Jun04
2018
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Neuer Mobilitätsdienst SSB Flex in Stuttgart gestartet

Neuer Mobilitätsdienst SSB Flex in Stuttgart gestartet

Am 1. Juni startete das neue Angebot der SSB: SSB Flex bündelt in drei Bediengebieten die Fahrtwünsche der Fahrgäste und ermöglicht so räumlich oder zeitlich ergänzende, flexiblere Fahrten zusätzlich zum bereits bestehenden Angebot des Nahverkehrs. Der Mobilitätsservice SSB Flex ermöglicht es Kunden, on-demand und bedarfsgerecht Fahrten mit der App SSB Flex zu buchen. SSB Flex ist bundesweit der erste On-Demand Service, der mit einer Liniengenehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz betrieben wird.

„Es ist wichtig für die Stadt, auch im Sinne des Aktionsplans „Nachhaltig mobil in Stuttgart“, neue Formen von vernetzter und multimodaler Mobilität zu erproben. Ich bin zuversichtlich, dass SSB Flex ein echter Gewinn für die nachhaltige Mobilität der Stuttgarterinnen und Stuttgarter sein wird“, erklärt Dr. Michael Münter, Referatsleiter für Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität bei der Stadt Stuttgart.

Neuer Mobilitätsdienst SSB Flex in Stuttgart gestartet Foto: Voraussetzung für die SSB Flex Nutzung ist die SSB Flex App aus dem Apple App Store oder Google Play Store auf einem Smartphone.

Neuer Mobilitätsdienst SSB Flex in Stuttgart gestartet Foto: Voraussetzung für die SSB Flex Nutzung ist die SSB Flex App aus dem Apple App Store oder Google Play Store auf einem Smartphone.

SSB Flex wird montags bis samstags von 6 bis 21 Uhr und donnerstags bis samstags zusätzlich von 21 bis 2 Uhr des Folgetages in großen Teilen Bad Cannstatts und Degerlochs angeboten. Dadurch kann in beiden Bediengebieten Wünsche nach verbesserter ÖPNV-Anbindung in bisherigen sogenannten „weißen Flächen“ Rechnung getragen werden. Donnerstags bis samstags von 21 Uhr bis 2 Uhr des Folgestages ist SSB Flex zusätzlich und ergänzend in der Stuttgarter Innenstadt nutzbar. Zu diesen Zeiten nimmt die Taktfolge des ÖPNV im Innenstadtbereich ab. Die SSB bietet SSB Flex also als Ergänzungsverkehr des Nahverkehrs und während der „Randzeiten“ an. Wolfgang Arnold, Technischer Vorstand und Vorstandssprecher der Stuttgarter Straßenbahnen erklärt dazu: „Mit flexiblen, kundenfreundlichen Lösungen wollen wir das bestehende Angebot von Bus und Bahn ergänzen. Damit können wir räumliche und zeitliche Angebotslücken schließen. Ziel ist, dass sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger für den ÖPNV entscheiden.“

Die SSB setzt eine Flotte von 10 Fahrzeugen ein. Es handelt sich um Mercedes-Benz V-Klassen mit je fünf Sitzplätzen im Fond und Mercedes Benz B-Klassen mit elektrischem Antrieb, die drei Sitzplätze im Fond bieten. Alle Fahrzeuge sind deutlich als SSB Flex Fahrzeuge im gelb-weißen Design erkennbar. Fahrerinnen und Fahrer der SSB-Fahrzeuge sind entweder speziell ausgebildete Flex Fahrerinnen und Fahrer oder zusätzlich geschulte Busfahrerinnen und Busfahrer der SSB.

Neuer Mobilitätsdienst SSB Flex in Stuttgart gestartet Foto: Intermodale Fahrten können direkt in der SSB Flex App gebucht und bezahlt werden.

Neuer Mobilitätsdienst SSB Flex in Stuttgart gestartet Foto: Intermodale Fahrten können direkt in der SSB Flex App gebucht und bezahlt werden.

