fotos: Daimler AG

www.mercedes-seite.de

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Montag, den 31. Oktober 2016 um 00:05 Uhr  |  880 Besuche

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