Jun17
2021
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Der Motor ist sozusagen das Herz eines Autos, denn kommt es zu einem Motorschaden, dann bedeutet dies häufig das Ende der gemeinsamen Zeit mit einem Fahrzeug. In diesem Fall steht man vor der Wahl den Motor auszutauschen oder das Fahrzeug mitsamt dem Motorschaden zu verkaufen. Im Folgenden möchten wir Ihnen verraten, wie man ein Fahrzeug auch mit Motorschaden noch verkaufen kann und wie man einen Motorschaden erkennt. Und darüber hinaus verraten wir Ihnen auch alles über die häufigsten Ursachen, die zu einem solchen Schaden führen.

Anzeichen eines Motorschadens

Nicht immer kündigt sich ein Motorschaden lange im Voraus an, sondern mitunter tritt dieser ganz plötzlich auf. In diesem Fall lässt die Leistung des Fahrzeugs in der Regel spürbar nach, was durch eine Störung des Motors ausgelöst werden kann. Doch auch quietschende Geräusche können ein Hinweis auf einen Motorschaden sein, weshalb man der Ursache auf den Grund gehen sollte. Außerdem verfügen die meisten modernen Fahrzeuge über eine Reihe von Kontrollleuchten, welche ebenfalls einen Hinweis darauf geben, dass mit dem Fahrzeug etwas nicht stimmt. Aus diesem Grund sollten die Kontrollleuchten eines Fahrzeugs unter keinen Umständen ignoriert werden. 

So sollte man sich verhalten

Bei einem Verdacht auf einen Motorschaden sollte man nicht gleich in Panik verfallen, sondern zunächst erst einmal eine KFZ – Werkstatt aufsuchen. Denn nur dort lassen sich sämtliche Fehlerquellen analysieren und unter Umständen sogar beheben. Bei einem Verdacht auf einen Motorschaden sollte man sein Fahrzeug am besten abschleppen lassen, um den Motor nicht mehr zu starten, da dies im schlechtesten Fall zu Folgeschäden führen kann. Und zudem gefährdet man mit einem defekten Fahrzeug im Straßenverkehr die anderen Verkehrsteilnehmer. 

Sollte sich während der Inspektion in der Werkstatt herausstellen, dass der Motor wirklich einen Defekt hat, so kann man diesen in der Folge austauschen lassen oder das Auto mitsamt dem Motorschaden verkaufen.

Die häufigsten Ursachen eines Motorschadens

Als Nächstes möchten wir Ihnen nun die häufigsten Ursachen, die zu einem Motorschaden führen, einmal genauer vorstellen. Denn die Ursachen für einen Motorschaden zu kennen, kann dazu beitragen, einen solchen in Zukunft zu vermeiden.

Motor überhitzt

Bei einem überhitzten Motor gilt es schnell zu reagieren, um größere Schäden zu verhindern. Vor allem im Sommer, bei hohen Temperaturen, sollten Autofahrer regelmäßig einen Blick auf die Anzeige des Kühlers werfen. Nähert sich diese dem roten Bereich, sollte man den Motor umgehend abschalten, damit dieser sich abkühlen kann. Hierzu sollte man die Motorhaube für mindestens 15 Minuten öffnen. Bei dieser Gelegenheit sollte man zudem auch den Kühler überprüfen und sofern man ein Leck an diesem entdeckt, einen Abschleppdienst rufen und die Fahrt auf keinen Fall Fortsetzen. Unter gar keinen Umständen darf der Ausgleichsbehälter oder der Kühlerdeckel geöffnet werden, da es hierbei durch aufsteigenden Dampf zu schweren Verbrennungen kommen kann.

Zu hohe Drehzahlen

Eine schonende Fahrweise kann sich positiv auf die Lebensdauer eines Motors auswirken und verringert dessen Verschleiß. Deshalb sollte es unbedingt vermieden werden, den Motor zu überdrehen. Selbst wenn einige Motoren einen Drehzahlbegrenzer verfügen, verhindern dieser keinen Motorschaden. Wird der Motor überdreht, sind die Lager, Ventile, Zylinder und Kolben einer hohen Belastung ausgesetzt und reißt der Ölfilm erst einmal, dauert es nicht mehr lange bis zu einem Motorschaden. Deshalb sollte man es vermeiden, versehentlich von dem Vierten in den Ersten anstatt in den dritten Gang zu schalten, da hierbei verschiedene Motorbestandteile beschädigt werden können.

Gerissener Zahnriemen

Auf einen gerissenen Zahnriemen folgt zumeist schon bald darauf ein Motorschaden. Denn durch den gerissenen Zahnriemen steht die Nockenwelle still, doch eines der Ventile ist weiterhin geöffnet und durch das Drehen der Kurbelwelle kommt es zu einer Kollision des Kolbens mit dem Ventil. Ein Defekt an einem Zahnriemen kündigt sich nicht im Vorfeld an, weshalb dieser in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden sollte.

Zu wenig Öl

Ist der Motor unzureichend geschmiert, kann dies fatale Folgen haben, denn vor allem ältere Fahrzeuge haben häufig einen hohen Ölverbrauch. Aus diesem Grund sollte der Ölstand regelmäßig überprüft und bei Bedarf Motoröl nachgefüllt werden. Doch auch altes Öl kann die Haltbarkeit eines Motors ebenfalls negativ beeinflussen, da auch Motoröl verschleißen kann. Deshalb gehört ein Ölwechsel zu jeder Wartung mit dazu, die man alle anderthalb bis zwei Jahre durchführen sollte.

Falsches Tanken

Auch eine falsche Betankung kann fatale Folgen für den Motor haben, weshalb man es vermeiden sollte, im Stress zur falschen Zapfsäule zu greifen. Wer statt Diesel versehentlich Super tankt oder umgekehrt, sollte dem Tank vollständig leeren und diesen reinigen, bevor das Fahrzeug erneut betankt wird. Auf gar keinen Fall sollte man den Motor anlassen oder die Fahrt sogar fortsetzen, da man auf diese Weise einen Motorschaden riskiert.

Wasserschlag

Es mag zwar Spaß machen, durch Pfützen zu fahren, dem Motor tut diese allerdings gar nicht gut und im schlechtesten Fall kann es hierbei sogar zu einem Wasserschlag kommen. Hierfür muss das Wasser lediglich die Unterkante des Stoßdämpfers überwinden, wo sich die Ausgangsöffnung des Motors befindet.

(Foto von cottonbro von Pexels)

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Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Donnerstag, den 17. Juni 2021 um 17:05 Uhr  |  721 Besuche

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