Archiv für die Kategorie ‘Oldtimer’

Schloss Bensberg Classics 2012

Donnerstag, 22. November 2012

Zum vierten Mal fanden in diesem Jahr vom 7. bis 9. September die Schloss Bensberg Classics statt. Der Automobil-Schönheitswettbewerb wurde wieder im Bergischen Land vor der prächtigen Kulisse des Schlosshotels veranstaltet.

Schloss Bensberg Classics 2012. Der legendäre Mercedes-Benz Typ 300 SL (W 198 I) präsentierte sich beim Automobil-Schönheitswettbewerb.

Schloss Bensberg Classics 2012. Der legendäre Mercedes-Benz Typ 300 SL (W 198 I) präsentierte sich beim Automobil-Schönheitswettbewerb.

Über 120 historische Fahrzeuge präsentierten sich im Innenhof des Schlosses Bensberg zum 39. Concours d´Elegance. Die Jury für diesen Wettbewerb war mit Andrea Zagato, Jacky Ickx, Bernd Ostmann, Wim Oude und Franz-Josef Paefgen ,wie auch in den vergangenen Jahren, hochkarätig besetzt. Ausgezeichnet wurden von den renommierten Experten und Designern unter anderem der Mercedes-Benz 680 S aus dem Jahre 1928 in der Kategorie Luxuswagen Vorkrieg, der Mercedes-Benz 300 SC aus dem Jahre 1957 in der Kategorie Luxuswagen Nachkrieg. Der 300 SC bekam zudem dem Preis „Best of Show by Public“ verliehen. Die Jury bewertete bei den Concours-Teilnehmern  den Charakter, die Ästhetik und die Authentizität der oft sehr seltenen Exponate.

Mercedes-Benz erhält „Best of Show“-Titel beim Pebble Beach Concours d’Elegance 2012

Mittwoch, 22. August 2012

Ein Mercedes-Benz Typ S mit Saoutchik-Karosserie erhält beim diesjährigen Pebble Beach Concours d’Elegance den Titel „Best of Show“. Das Fahrzeug mit einer „Torpedo“-Karosserie inklusive flacher Windschutzscheibe, entworfen vom französischen Karossier Jacques Saoutchik, gefiel den Preisrichtern so gut, dass sie es zum schönsten Fahrzeug der renommierten Veranstaltung kürten.

„Best of Show“ beim Pebble Beach Concours d’Elegance 2012: Mercedes-Benz Typ S mit Saoutchik-Karosserie, Baujahr 1928. Mit Verweis auf seinen Hubraum von 6,8 Litern wird das Fahrzeug mitunter auch als Typ 680 S bezeichnet.

„Best of Show“ beim Pebble Beach Concours d’Elegance 2012: Mercedes-Benz Typ S mit Saoutchik-Karosserie, Baujahr 1928. Mit Verweis auf seinen Hubraum von 6,8 Litern wird das Fahrzeug mitunter auch als Typ 680 S bezeichnet.

Historische Mercedes-Benz SL im Windkanal

Dienstag, 19. Juni 2012
Ein Mercedes-Benz 300 SL (W 194, 1952) bei der Windkanalmessung von Mercedes-Benz Classic in Stuttgart-Untertürkheim

Ein Mercedes-Benz 300 SL (W 194, 1952) bei der Windkanalmessung von Mercedes-Benz Classic in Stuttgart-Untertürkheim

Neue Autos sind ständige Probanden im Windkanal. Dort werden Untersuchungen durchgeführt, um die Fahrzeuge auf verschiedene Weise zu optimieren – für einen geringen Treibstoffverbrauch beispielsweise, aber auch für Windgeräusche oder Spritzwasserumströmungen. Historische Automobile hingegen sind seltene Gäste dort, denn ihre Entwicklung ist lange abgeschlossen. Doch nicht in allen Fällen sind für sie Windkanal-Messwerte verfügbar oder diese sind mit heutigen Untersuchungen nicht vergleichbar.

Aus historischem Interesse hat Mercedes-Benz Classic deshalb im Januar 2012 zwei SL-Baureihen im unternehmenseigenen Windkanal auf dem Werksgelände in Stuttgart-Untertürkheim mit modernen Messmethoden untersuchen lassen – den ersten SL (Baureihe W 194) aus dem Jahr 1952 sowie den 1954 präsentierten Seriensportwagen 300 SL (W 198 I). Um insbesondere zum ersten SL ein zeitgenössisches Vergleichsfahrzeug zu haben, wurde zudem ein Mercedes-Benz 300 S (W 188) aus dem Jahr 1951 untersucht, ein sportlich-luxuriöser Reisewagen. Dieser spendiert dem ersten Nachkriegssportwagen von Mercedes-Benz Teile seiner Technik.

