Jun13
2018

ADAC testet 53 E-Ladesäulen in Deutschland

Veröffentlicht in Alternativantrieb Keine Kommentare »
Geschrieben 13. Juni 2018 (vor 2 Wochen) von
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ADAC testet 53 E-Ladesäulen in Deutschland

ADAC testet 53 E-Ladesäulen in Deutschland

Die Zahl der E-Ladesäulen in Deutschland wächst. Doch um die E-Mobilität voranzubringen, müssen die Stromtankstellen noch deutlich kundenfreundlicher werden. Das hat eine Untersuchung des ADAC ergeben.

Damit die E-Mobilität ins Rollen kommt, braucht es auch eine gute Ladeinfrastruktur. Das Netz an Stromtankstellen, so hat der ADAC in einem aktuellen Ladesäulen-Test festgestellt, verdichtet sich. Allerdings monierten die Tester eine oftmals unzureichende Verbraucherfreundlichkeit. Vor allem in Hinblick auf Bedienkomfort, Information und Preistransparenz sieht der Verkehrsclub im Vergleich zur klassischen Tankstelle noch viel Luft nach oben.

ADAC testet 53 E-Ladesäulen in Deutschland

ADAC testet 53 E-Ladesäulen in Deutschland

53 Ladestationen in den Metropolen Berlin, Hamburg, Köln, München, Leipzig und Stuttgart hat der Automobilclub in der zweiten Jahreshälfte 2017 besucht. Rundum zufrieden waren die Tester nur bei einer Ladesäule, die deshalb als einzige die Note „sehr gut“ bekam. In 29 Fällen gab es immerhin ein „gut“, 17-mal ein „ausreichend“ und auch für sechs Ladepunkte ein „mangelhaft“.

Bemängelt hat der ADAC unter anderem, dass einige Stationen schwer zu finden waren. Oftmals stimmten die Adressen nicht, zwei Drittel der Ladesäulen waren zudem im Straßenraum schlecht erkennbar. Des Weiteren haben die Tester häufiger Parkplätze ohne Parkdauerbegrenzung vor den Zapfsäulen vorgefunden. Das verleitet E-Autofahrer oftmals dazu, sie als Parkplatz zu nutzen, was anderen den Zugang zur Zapfsäule versperrt.

In drei Fällen war es aus technischen Gründen nicht möglich, Strom zu tanken. Zwölf Stationen verhinderten ein spontanes Tanken, da für sie eine Zugangsberechtigung benötigt wurde. Ein weiteres Problem war die fehlende Preistransparenz. Einheitskosten wurden in den meisten Fällen an den Ladesäulen nicht angezeigt. Stattdessen werden Kunden oftmals nur über den zu zahlenden Betrag der gesamten Ladung informiert und das in etlichen Fällen erst mit dem Erhalt einer Rechnung.

Besonderes Lob gab es für eine Ladesäule in Sindelfingen des Betreibers EnBW, die auch Kunden anderer Stromanbieter nutzen dürfen. Der Standort war beleuchtet sowie gut einsehbar. Informationen über Belegung, Defekte und Preise konnte man online abrufen. Außerdem waren alle Preisinformationen an der Säule ablesbar, die darüber hinaus die Telefonnummer einer rund um die Uhr besetzten Hotline anzeigte.

adac.de

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Fotos: Daimler AGadac.de

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Mittwoch, den 13. Juni 2018 um 00:10 Uhr  |  215 Besuche

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