Archiv für die Kategorie ‘Forschung’
März 1970: Mercedes-Benz präsentiert den C 111-II
Donnerstag, 25. Februar 2010
Als Mercedes-Benz auf dem Genfer Automobil-Salon im März 1970 den C 111-II vorstellt, erfüllen sich Träume: eine atemberaubende Form, innovative Materialien und wegweisende Technik, dazu Fahrwerte im Spitzenbereich.
Die Weiterentwicklung der 1969 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main mit Dreischeiben-Wankelmotor gezeigten Studie tritt in Genf mit einem bis zu 257 kW starken Vierscheiben-Drehkolbenmotor an. Der Motor vom Typ DB M950 KE409 hat Kammervolumina von jeweils 600 Kubikzentimetern, er ist die höchste Evolutionsstufe der bei Mercedes-Benz entwickelten Drehkolbenmaschinen. Der Motor gibt seine Kraft über ein Fünfganggetriebe an die Hinterräder ab, in 4,8 Sekunden beschleunigt der C 111-II aus dem Stand auf 100 km/h, seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 300 km/h.
Mercedes-Benz F 800 Style
Mittwoch, 24. Februar 2010Mit dem Forschungsfahrzeug F 800 Style zeigt Mercedes-Benz die Zukunft des Premiumautomobils aus einer neuen Perspektive: Die fünfsitzige Oberklasselimousine kombiniert hocheffiziente Antriebstechnologien mit einzigartigen Sicherheits- und Komfortfunktionen sowie einer emotionalen Formensprache, die das moderne Mercedes-Benz Design im Sinne der markentypisch kultivierten Sportlichkeit interpretiert.
Der F 800 Style bietet einen großzügigen Innenraum mit intelligenten Sitz-, Bedien- und Anzeigekonzepten. Weltweit einmalig für große Limousinen ist auch eine neu entwickelte Multiantriebsplattform. Sie eignet sich sowohl für einen Elektroantrieb mit Brennstoffzelle, der fast 600 Kilometer Reichweite ermöglicht, als auch für den Einsatz eines Plug-in-Hybriden, der bis zu 30 Kilometer weit rein elektrisch fahren kann. Beide Varianten des F 800 Style ermöglichen somit lokal emissionsfreie Mobilität auf Premiumniveau, verbunden mit voller Alltagstauglichkeit und einem dynamischen Fahrerlebnis.
November 1969: Daimler-Benz Forschung gegründet
Dienstag, 20. Oktober 2009
Prof. Dr. Hans Scherenberg neben dem Mercedes-Benz Experimentier-Sicherheitsfahrzeug ESF 22 bei der Präsentation anlässlich der vierten ESV-Konferenz im März 1973 in Tokio.
Im November 1969 gibt Hans Scherenberg das Startsignal zur Gründung der Daimler-Benz Forschung. Sie schafft die Grundlagen für viele wichtige Entwicklungen der Kraftfahrzeugtechnik, beispielsweise des Anti-Blockier-Systems, des Airbag und des Navigationssystems. Heute verantwortet das Daimler Vorstandsmitglied Thomas Weber sowohl die Konzernforschung als auch die Mercedes-Benz Cars Entwicklung.
Formal wird der Forschungsbereich zwar erst 1971 vom Vorstand etabliert, doch die Vorbereitungen beginnen sofort, nachdem Scherenberg, ordentliches Vorstandsmitglied für die Entwicklung, seinem Mitarbeiter Hans-Joachim Förster den Auftrag zum Aufbau gegeben hatte. Scherenberg leitet die Notwendigkeit aus drängenden Fragen der Zeit ab – nach Autoantrieben mit geringeren Emissionen beispielsweise und auch nach immer sichereren Fahrzeugen. Der promovierte Ingenieur weiß, dass das Unternehmen fundierte Antworten benötigt, um weiterhin in der Automobiltechnik ganz vorn zu sein und Maßstäbe zu setzen.



