Jan27
2017
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Formel 1: Das Silberpfeil-Team zahlt 5 Millionen Euro an FIA

Formel 1: Das Silberpfeil-Team zahlt 5 Millionen Euro an FIA

Die FIA kann sich vor der Saison 2017 über Rekord-Startgebühren von den Formel 1-Teams freuen. Allein der Weltmeister von 2016 zahlt fünf Millionen Euro.

Wer in der Formel 1 erfolgreich ist, wird dafür von der FIA ordentlich zur Kasse gebeten. Die Startgebühr in der Königsklasse, die vor jeder Saison an den Weltverband zu entrichten ist, bemisst sich nach der Anzahl der WM-Punkte in der Vorsaison. Beim Weltmeister schlägt die Behörde richtig zu: Während alle anderen Teams „nur“ 5.161 US-Dollar (ca. 4.900 Euro) bezahlen müssen, wird dem Sieger des Konstrukteurspokals 6.194 US-Dollar (ca. 5.890 Euro) für die folgende Saison in Rechnung gestellt.

Dazu kommt noch eine Basis-Gebühr in Höhe von 516.128 US-Dollar (ca. 490.000 Euro). Diese wird allen 11 Teams in Rechnung gestellt, die im Grand Prix-Zirkus an den Start gehen wollen. Weil Mercedes in der Saison 2016 auf eine Rekordzahl von 765 WM-Punkten gekommen ist, setzt es zur Strafe auch eine Rekord-Startgebühr in Höhe von 5.254.538 US-Dollar. Das sind nach aktuellem Umrechnungskurs fast genau 5 Millionen Euro.

Im Vorjahr kam das Silberpfeil-Team noch deutlich günstiger weg. Weil Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2015 „nur“ 703 Zähler eingefahren hatten, musste der Werksrennstall für die Saison 2016 auch nur 4.870.510 US-Dollar überweisen (ca. 4,6 Mio. Euro).

Obwohl Punkt- und Basis-Startgebühren im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben ist, kann sich die FIA über Rekordeinnahmen freuen. Grund dafür war die Anzahl der Rennen, die mit 21 so hoch wie noch nie zuvor lag. Da Meister Mercedes auch noch überproportional viele Zähler holte, klingelte es richtig in den Kassen des Weltverbands. 

Insgesamt wurden 17.413.134 US-Dollar auf das FIA-Konto überwiesen. Im Vorjahr waren es noch 16.307.566 US-Dollar. Für 2018 müssen die Regelhüter aber mit weniger Einnahmen rechnen. Weil die Formel 1 in der Saison 2017 nicht in Hockenheim fährt, werden insgesamt 101 Punkte weniger vergeben.

Foto: Daimler AG

www.mercedes-seite.de

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Freitag, den 27. Januar 2017 um 00:05 Uhr  |  1.031 Besuche

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