Ein Oldtimer als Firmenwagen? Leasing macht es einfach möglich.

Dienstag, 08. Mai 2012

Bestimmt hat man als Unternehmer oder Selbständiger schon einmal darüber nachgedacht: ist der nächste Firmenwagen wieder ein Neuwagen oder kann es nicht auch was Ausgefallenes sein? Ein Oldtimer vielleicht. Wer sich mit dem Gedanken einer Anschaffung beschäftigt, für den bietet sich das Leasing als eine attraktive Form der Finanzierung an.

Ein klassischer Mercedes-Benz 300 SL (W198) in wunderbarem Originalzustand, mit blitzsauberer Historie als Firmenwagen – das muss kein Traum bleiben!

Ein klassischer Mercedes-Benz 300 SL (W198) in wunderbarem Originalzustand, mit blitzsauberer Historie als Firmenwagen – das muss kein Traum bleiben!

Mercedes-Benz 300 SL von 1952: Nummer 2 lebt

Montag, 30. Januar 2012
Mercedes-Benz 300 SL (Baureihe W 194), Baujahr 1952

Mercedes-Benz 300 SL (Baureihe W 194), Baujahr 1952

Die Wurzeln der SL-Klasse liegen im Rennsport: Anfang der 1950er Jahre entwickelt Mercedes-Benz den Rennsportwagen 300 SL (Baureihe W194). Der Ur-SL absolviert die ersten Probefahrten im November 1951 auf der Solitude-Rennstrecke vor den Toren Stuttgarts, auf dem Nürburgring und dem Hockenheimring. Der staunenden Presse wird das Fahrzeug am 12. März 1952 auf der Autobahn zwischen Stuttgart und Heilbronn vorgestellt.

Die Rennsaison 1952 verläuft für Mercedes-Benz außerordentlich erfolgreich. Die Ergebnisse der Einsätze des 300 SL lauten: Plätze zwei und vier bei der Mille Miglia, Dreifachsieg beim Preis von Bern für Sportwagen, Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans, Vierfachsieg beim Großen Jubiläumspreis vom Nürburgring für Sportwagen und ein Doppelsieg bei der 3. Carrera Panamericana in Mexiko. Die Marke hat sich mit einem Paukenschlag im Motorsport und über den Werbeeffekt zugleich im internationalen Marktgeschehen zurückgemeldet.

Offener Klassiker: das Mercedes-Benz 280 SE Cabriolet

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wer mit dem großen Cabriolet der Mercedes-Benz S-Klasse vorfährt, kann sich des elegant-mondänen Auftritts gewiss sein. Der große Gleiter besticht durch formale Klasse, Großzügigkeit und Exklusivität. Luxus trifft hier zudem auf mechanische Zuverlässigkeit. Tugenden, welche in Sammlerkreisen längst gut honoriert werden. Die S-Klasse Cabriolets der Baureihen W 111 und W 112 gelten als sichere Bank – seit nunmehr 50 Jahren.

Das viersitzige Cabriolet der Baureihe W 111/112

Das viersitzige Cabriolet der Baureihe W 111/112

Die Coupés und Cabriolets von Mercedes-Benz genießen seit jeher eine Ausnahmestellung, auch wertmäßig. Der Wegfall zweier Türen (und bei Cabriolets auch eines festen Fahrzeugdaches) resultiert unmittelbar in einem höheren Preis – und das bereits ab Werk. So verwundert es kaum, dass die Coupés und Cabriolets der Baureihen W 111 und W 112 hier keine Ausnahme bilden. Im Gegenteil, die beiden Fahrzeugtypen haben ihren Wertvorsprung gegenüber dem Limousinen-Modell über Jahrzehnte kontinuierlich ausgebaut.

Alles schön rund – der Mercedes-Benz Ponton

Freitag, 14. Oktober 2011

Im Jahre 1953 fand eine kleine Revolution im Automobilbau statt: der Mercedes-Benz Ponton wurde präsentiert. Der liebevoll „Ponton“ genannte Mercedes mit der knuffigen Karosserie war das erste Fahrzeug aus Stuttgart mit einer selbsttragenden Karosserie. Damit war der Wagen ein Wegbereiter des modernen Karosseriebaus. Auch die Motoren sorgten damals für Aufsehen: weniger durch Leistung als durch ihre beachtliche Langlebigkeit.

Der Mercedes-Benz Ponton symbolisiert die klassische Form eines Autos. Motorraum, Passagierabteil, Kofferraum und zwei Räder. Alles schön rund – das ist der Ponton. Ein Auto, knuffig, sympathisch, pur - ein Auto, zum gern haben.

