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LED-Kennzeichenbeleuchtung die zweite

Vergleich der Komplettleuchte von VINSTAR (links) und der im Originalgehäuse verbauten AuCo-Einheit (rechts)

Vergleich der Komplettleuchte von VINSTAR (links) und der im Originalgehäuse verbauten AuCo-Einheit (rechts)

Vor einigen Wochen rüstete ich meinen W211 auf eine Kennzeichenbeleuchtung mit LED-Technik um. Bis dahin hatte ich zwei Möglichkeiten für diesen Beleuchtungsart gefunden, die – gesetzlich nicht zugelassene – LED-Soffitte und der Austausch der ganzen Leuchteinheit, also Gehäuse incl. Leuchtmittel. Der einfache Austausch der Soffitte gegen eine LED-Soffitte ist nicht zulässig, da hier das ursprüngliche Streuglas der Glühlampe weiterverwendet werden müsste. Bei LED-Außenbeleuchtung am Fahrzeug – so auch bei Tagfahrleuchten – ist aber eigenes Streuglas, was zusammen mit der LED abgenommen und zugelassen wurde.

AuCo Licene Plate Lamps für W211, W203, C219 und R171 – mit Prüfzeichen und Prüfnummer auf der Verpackung

Auf meiner – immer noch anhaltenden – Suche nach einer TFL-Lösung für unsere A-Klasse stieß ich bei AuCo, einem Hersteller und Anbieter für LED-Beleuchtung, auf eine dritte Möglichkeit. Hier wird Soffitte und Glas durch eine neue komplette Leuchteinheit getauscht. Die Vorteile liegen auf der Hand. Es muss nicht die Kofferraumtürverkleidung entfernt werden, um die LED zu installieren, sondern es wird einfach Glas und Leuchte getauscht. Und durch die feste Verbindung von LED und Streuscheibe ist diese Kombination zulässig und besitzt  Prüfzeichen und -nummer auf dem Glas.

Die Montage dauert keine 5 Minuten: Einfach die jeweils beiden Schrauben an der Kennzeichenleuchte entfernen, Streuscheibe abnehmen und alte Glühbirne herausnehmen. Dann die neue Leuchte in die beiden Fassungen der Glühlampe klippen und die beiden Schrauben wieder fixieren. Das Lampengehäuse bleibt unangetastet.

Die AuCo-Lösung ist leuchttechnisch etwas schwächer als die VINSTAR-Lösung, meine ursprüngliche Leuchte. Aber das sehe ich eher als Vorteil, da die Komplettleuchte schon arg hell, um nicht zu sagen, sie war grell. Sie diente nicht nur als Kennzeichenbeleuchtung sondern sogar als „Umfeldbeleuchtung“ für den Heckbereich des Autos. Die Plugin-Lösung von AuCo ist hier etwas dezenter, aber immer noch weitaus heller als die Glühlampe. Dazu auch noch sparsamer: Die Soffitte-Glühlampe benötigt5 Watt, die LED lediglich 1,6 Watt Leistung.

Einen weiteren Unterschied zwischen der Gehäuseversion und der Plugin-Lösung gibt es aber noch – den Preis. Während die Komplettversion mit 30 EUR zu Buche schlug, sind für die Variante von AuCo 50 EUR zu berappen (Preis für 2 Leuchten). Auffällig ist die sehr gute Verarbeitung der AuCo-Lampen, was den hohen Preis durchaus rechtfertigt.

Wer aber den etwas aufwendigen Montageweg über den Abbau der inneren Türverkleidung im Kofferraum scheut, ist mit der AuCo-Lösung besser bedient.

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