Voraussetzung für die SSB Flex Nutzung ist die SSB Flex App aus dem Apple App Store oder Google Play Store auf einem Smartphone. Dort hinterlegen die Kunden einmalig ihre Kundendaten und ihre Zahlungsinformation. Flex Fahrten können via App über Kreditkarte oder Paypal bezahlt werden. In der konkreten Anwendung lokalisiert die SSB Flex App den Standort des Fahrgastes und zeigt mögliche Verbindungen zum gewünschten Ziel an. Die App berücksichtigt neben SSB Flex auch Fahrmöglichkeiten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln im VVS-Gebiet und bietet alle so möglichen Kombinationsmöglichkeiten mitsamt den verbundenen Kosten und einer zeitlichen Prognose an. Der Fahrgast kann sich derzeit innerhalb einer Minute, deren Verstreichen die App anzeigt, für die gewünschte Variante entscheiden und seine Fahrt über die Flex App bei der SSB verbindlich buchen.

Nach der Buchung zeigt die App den Fahrgästen an, wo das Flex Fahrzeug sie aufnimmt und wie sie gegebenenfalls über einen kurzen Fußweg dorthin gelangen. Die App nennt nach dem Buchungsvorgang das Kennzeichen des gebuchten Flex Fahrzeugs. Der Fahrer des Flex Fahrzeuges erhält ebenfalls die Information, wie er zum Abholpunkt gelangt und welchen Kunden mit welcher Anzahl an Begleitern er dort erwartet. Das Flex Fahrzeug fährt vor, die Fahrgäste steigen zu, und am vorgesehenen Ausstiegspunkt in der Nähe ihres Zieles wieder aus. Teilen bereits Fahrgäste die Fahrt oder melden sich unterwegs noch Fahrgäste an, werden weitere Stopps eingelegt oder die Fahrtroute angepasst. Der Fahrpreis wird über die SSB Flex App entrichtet.

Neuer Mobilitätsdienst SSB Flex in Stuttgart gestartet Foto: Eine Mercedes-Benz V-Klasse (W447) im SSB Flex Design

Neuer Mobilitätsdienst SSB Flex in Stuttgart gestartet Foto: Eine Mercedes-Benz V-Klasse (W447) im SSB Flex Design

SSB Flex bietet so auf der Basis der multimodalen App zusätzliche intermodale Fahrten in Stuttgart. Fahrgäste können Flex nutzen, um bequem zur nächstgelegenen ÖPNV-Haltestelle zu gelangen, um sich einen Umstieg zu sparen, einen Weg direkter oder früher zurückzulegen oder um den Weg zwischen Haltestelle und Haustür bequemer zu gestalten.

Inhaber von VVS Tagestickets oder VVS-Zeitkarten können bei ihren Daten in der SSB Flex App angeben, für welche Zonen ihre ÖPNV-Tickets gültig sind. Gilt die Fahrkarte für die Zeit und das Gebiet, in dem sie SSB Flex nutzen möchten, sinkt der Flex Fahrpreis um etwa einen Euro. Zudem gilt die Fahrkarte natürlich für den Teil der Fahrt, der mit VVS-Verkehrsmitteln zurückgelegt wird. SSB Flex Nutzer können Fahrten nicht nur für sich selbst, sondern auch für bis zu vier weitere Mitfahrer buchen. Nutzen mehrere Fahrgäste SSB Flex über eine Buchung, sinkt der Fahrpreis für den einzelnen Fahrgast. Der Fahrpreis ist abhängig von der Fahrstrecke, der Anzahl der Mitfahrer in einer Gruppe und vom angegebenen VVS-Ticket. Für einen Erwachsenen kann man SSB Flex schon ab 2,20 Euro für kurze Strecken buchen. Kinder fahren ab 1,80 Euro.

Fotos: Daimler AG*

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Montag, den 04. Juni 2018 um 00:05 Uhr  |  365 Besuche

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