Dez30
2016
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Fahrerlaubnis, Rettungsgasse, TÜV, E-Bikes, HU, Ausland – Das ändert sich 2017

Fahrerlaubnis, Rettungsgasse, TÜV, E-Bikes, HU, Ausland – Das ändert sich 2017

In wenigen Tagen ist 2016 vorbei und ein neues Jahr startet. Ab 1. Januar 2017 treten auch einige neue Regeln und Vorschriften für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer in Kraft.

Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick: Ab dem 1.1.2017 gilt auf Autobahnen und auf Straßen mit mindestens zwei Fahrstreifen eine neue Vorschrift zur Bildung der Rettungsgasse. Bereits bei Schrittgeschwindigkeit oder bei Stau müssen Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse zwischen der äußersten linken und der angrenzenden rechten Spur bilden. Auf Straßen mit drei oder vier Fahrstreifen müssen ebenfalls die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links und alle anderen nach rechts ausweichen. Bisher wurde die Rettungsgasse bei vier Fahrspuren in der Mitte gebildet.

Fahrerlaubnis, Rettungsgasse, TÜV, E-Bikes, HU, Ausland – Das ändert sich 2017

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Tempo 30-Zonen können ab Jahresbeginn von Gemeinden unkomplizierter an Unfallschwerpunkten wie etwa Schulen, Altenheimen oder Kindergärten eingerichtet werden. Dies gilt auch für Hauptstraßen. Generell bleibt es innerorts bei Tempo 50.

Zum Jahresbeginn steigen die Kosten für die theoretische Prüfung von 11,00 auf 11,90 Euro. Die Computer-Prüfung kostet dann 10,60 Euro. Für die praktische Fahrprüfung müssen die Fahrschüler 91,50 Euro zahlen, auch die Praxis-Prüfung für Motorräder steigt auf 121,38 Euro.

Auch die Hauptuntersuchung wird teurer. Je nach Bundesland kostet die HU zwischen 35,00 und 54,80 Euro.

Neue Motorräder und Kleinkrafträder können ab dem 1.1. nur noch mit der Schadstoffnorm Euro 4 zugelassen werden. Der maximale Geräuschpegel darf bei Motorrädern über 175 Kubikzentimetern nicht mehr als 80 dB(A) betragen.

Feiertage bedeuten Stau-Tage. 2017 ist der 31. Oktober (Dienstag) zum Anlass des 500. Luther-Jubiläums ein bundesweiter Feiertag. Der 1. November (Allerheiligen, Mittwoch) bleibt als Feiertag bestehen.

Fahrerlaubnis, Rettungsgasse, TÜV, E-Bikes, HU, Ausland – Das ändert sich 2017

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E-Bikes mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h dürfen nach dem 1.1.2017 weiterhin auf Radwegen bewegt werden. Hierfür gibt es dann ein neues zusätzliches Verkehrsschild „E-Bikes erlaubt“. Davon ausgenommen sind E-Bikes, die bis zu 45 km/h schnell sind. Bisher galt für Radfahrer die Fußgängerampel. Wenn es an einer Ampelanlage keine gesonderte Radfahrer-Ampel gab. Künftig gilt nach Paragraf 37 Abs. 2 Satz 6 StVO: „Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten.“ Auf Radwegen gelten die besonderen Lichtzeichen für den Radverkehr. 

Eltern, die Ihren Kinder auf dem Fahrrad begleiten, dürfen ab dem 1.1.2017 gemeinsam den Fußweg nutzen. Bisher durften Eltern nur die Fahrbahn und den Radweg befahren, während die Kinder auf dem Bürgersteig fahren durften.

Ab 1. Januar regulär auf deutschen Straßen: Lang-Lkw. Nach Ankündigungen von Bundesverkehrsminister Dobrindt sollen die derzeitig 159 Lang-Lkw weiterhin auf dem freigegebenen Streckennetz unterwegs sein.

Fahrerlaubnis, Rettungsgasse, TÜV, E-Bikes, HU, Ausland – Das ändert sich 2017

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Für 2017 ist auch eine Gesetzesänderungen beim Handyverbot am Steuer in der Planung. Es soll künftig auch andere Geräte wie zum Beispiel Tablets beinhalten. Auch einen Erhöhung der Bußgelder ist angedacht.

Neues Carsharing-Gesetz soll kommen. Es soll unter anderem die Kennzeichnung und die Befreiung von Parkgebühren regeln. Außerdem soll es ein neues Verkehrsschild für Carsharing-Parkplätze geben.

Zum 1. Januar 2017 dürfen Klimaanlagen in sämtlichen Fahrzeugen nicht mehr mit fluorierten Treibhausgasen mit einem Treibhaus-Potenzial (Global Warming Potential, GWP) über 150 befüllt werden. Dazu zählt auch das bisher eingesetzte Kältemittel R134a. Ausgenommen sind Fahrzeuge, deren Typgenehmigung vor dem 01.01.2011 erteilt wurde. Fahrzeuge mit einer Einzelgenehmigung, die ab dem 1. Januar 2017 erstmals in den Verkehr gebracht werden sollen, bekommen keine Zulassung mehr, wenn deren Klimaanlagen mit einem fluorierten Treibhausgas mit einem GWP-Wert über 150 befüllt sind.

Fahrerlaubnis, Rettungsgasse, TÜV, E-Bikes, HU, Ausland – Das ändert sich 2017

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An der Tankstelle muss 2017 tiefer in den Geldbeutel gegriffen werden. Nachdem die großen Ölstaaten sich darauf geeinigt haben, die Fördermenge zu reduzieren, geht die Zeit des billigen Öls wohl zu Ende und die Benzinpreise werden steigen.

Ab dem 1. Februar 2017 wird der Bußgeldkatalog erweitert. Werden ein vorgeschriebenes Rollstuhl-Rückhaltesystem oder ein Rollstuhlnutzer-Rückhaltesystem während der Fahrt nicht angelegt, droht eine Verwarnung in Höhe von 30 Euro.

Änderungen im Ausland: Bereits seit dem 20. November 2016 gibt es in Frankreich eine Handschuhpflicht für Motorradfahrer. 

In Italien droht ein Führerscheinentzug von bis zu 2 Monaten, wenn nicht mit einer Freisprecheinrichtung telefoniert wird. Für Ausländer kommt das einem Fahrverbot in Italien gleich. Zudem werden in Italien und in den Niederlanden die Bußgelder angehoben.

Fotos: t-online.de, r-m.deauto-motor-und-sport.de

www.mercedes-seite.de

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Geschrieben von Maik Jürß
Erschienen am Freitag, den 30. Dezember 2016 um 00:05 Uhr  |  1.313 Besuche

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