Artikel mit ‘Béla Barényi’ getagged

Offener Klassiker: das Mercedes-Benz 280 SE Cabriolet

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wer mit dem großen Cabriolet der Mercedes-Benz S-Klasse vorfährt, kann sich des elegant-mondänen Auftritts gewiss sein. Der große Gleiter besticht durch formale Klasse, Großzügigkeit und Exklusivität. Luxus trifft hier zudem auf mechanische Zuverlässigkeit. Tugenden, welche in Sammlerkreisen längst gut honoriert werden. Die S-Klasse Cabriolets der Baureihen W 111 und W 112 gelten als sichere Bank – seit nunmehr 50 Jahren.

Das viersitzige Cabriolet der Baureihe W 111/112

Das viersitzige Cabriolet der Baureihe W 111/112

Die Coupés und Cabriolets von Mercedes-Benz genießen seit jeher eine Ausnahmestellung, auch wertmäßig. Der Wegfall zweier Türen (und bei Cabriolets auch eines festen Fahrzeugdaches) resultiert unmittelbar in einem höheren Preis – und das bereits ab Werk. So verwundert es kaum, dass die Coupés und Cabriolets der Baureihen W 111 und W 112 hier keine Ausnahme bilden. Im Gegenteil, die beiden Fahrzeugtypen haben ihren Wertvorsprung gegenüber dem Limousinen-Modell über Jahrzehnte kontinuierlich ausgebaut.

23. Januar 1951: Die Sicherheitsfahrgastzelle wird zum Patent angemeldet

Montag, 03. Januar 2011

Der Ingenieur und Sicherheitsexperte Béla Barényi (Mitte) mit Mitarbeitern nach einem Crashtest auf dem Werksgelände in Sindelfingen.

Am 23. Januar 1951 meldet die Daimler-Benz AG die Personenwagenkarosserie mit Sicherheitsfahrgastzelle zum Patent an. Der Erfindung von Béla Barényi wird das Patent Nr. 854 157 unter dem Titel „Kraftfahrzeug, insbesondere zur Beförderung von Personen“ erteilt. Diese Innovation ist wegweisend, sie gilt bis heute als das Fundament der passiven Automobilsicherheit.

Offene Personenwagen von Mercedes-Benz

Samstag, 19. Dezember 2009

Das Cabriolet zelebriert den Genuss des Fahrens wie kaum eine andere Karosserieform. Wenn bei offenem Verdeck der Fahrtwind die Passagiere umspielt, ist die Fortbewegung im Auto eine elegante und exklusive Freiheit. Zumindest seit den 1920er Jahren sieht man das so. Davor dominieren offene Aufbauten die gesamte Automobillandschaft.

Familienfoto der offenen Typen: Das Cabriolet der Mercedes-Benz CLK-Klasse der Baureihe A209 und Vorgängermodelle aus den Jahren 1956 bis 2003

Familienfoto der offenen Typen: Das Cabriolet der Mercedes-Benz CLK-Klasse der Baureihe A209 und Vorgängermodelle aus den Jahren 1956 bis 2003

Moderne Klassiker: Die Baureihe 123

Freitag, 27. November 2009
Drei Freunde: Coupé, Limousine und T-Modell der Mercedes-Benz Baureihe 123 (1975 bis 1985) im Gruppenbild.

Coupé, Limousine und T-Modell der Baureihe 123 (1975 bis 1985)

