Jul29
2019
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Für den Autounfall im Ausland gerüstet sein: Diese Unterlagen sollten Sie an Bord haben

Für den Autounfall im Ausland gerüstet sein: Diese Unterlagen sollten Sie an Bord haben

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollte nicht nur an die Koffer denken. Bei Fahrten ins Ausland gehören einige wichtige Dokumente ins Handschuhfach – für den Fall, dass es kracht.

Keiner wünscht sich einen Autounfall auf der Urlaubsreise – aber wer ins Ausland fährt, sollte dafür vorbereitet sein. Dazu sollten Urlauber vor der Abfahrt einige Unterlagen zusammenstellen und sie ins Handschuhfach legen. Das rät die GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL), die von deutschen Kfz-Versicherern und dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gegründet wurde.

Zu den Unterlagen, die auf jedem Fall bei einer Auslandsreise mit dem Auto im Gepäck sein sollten, zählt unter anderem der Europäische Unfallbericht, mit dem sich ein Crash in standardisierter Form protokollieren lässt. Das Formular gibt es auf der Website der GDV DL zum Herunterladen, oder man lässt es sich gratis mit einer Ausfüllanleitung in elf Sprachen zuschicken.

Die Experten empfehlen außerdem, die Grüne Karte einzupacken, die Autobesitzer bei ihrer Kfz-Versicherung anfordern können. Das Dokument dient im Ausland als Versicherungsnachweis und ist etwa in Bosnien-Herzegowina oder in Albanien noch Pflicht. In der EU wird die Karte eigentlich nicht mehr benötigt, dennoch könnte es einem auch in EU-Ländern passieren, dass die Polizei nach einem Unfall die Grüne Versicherungskarte sehen möchte.

Außerdem speichern sich Autofahrer besser vor der Reise den Zentralruf der Versicherer in ihrem Smartphone ab. Über diese Stelle kann in EU-Mitgliedsstaaten und in Norwegen, Island, Liechtenstein sowie der Schweiz die gegnerische Versicherung ermittelt werden.  Der Zentralruf ist in Deutschland kostenfrei unter der Telefonnummer 0800/250 26 00 sowie aus dem Ausland unter der +49 40 300 330 300 erreichbar (montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr). 

2018 ging die Zahl der registrierten Unfälle im Ausland etwas zurück. Beim Zentralruf wurden 34.785 Auslandsunfälle gemeldet, an denen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge sowie Autos mit ausländischem Kennzeichen beteiligt waren. Am häufigsten krachte es in Italien, Frankreich, den Niederlanden und Österreich. Insgesamt waren es 1,4 Prozent weniger Crashs als im Jahr zuvor (35.266).

Foto: Maik Jürß

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Montag, den 29. Juli 2019 um 00:05 Uhr  |  387 Besuche

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