Der Mercedes-Benz Ponton symbolisiert die klassische Form eines Autos. Motorraum, Passagierabteil, Kofferraum und zwei Räder. Alles schön rund – das ist der Ponton. Ein Auto, knuffig, sympathisch, pur - ein Auto, zum gern haben.

Mercedes-Benz 300 SL für 1,4 Millionen Dollar versteigert

Mittwoch, 10. August 2011

Anfang des Jahres wurde bei der alljährlichen Versteigerung „Automobiles of Arizona“ in den USA vom Auktionshaus RM ein graues 1954er Mercedes-Benz 300SL Coupé für 1,4 Million Dollar versteigert.

Der Mercedes-Benz 300 SL von 1954

Der Mercedes-Benz 300 SL von 1954

Der Mercedes-Benz-Klassiker wurde als komplett restauriertes und überaus authentisches Exemplar angepriesen und überzeugte einen Bieter, für den Sportwagenklassiker fast 1,4 Millionen Dollar auszugeben.

Mit der Versteigerung des 300 SL Coupés erreichte das Auktionshaus RM das bisher höchste Ergebnis in der 12-jährigen Geschichte der Arizona-Auktion und machte damit deutlich, wie gefragt die Sportwagenklassiker aus Stuttgart heute noch sind.

Foto: Daimler AG

Ein Mercedes-Benz Baujahr 1981 – Zeit für das H-Kennzeichen

Dienstag, 07. Juni 2011

 

Das T-Modell der Mercedes-Benz Baureihe 123 (1975 bis 1985) kann das H-Kennzeichen bereits bekomen.

Das T-Modell der Mercedes-Benz Baureihe 123 (1975 bis 1985) kann das H-Kennzeichen bereits bekomen.

Hat ein Mercedes-Benz seinen dreißigsten Geburtstag gefeiert, dann kann der Oldtimer das begehrte H-Kennzeichen bekommen. Damit ist die Zeit hoher Kfz-Steuer und Fahrverboten in Umweltzonen vorbei.

Doch bevor das H-Kennzeichen den Wagen zum Klassiker adelt und der Besitzer sich über den pauschalen Steuersatz von 191 € und dem uneingeschränkten Fahrvergnügen freuen kann muss noch die TÜV-Hürde genommen werden.

Der Wagen muss für den Buchstaben „H“ rechts im Kennzeichen einige Bedingungen erfüllen um dauerhaft als historisches Kulturgut anerkannt zu werden. Die Sachverständigen-Organisation TÜV hat zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Motorveteranen-Clubs e.V. (DEUTEV) einen Anforderungskatalog entwickelt, in dem die Bedingungen festgehalten sind, die der mindestens 30 Jahre alte Wagen erfüllen muss.

Mercedes-Benz mit Papstwagen beim Amelia Island Concours d’Élegance 2011

Freitag, 04. März 2011

Der Amelia Island Concours d’Elegance in Florida/USA ist eine der glanzvollsten Autoveranstaltungen des Jahres. Stets Mitte März versammeln sich dort die schönsten und elegantesten Fahrzeuge. Vom 11. bis 13. März 2011 ist es wieder so weit. Der Golf Club of Amelia Island erlaubt zum 16. Mal, dass sich feine Karossen auf seinem edlen Rasen präsentieren. Mercedes-Benz Classic ist dort in diesem Jahr mit einem außergewöhnlichen Einzelstück vertreten: mit dem Papstwagen Mercedes-Benz 600 Pullman Landaulet.

Mercedes-Benz 600 Pullman Landaulet (Baureihe W100)

Mercedes-Benz 600 Pullman Landaulet (Baureihe W100)

Das Fahrzeug wird erstmals in den Vereinigten Staaten gezeigt. Es wurde 1965 an Papst Paul VI. übergeben und vom Vatikan als Repräsentationswagen für den Heiligen Vater genutzt, bevor es 1985 an das Unternehmen zurückgegeben und in die Sammlung aufgenommen wurde.

Mercedes-Benz Flügeltürer erzielt Höchstpreis bei der Bonhams-Auktion

Dienstag, 11. Januar 2011

Im vergangenen Jahr ist bei der Bonhams-Auktion ein Mercedes-Benz 300 SL „Flügeltürer“ förmlich abgehoben. Der legendäre Klassiker erzielte einen Auktionserlös von über einer halben Million Euro und damit das höchste Gebot der Auktion.

Erfolgstyp: Fast die gesamte Produktion des Mercedes-Benz 300 SL Coupé (W 198) wird in die USA verkauft.

Erfolgstyp: Fast die gesamte Produktion des Mercedes-Benz 300 SL Coupé (W 198) wurde in die USA verkauft.

