Apr07
2016
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Mercedes-Benz startet nicht mehr bei den australischen International V8 Supercars Championship

Mercedes-Benz startet nicht mehr bei den australischen International V8 Supercars Championship

In diesem Jahr startet Mercedes-Benz nicht mehr bei den International V8 Supercars Championship – der populärste australische Tourenwagenrennserie. Das einzige Kundenteam EREBUS Motorsport wechselte zum Saisonstart 2016 zum Hersteller Holden. Durch den Wechsel endet das dreijährige Australien-Abenteuer von Mercedes-Benz.

Die International V8 Supercars Championship ist die populärste australische Tourenwagenrennserie. Die Rennen finden vorwiegend in Australien statt und werden durch einzelne Veranstaltungen im Ausland ergänzt (aktuell Neuseeland und USA, früher auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und China). Eine Rennsaison geht – analog zum Kalender vieler europäischer Serien – vom Februar oder März bis November oder Dezember, schließt also den Winter auf der Südhalbkugel mit ein. Der Rennkalender der V8 Supercars beinhaltet etliche verschiedene Austragungsformate, von kurzen Sprintrennen bis hin zu Langstreckenrennen mit Fahrerwechsel.

Mercedes-Benz startet nicht mehr bei den australischen International V8 Supercars Championship

Mercedes-Benz startet nicht mehr bei den australischen International V8 Supercars Championship

Die Fahrzeuge sind viertürige Limousinen, die jedoch nur im Aussehen ihren Serien-Pendants nachempfunden sind (Silhouettefahrzeug). Als Basis wird ein einheitliches Chassis verwendet, das mit vielen Einheitsbauteilen und nur wenigen Serienbauteilen ergänzt wird. Die verschiedenen Silhouetten werden unter Aufsicht des Veranstalters auf möglichst ähnliche aerodynamische Eigenschaften angepasst und festgeschrieben. Alle Fahrzeuge müssen einen 5L-V8-Motor verwenden, der vom jeweiligen Hersteller entwickelt wird.

Um die Serie für weitere Hersteller zu öffnen und das ewige Duell zwischen Holden und Ford spannender zu gestalten, wurde Anfang der 2010er Jahre beschlossen, ein neues Fahrzeugkonzept für die Serie zu entwickeln. Das Car of the Future (COTF) wird seit der Saison 2013 in nunmehr vier verschiedenen Ausführungen eingesetzt. Neben den etablierten Fahrzeugen von Ford, mit dem Falcon FG und dem Holden Commodore VF finden sich seit dieser Saison auch Nissan mit dem Altima sowie eine Version des Mercedes Benz E 63 AMG (W212) im Starterfeld.

Mercedes-Benz startet nicht mehr bei den australischen International V8 Supercars Championship

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Technisch wurden die neuen Fahrzeuge in den Bereichen Chassis, Motor und Sicherheit stark gegenüber den 2012er V8 Supercar modifiziert. Alle Fahrzeuge haben dieselben Maße, das heißt, es wurden keine Serienkarosserien nachgebildet. So war die Mercedes-Benz E-Klasse ca. 90 mm länger als das Serienmodell. Der Motor wurde 100 mm tiefer und ebenfalls 100 mm weiter hinten montiert. So wurde die Sicherheit bei einem Frontalaufprall verbessert. Um größere und bessere Bremsen verwenden zu können, wurde die Reifen-/Felgengröße auf 18″ erhöht. Ebenfalls wurde der Tank der Fahrzeuge, welcher sich im Heck befindet, weiter in den Fahrzeuginnenraum versetzt.

Mercedes-Benz startet nicht mehr bei den australischen International V8 Supercars Championship

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Eine Rennsaison der V8 Supercars umfasst Rennen unterschiedlicher Distanz und Formate. Pro Wochenende finden 1 bis 4 Rennen auf der gleichen Strecke statt. Die Punkteverteilung wird für die einzelnen Rennen so angepasst, dass die Gesamtzahl an ausgeschütteten Punkten pro Rennwochenende gleich bleibt. Alle Rennen werden stehend gestartet.

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Fotos: www.motorsport.com

 

www.mercedes-seite.de

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Donnerstag, den 07. April 2016 um 00:10 Uhr  |  531 Besuche

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