Apr26
2012
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Nikolas, Matteo, Steven oder Daniel. Namen in einem Kreis von insgesamt 15 Personen, die sich bis vor einigen Wochen noch nie begegnet waren. Leute aus Europa, Australien oder Südafrika, die als Schüler, Studenten, Angestellte oder Selbstständige arbeiten, eigentlich ein ganz normales Leben führen und trotz ihrer geografischen Unterschiede einen recht exklusiven gemeinsamen Nenner haben. Als Fans des Konsolenrennspiels Gran Turismo 5 bot sich für sie durch den Kauf der limitierten Signature Edition die Chance auf einen Wettbewerb, der mit einem ganz speziellen Preis ausgelobt war – ein Mercedes-Benz SLS AMG. 

Für 15 Fans des Konsolenrennspiels Gran Turismo 5 bot sich durch den Kauf der limitierten Signature Edition die Chance auf einen Wettbewerb, der mit einem ganz speziellen Preis ausgelobt war – ein Mercedes-Benz SLS AMG.

Für 15 Fans des Konsolenrennspiels Gran Turismo 5 bot sich durch den Kauf der limitierten Signature Edition die Chance auf einen Wettbewerb, der mit einem ganz speziellen Preis ausgelobt war – ein Mercedes-Benz SLS AMG.

Simuliert das Spiel auf dem Bildschirm in Millionen von Pixeln einige der teuersten und besten Sportwagen der Motorwelt, gewinnt der Sieger dieses Wettbewerbes einen echten Traumwagen. Als Coverstar des Spiels lockte nicht weniger als ein Mercedes-Benz SLS AMG (C197). Außerdem nehmen alle 15 Finalisten an einem exklusiven Fahrertraining der AMG Driving Academy teil. Marco, Roger, Bastien oder Guy kannten bisher eher Autos mit zweistelligen PS-Zahlen. Als Gewinner des GT5 Events kann einer von ihnen jetzt sein digitales Wunschauto gegen eine Realität mit 571 PS eintauschen. Von 0 auf 100 in 3,2 Sekunden. Nach ungezählten Trainingsstunden in der virtuellen Streckenwelt entscheidet sich all dies an einem ganz realen Tag auf dem Red Bull Ring in der Nähe von Spielberg (Steiermark/Österreich).

Realismus und Perfektion waren für den Erfinder der Gran Turismo-Serie seit der ersten Idee zu einer Fahrsimulation das Leitmotiv. Kazunori Yamauchi, Jahrgang 1967, entwickelte zusammen mit seinem Team Anfang der Neunziger Jahre für die erste Sony PlayStation-Konsole ein Spiel, das in seiner Grundstruktur aus Fahraufgaben und Zeitrennen den neuen Standard des Genres festlegte. Boten andere Spiele meistens nur kunterbunte Phantasiewagen, setzte Yamauchi auf eine Mischung aus bekannten Serienautos und Sportwagen. Eine Art Führerschein und Karriereleiter, spielbar in den eigenen vier Wänden. Aufgrund der technischen Möglichkeiten seiner Zeit blieb die Darstellung der Autos und Landschaften noch recht grobkörnig. Auch die Autoindustrie zeigte bei diesem „Spielzeug“ anfänglich noch Berührungsängste. Doch spätestens seit der dritten Auflage und millionenfachen Verkäufen wurde der Anspruch als real driving simulator anerkannt. Gran Turismo 5, das nach mehr als vier Jahren Entwicklungszeit Anfang 2011 mit einem Umfang von rund 1.000 Autos erschien, zeigt als erster GT-Titel in HD-Grafik auf der PlayStation 3 auch durch seine optionale 3D-Darstellung, wie man das Fahrerlebnis der Straße noch realistischer nachahmen kann.

Während in der Spielwelt Fahrfehler oder Konzentrationsschwächen höchstens ärgerliche Sekundenverluste als Strafe einbringen, wird am Vorabend des Fahrertages den 15 Teilnehmern von den Leitern der AMG Driving Academy klar gemacht, wie wichtig hingegen Sicherheit und Regelwerk auf einer realen Rennstrecke sind. Danach besetzen die Teilnehmer eine ihnen noch ganz vertraute Umgebung – die Rennsitze mit angeschlossener Konsole und Lenkrad. Beim ersten Gewinner, dem Italiener Matteo Maccalli, zeigt sich gleich eine wichtige Eigenschaft eines guten Rennfahrers: nur mit konstant guten Rundenzeiten lassen sich vorher hoch gehandelte Gegner auf hintere Ranglistenplätze verweisen. Doch wird Maccalli auch am entscheidenden Tag im echten SLS AMG diese Stärke zeigen können oder wird sich einer der drei favorisierten Franzosen absetzen?

In den übernächtigten Gesichtern der Teilnehmer ist am Morgen des Wettkampfs eine gewisse Nervosität recht einfach abzulesen, aber es dauert nicht lang, bis der Anblick der ersten vier silbernen Mercedes-Benz SLS AMG in der Morgensonne der Boxengasse dies eindeutig verschwinden lässt. Nach den ersten Testrunden zur Eingewöhnung an die fahrerischen Möglichkeiten des Flügeltürers, wird in den entscheidenden Wettkämpfen des Nachmittags ein kritisches Auge auf die Genauigkeit der Fahrer gelegt. Disziplinen wie Auto-Xoder der Agility-Course zeigen, wer in Hindernisparcours und Slalomstrecken das Auto am besten beherrscht. Bei den Consistent Laps entscheidet eine zeitlich möglichst geringe Abweichung innerhalb von fünf gefahrenen Runden. Bei der letzten Prüfung haben nur noch vier Teilnehmer eine Chance auf das Rennen um den Traumwagen. Was dann beim Dragstrip-Wettbewerb folgt, hat auf wenigen hundert Metern absolute Krimiqualitäten. Wagen an Wagen gilt es, als erster innerhalb der viereckigen Pylonenmarkierung über die Ziellinie zu kommen. In den ersten beiden Läufen scheiden die beiden Franzosen Stéphane Mauduit und Bastien Bartsch aus. Als die Startflagge geschwenkt wird erwischt Guy Foster den besseren Start, doch in den Markierungen kommt Marco Calvo perfekt zu stehen und sein Freudenschrei ist selbst noch durch die geschlossenen Flügeltüren des SLS AMG zu hören. Die folgende Zeremonie auf dem Siegerpodest und eine Champagnerdusche wird in Gran Turismo 5 noch nicht simuliert. Die bleibt Rennfahrern vorbehalten und Marco Calvo aus Spanien kann jetzt genau erzählen, wie es ist, wenn aus einem Traum und viel Übung dann tatsächlich Realität wird.

Der Spanier Marco Calvo gewinnt einen Mercedes-Benz SLS AMG (C197) beim Gran Turismo 5 Signature Event

Der Spanier Marco Calvo gewinnt einen Mercedes-Benz SLS AMG (C197) beim Gran Turismo 5 Signature Event

 

Fotos: Daimler AG

Gregor Wildermann schrieb im Magazin mb! by Mercedes-Benz den Artikel „Ein Tag Realität“ – der Kampf von 15 Teilnehmer aus aller Welt um einen Mercedes-Benz SLS AMG beim Gran Turismo 5 Signature Event

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Donnerstag, den 26. April 2012 um 12:19 Uhr  |  3.345 Besuche

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