Dass der Flügeltürer unangefochten zu den allseits beliebten, hochpreisigen Klassikern zählt, beweist einmal mehr der erfolgreiche Verkauf des 1955er Modells bei der Bonhams Auktion, die in der englischen Mercedes-Benz World in Weybridge, Surrey, nahe London stattfand.

Der Schätzpreis für den Stuttgarter Klassiker lag bereits bei stattlichen 350.000 bis 400.000 Pfund (bis 475.000 Euro), und dennoch übertraf das letzte Gebot noch einmal deutlich die Erwartungen. Den Zuschlag erhielt ein Bieter erst bei 441.500 Pfund, umgerechnet rund 525.000 Euro.

Mercedes-Benz bei der Schloss Bensberg Classic 2011 und dem CONCOURS D´ELÉGANCE

Sonntag, 21. November 2010

Zum zweiten Mal haben sich vor der imposanten Kulisse des Barockschlosses Bensberg edle Nobelkarossen, Einzelstücke und technische Highlights der Automobilhistorie zur Schloss Bensberg Classic 2011 und dem CONCOURS D´ELÉGANCE versammelt.

Über vierzig Klassiker präsentierten sich vor dem Grandhotel Schloss Bensberg dem Publikum und einer Jury. Neben einem Publikumspreis vergab die Jury insgesamt 20 Trophäen. Bei der Oldtimer-Show wurden neben Klassikern die gerade frisch aus der Restaurierungs-Werkstatt rollten auch Automobile Sammlerstücke präsentiert, die in der Öffentlichkeit noch nie gezeigt wurden. Es waren auch seltene Traumwagen zu sehen, die von den Eignern noch regelmäßig bewegt werden und dementsprechend Patina zeigen.

Mercedes-Benz 540 K Cabriolet A

Mercedes-Benz 540 K Cabriolet A

Der Restaurator Klaus Kienle präsentierte sein Mercedes-Benz 540 K Cabriolet A aus dem Jahre 1937.

Die Mercedes-Benz Heckmotorfahrzeuge der 1930er Jahre

Donnerstag, 18. März 2010

Typ 170 H (W28), 1936 bis 1939 und Typ 130 (W23), 1934 bis 1936

Typ 170 H (W28), 1936 bis 1939 und Typ 130 (W23), 1934 bis 1936

1934 wagt Mercedes-Benz sich mit einem revolutionären Fahrzeugkonzept in die Öffentlichkeit, dem Typ 130. Denn ein Wagnis ist es: Einen serienmäßigen Heckmotorwagen hat es in der Markengeschichte bisher noch nicht gegeben. Und selbst in der damals knapp 50 Jahre umfassenden Automobilhistorie hat es noch nicht viele Heckmotorfahrzeuge gesehen.

Ausgangspunkt für die Entwicklung des Typ 130 ist die allgemein schwierige Wirtschaftslage zu Beginn der 1930er Jahre und zudem die erhoffte Massenmotorisierung, an der alle Automobilhersteller teilhaben möchten. Das fordert sie geradezu heraus, kleinere und preisgünstige Fahrzeuge zu entwickeln – insbesondere die Marke Mercedes-Benz, stellt sie bisher doch vor allem noble und teurere Fahrzeuge her. In Deutschland wird zunehmend das Thema des Volkswagens prägend, eine Bezeichnung, die damals eine Gattung und gewünschte Ausrichtung benennt und nicht ein bestimmtes Fahrzeug.

Februar 1935: Premiere des Mercedes-Benz 150 Sport-Roadster

Montag, 01. Februar 2010

Sportwagen mit Mittelmotor: Mercedes-Benz 150 Sport-Roadster, Baujahr 1935 (Baureihe W 30, 1934 bis 1936).

Sportwagen mit Mittelmotor: Mercedes-Benz 150 Sport-Roadster, Baujahr 1935 (Baureihe W 30, 1934 bis 1936).

Im Februar 1935 präsentiert die damalige Daimler-Benz AG auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung (IAMA) in Berlin den Mercedes-Benz 150 Sport-Roadster (Baureihe W30). Die Neuheit ist als kompakter Sportwagen im Modellprogramm platziert, mit dem Potenzial einer größeren Serie – doch es werden letztlich nur sehr wenige Exemplare gebaut – die genaue Zahl ist unbekannt.

Der Typ 150 gehört zu einer Reihe markanter Mercedes-Benz Fahrzeuge der frühen 1930er Jahre, die vor dem Hintergrund der damals allgemein schwierigen Wirtschaftslage mit der Zielsetzung entstehen, das Produktportfolio nach unten hin abzurunden. Zugleich sind sie Beispiele für die konsequente Umsetzung innovativer Fahrzeugkonzepte in der langen Historie der Daimler AG.


QR Code Business Card