Die Limousinen der Baureihe 123 gehören zu den Alltagsikonen von Mercedes-Benz. Bis heute: Es gibt kaum ein Land, in dem nicht noch eine erhebliche Anzahl von Fahrzeugen dieser Baureihe im Straßenverkehr unterwegs ist – und das, obwohl die letzten Exemplare im Jahr 1985 vom Band gelaufen sind. In Deutschland gibt es noch rund 33.000 Stück, in den USA gut 106.000 Fahrzeuge. Das spricht für die Langlebigkeit der Baureihe in jeder Hinsicht: Seinerzeit hat sie Maßstäbe gesetzt beispielsweise in punkto Qualität, Komfort, Sicherheit und Design – was sich in keinem Punkt abgenutzt hat. Denn wer heute eine Limousine etwa der Typen 200 D, 230 oder 280 E fährt, erlebt in ihr nach wie vor alle Werte der Marke Mercedes-Benz. Das Motorenprogramm ist umfangreich, es reicht vom kleinsten Diesel im Typ 200 D mit 40 kW bis zum Ottomotor-Typ 280 E mit 130 kW. Für die meisten Ottomotor-Typen sind Nachrüst-Abgaskatalysatoren erhältlich, so dass man eine in Deutschland gültige grüne Feinstaubplakette erhält.

Maximalbewertung von EuroNCAP für E-Klasse, GLK und C-Klasse

Freitag, 27. November 2009

Mit E-Klasse, GLK und C-Klasse werden gleich drei Mercedes- Baureihen mit der Bestnote von fünf Sternen im verschärften EuroNCAP-Test ausgezeichnet.

Die neue E-Klasse hat im Laufe ihrer Entwicklung über 150 Hochgeschwindigkeits-Crashtests und mehr als 5.000 wirklichkeitsgetreue Crashsimulationen absolviert. Darunter waren nicht nur die verschiedenen Aufprallkonfigurationen, die für Ratingtests und für die weltweite Zulassung vorgeschrieben sind, sondern auch aus der Unfallforschung abgeleitete Mercedes-Crashversuche.

Sicherheit hat lange Tradition bei Mercedes-Benz: Im August 1939 nahm Sicherheitspionier Béla Barényi seine Arbeit in Sindelfingen auf. Er erfand unter ande,rem das Prinzip der Knautschzone, das 1959 bei Mercedes-Benz als bahnbrechende Innovation in Serie ging und bis heute in jedem modernen Pkw die Basissicherheit gewährleistet. Mit Hilfe der firmeneigenen Unfallforschung, die 1969 gegründet wurde, entwickelten Mercedes-Ingenieure in den Folgejahren zahlreiche Meilensteine der Pkw-Sicherheit. Dazu gehörten unter anderem Airbags und PRE-SAFE ®. Und im Jubiläumsjahr 2009 verriet Mercedes-Benz anhand des Forschungsfahrzeugs ESF 2009, woran die Sicherheitsexperten momentan forschen und konkret arbeiten.

August 1959: Mercedes-Benz bringt die Sicherheitskarosserie

Mittwoch, 15. Juli 2009

"Heckflossen-Mercedes" Typ 220 SEb, 1959-64 (Rückspiegel auf dem Vorderkotflügel).
“Heckflossen-Mercedes” Typ 220 SEb, 1959-64 (Rückspiegel auf dem Vorderkotflügel).

Am 11. August 1959 stellt die Daimler-Benz AG der Presse die neuen Sechszylindertypen Mercedes-Benz 220, 220 S und 220 SE im damals modernen Heckflossen-Design vor.

Es sind die ersten serienmäßig gebauten Personenwagen mit Sicherheitskarosserie: Während die Passagierzelle durch ein Höchstmaß an Stabilität gekennzeichnet ist („gestaltfeste Fahrgastzelle“), befinden sich an Front und Heck Knautschzonen. Diese mindern bei einem Unfall erheblich die Wucht des Aufpralls auf die Passagiere und somit auch die Unfallfolgen. Dieses Konzept des Daimler-Benz Ingenieurs Béla Barényi setzt sich branchenweit durch und entwickelt sich zu einem Standard der Sicherheitstechnik. Auch trägt die Sicherheitskarosserie zum Partnerschutz bei, ein erklärtes Entwicklungsziel bei Mercedes-Benz: Sie nimmt auch für einen Unfallgegner, der nicht so gut geschützt ist, einen Teil der Aufprallenergie auf.


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