Jun02
2017

Wer zu schnell fährt zahlt bald mehr für die Kfz-Versicherung

Veröffentlicht in Auto allgemein 1 Kommentar »
Geschrieben 2. Juni 2017 (vor 4 Wochen) von
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Wer zu schnell fährt zahlt bald mehr für die Kfz-Versicherung

Wer zu schnell fährt zahlt bald mehr für die Kfz-Versicherung

Beim letzten Blitzer-Marathon hat die Polizei trotz Vorankündigung wieder Zehntausende Temposünder in Deutschland erwischt. Mit teuren Folgen. Neben Geldstrafen und Punkten erwartet Raser in Zukunft wohl auch eine höhere Versicherungsprämie.

Rasen tötet. Immer noch. So war ein Großteil der 3.280 Verkehrstoten des vergangenen Jahres wegen „nicht angepasster Geschwindigkeit“ zu beklagen. Wenn es nicht so schlimm kommt, muss der Temposünder nur ein Bußgeld berappen oder auch zusätzlich den einen oder anderen Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister hinnehmen.

Doch zumindest finanziell kommt es für einige Temposünder noch ärger. Denn einige Kfz-Versicherer verlangen von ihren Kunden bei Neuabschlüssen mittlerweile einen Aufpreis, wenn diese Punkte in Flensburg vorzuweisen haben. Dies ergab eine Untersuchung von 50 Versicherungen. Bei den Punkten muss es sich allerdings nicht explizit um solche handeln, die zuvor für Geschwindigkeitsübertretungen vergeben wurden.

Demnach verwenden nachfolgende Anbieter die Angabe „Punkte in Flensburg“ bei der Berechnung der Kfz-Versicherungsprämie für eine erhöhte Prämienzahlung.

So verlangt die „Admiral“ beispielsweise einen Aufpreis für Punkteinhaber von bis zu 29 Prozent. Die „Axaeasy“ langt derart mit 12-16 Prozent hin. Geradezu bescheiden gibt sich dagegen die „HDI“, welche die Prämie nur um 3 Prozent für entsprechendes Klientel erhöht. Die „Bayerische“ hingegen geht noch einen Schritt weiter und verweigert Fahrern mit Punkten komplett einen Neuabschluss.

Inwieweit weitere Versicherer dem Beispiel folgen, ist derzeit noch nicht absehbar. Offenbar denken aber einige Anbieter darüber nach. So hat die „Sparkassen DirektVersicherung“ (S-Direkt) bei einer entsprechenden Online-Umfrage durchaus ein positives Feedback auf die Frage erhalten, ob Verkehrssünder einen höheren Kfz-Versicherungsbeitrag bezahlen sollen. Demnach fänden es gut die Hälfte der Teilnehmer „sehr gut“, wenn Versicherungskunden mit Punkten in der Verkehrssünderdatei in Flensburg höhere Beiträge zahlen müssten. Zwölf Prozent bejahten, eine solche Lösung sei „interessant“. Die S-Direkt lässt noch offen, inwieweit sie das Nutzer-Feedback künftig in die Gestaltung ihrer Kfz-Tarife einfließen lassen wird.

Quelle: ntv.de, Foto: verbraucherzentrale.de

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Freitag, den 02. Juni 2017 um 00:05 Uhr  |  375 Besuche

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Ein Kommentar zum Beitrag “Wer zu schnell fährt zahlt bald mehr für die Kfz-Versicherung”

  1. 1
    Oliver schreibt:

    An und für sich ein gutes Modell. Aber es trifft mal wieder nicht die Problemzone, wer viel Autobahn fährt, weiss was ich meine: Die Berufsfahrer, die mit A6 oder Passat oder Skoda auf der Autobahn mit der Brechstange die linke Spur für sich beanspruchen. Die Autos dieser „Manager“ sind Dienstwagen, wo die Firma die Unterhaltskosten übernimmt – und da kratzt es den Rambo am Steuer wenig, ob die Versicherung im nächsten Jahr aufgrund seines Punktekontos ansteigt …

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