Sep03
2010

Der erste Werkstattbesuch

Veröffentlicht in Bertha Keine Kommentare »
Geschrieben 3. September 2010 von
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne ( 2 Stimme/n, Durchschnitt: 5,00 von 5 [100,00%])
Loading...


Parkplatz

Wie schon im ersten Eintrag kurz erwähnt, durfte mein neuer S211 kurz nach seiner Ankunft in Berlin schon einmal Werkstattluft schnuppern. Einige Dinge störten mich und sollten ausgebessert werden. Eigentlich alles Probleme, die man im Rahmen der Aufarbeitung des Fahrzeugs in der Niederlassung in Bremen gefunden haben sollte, aber hier war man wohl etwas schlampig.

Es ging schon damit los, dass am Tag der Abholung ein Teil der Plastikverkleidung des Motor nicht an seinem Platz war, sondern auf dem Motorblock lag. Hätte ich nicht aus reiner Neugier den Motorraum geöffnet, wäre das bestimmt spaßig geworden. Schon auf der Rückfahrt nach Berlin bemerkte ich ein leichtes Quietschen der Bremsen – ich dachte mir erst nichts dabei, Auto frisch gewaschen, das schleift sich weg. Aber es wurde nicht besser. Beim Ausladen am Abend bemerkten wir dann das Fehlen der linken Scharnierabdeckung an der Heckklappe. Beide Dinge habe ich daraufhin meinem Verkäufer in Bremen gemeldet. Die Bremsen solle ich in einer Berliner Niederlassung überprüfen lassen und das Scharnier war laut seiner Aussage nie dran gewesen, er habe das an anderen Fahrzeugen überprüft. Nun ja, ich weiss ja nicht, was für Fahrzeuge er sich angeschaut hat, aber bestimmt keine W211 T-Modelle, denn da gehört diese Abdeckung auf jeden Fall ran – ein kurzer Blick ins EPC bestätigte dies. Dann war da noch das Problem mit dem Türgriff der hinteren Tür auf der Fahrerseite. Hier funktionierte die Keyless-Go-Funktion nicht, weder ein Ver- noch ein Entriegeln des Autos war über diese Tür möglich.

Mit diesen drei Problemchen ging es dann in die Berliner Hauptniederlassung am Salzufer. Die Werkstatt dort hat eigentlich keinen guten Ruf bei Berliner Mercedes-Fahrern, aber da es sich bei meinen Dingen um Garantiereparturen handelte und vor allem die Bremsgeschichte mit der Niederlassung in Bremen geklärt werden muss, habe ich mich dennoch entschieden, mein Auto hier abzugeben.

Und wenn der Gute schon in die Werkstatt muss, dann möchte ich auch was davon haben. Also habe ich gleich noch darum gebeten, mir die aktuelle COMAND-Firmware aufzuspielen. Auto am Dienstag früh abgegeben, bereits am Mittag kam der Anruf, dass Türgriff, Scharnierabdeckung und COMAND-Update kein Problem seien und bereits über die „Junge Sterne“-Garantie abgewickelt worden sind. Lediglich das Quietschen der Bremsen lässt sich nicht über die Garantie regeln, da die Bremsen nicht Bestandteil der Garantie sind. Mein Serviceberater wolle sich aber mit dem Verkäufer in Bremen in Verbindung setzen und ihn bitten, die Kosten für den Austausch der Bremsklötzer zu tragen, da dieses Problem bei der Aufbereitung des Fahrzeugs eigentlich aufgefallen sein müsste. Da dieser momentan nicht in der NDL Bremen sei, würde sich das Problem erst am nächsten Tag klären lassen. Schon am Mittwoch früh kam der Anruf vom Salzufer, dass die Kostenübernahme durch Bremen geklärt und das Auto am frühen Nachmittag fertig sei.

Alles in allem kann ich bis dato nichts schlechtes über den Service am Salzufer sagen. Für die beiden Tage erhielt ich einen A 160 als Ersatzwagen. Kurze Inspektion meines Jungen Sterns bei der Abholung – alles einwandfrei. Nur die Waschstraße hätte er ruhig noch gerne von innen gesehen. Dafür lief uns dann noch der fliegende Finne Mika Hakkinen am Salzufer über den Weg …

Mehr aus diesem Bereich:



Geschrieben von Oliver Hartwich
Erschienen am Freitag, den 03. September 2010 um 09:42 Uhr  |  6.759 Besuche

Abgelegt unter Bertha

Tags: , , ,

Kommentar schreiben oder Diskussion führen



Diesen Beitrag als PDF speichern

RSS-Feed  ·  RSS 2.0 Kommentar-Feed  ·   Trackback  ·   Permalink

Diskutiere oder kommentiere ...





QR Code Business Card