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Daimler passt Ergebnis-Erwartungen für das Geschäftsjahr 2018 an

Montag, 25. Juni 2018
Daimler passt Ergebnis-Erwartungen für das Geschäftsjahr 2018 an

Daimler passt Ergebnis-Erwartungen für das Geschäftsjahr 2018 an

Die Daimler AG hat am 20. Juni wegen aktueller Entwicklungen eine Neueinschätzung des Ergebnispotentials für das Geschäftsjahr 2018 vorgenommen.

Maßgeblich dafür ist, dass bei Mercedes-Benz Cars aus aktueller Sicht aufgrund der erhöhten Einfuhrtarife für US-Fahrzeuge in den chinesischen Markt von geringeren als bisher erwarteten SUV-Absätzen sowie höheren – nicht vollständig an die Kunden weiterzugebenden – Kosten auszugehen ist. Dieser Effekt kann durch Neuallokation der Fahrzeuge in andere Märkte nicht vollständig kompensiert werden. Maßgeblich ist weiter, dass in der zweiten Jahreshälfte im Zusammenhang mit dem Zertifizierungsprozess nach dem neuen Standard WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) mit Belastungen zu rechnen ist. Des Weiteren wird das Ergebnis von Mercedes-Benz Vans im Zusammenhang mit dem Rückruf von Diesel-Fahrzeugen belastet. Zudem wird das Ergebnis des Geschäftsbereichs Daimler Buses durch die rückläufige Nachfrage in Lateinamerika negativ beeinflusst.

USA vs. Europa: Trumps Zollkrieg trifft die Daimler-Aktie

Donnerstag, 21. Juni 2018
USA vs. Europa: Trumps Zollkrieg trifft die Daimler-Aktie

USA vs. Europa: Trumps Zollkrieg trifft die Daimler-Aktie

Der schwelende Handelsstreit mit Europa hinterlässt nun erstmals deutliche Spuren in der deutschen Wirtschaft. Als erster Dax-Konzern rechnet Daimler mit einem Gewinnrückgang durch den von US-Präsident Donald Trump angezettelten globalen Handelsstreit. Die noch gar nicht geltenden höheren Importzölle in China auf Einfuhren aus den USA könnten Absatz und Gewinnbeitrag von Mercedes-Benz-SUVs drücken, warnt der Autobauer.

Die Daimler-Aktie rasselt in Reaktion zwischenzeitlich um mehr als vier Prozent in den Keller und zieht die gesamte Autobranche mit. Die Verluste in der wichtigsten deutschen Industrie, die sich schon zum Handelsbeginn abgezeichnet hatten, weiten sich aus. Volkswagen verliert rund 3,0 Prozent. BMW büßt 2,8 Prozent ein. Und der Zulieferer Continental sinkt 2,7 Prozent.


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